Roborock Saros 10R (eingebaute Version der Station): Wie funktioniert das alles?!


Hallo an alle Leser dieses Projekts! In diesem Testbericht nehme ich den Roborock Saros 10R Saugroboter mit integrierter Ladestation für den Anschluss an Wasser- und Abwasserleitungen unter die Lupe. Er ist der erste Roborock Saugroboter auf dem Markt, der an Versorgungsleitungen angeschlossen werden kann. Neben dieser technischen Möglichkeit zeichnet sich die Ladestation durch ihre kompakte Größe und fortschrittliche Selbstreinigungsfunktionen aus. Dazu gehören Wassererwärmung zum Waschen, Heißlufttrocknung von Textilien und sogar die automatische Dosierung von Reinigungsmittel. Auch der Saugroboter selbst bietet eine Reihe erstklassiger Funktionen, darunter ein präzises Objekterkennungssystem, eine Saugkraft von bis zu 20.000 Pa, verbesserte Manövrierfähigkeit, ein schlankes Design und ein effektives Reinigungsmodul mit Schutz vor Verheddern von Haaren und Tierhaaren. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels kostet das Gerät rund 1.200 €. Im Folgenden teste ich den Saugroboter ausführlich, beleuchte seine Vor- und Nachteile und teile meine Meinung mit. Los geht's!
Ausrüstung
Der Saugroboter wurde in einem Markenkarton geliefert, der so aussieht:
Neben dem Roboter und der Station enthält das Set zwei Halter mit Reinigungstüchern, ein Netzteil, eine Ersatztasche für die Station, eine ins Russische übersetzte Bedienungsanleitung sowie ein Anschlussset für die Versorgungsleitungen. Dieses beinhaltet Rohre für den Wasseranschluss und den Abfluss, einen perforierten Schlauch zur Verkleidung der Rohre, ein 1/2-Zoll-Winkelstück mit Kugelventil, einen Siebfilter und Klemmschellen.
Aussehen
Werfen wir einen Blick auf das Design des Roborock Saros 10R. Dieser Saugroboter wurde bereits mit einer Station mit Standard-Wassertank getestet. Der Roboter selbst hat ein ähnliches Design: Er ist rund und schwarz.
Der Saugroboter ist nur 7,98 cm hoch, weil er keinen der üblichen turmförmigen Lidar-Sensoren besitzt.
Anstelle eines herkömmlichen Lidar-Sensors ist der Roborock Saros 10R mit einem Sensor- und Kamerasystem namens StarSight Autonomous System 2.0 ausgestattet. Dieses System kombiniert eine Objekterkennung mit einer nach vorn gerichteten Leuchte am Stoßfänger sowie Sensoren und Kameras an der Seite in der Nähe des selbstreinigenden Staubbehälters. Zusätzlich zur Objekterkennung verfügt das Gerät über eine aktive Kamera zur Fernüberwachung des Hauses.
Was die Sensoren betrifft, so ist der Roboter mit einem Wandsensor, 5 Absturzsicherungssensoren, einem neuen optischen Sensor zur genaueren Vermeidung von Kabeln auf dem Boden und einem Teppichsensor ausgestattet.
Auf der Oberseite des Gehäuses befinden sich zwei mechanische Bedienknöpfe und drei Lautsprecher für den eingebauten Sprachassistenten „Hello, Rocky“.
Der Staubbehälter befindet sich unter der magnetisch befestigten Abdeckung. Wie der Filter ist auch der Behälter mit Wasser auswaschbar. Das Filtersystem basiert auf einem HEPA-Filter. Der Roboter verfügt außerdem über einen versteckten Wassertank. Das Wasser wird automatisch an der Station eingefüllt.
Es gibt eine einzelne, zweistrahlige Seitenbürste, die mit einer Schraube befestigt ist. Sie fährt in Ecken aus, um Schmutz aufzukehren, und hebt sich automatisch an, wenn sie auf Teppiche fährt, während der Bodenreinigung und wenn der Roboter zu seiner Ladestation zurückkehrt.
Die zentrale Bürste besteht aus zwei Teilen: zwei Borsten-Blütenblatt-Halbbürsten mit einem Zwischenraum in der Mitte.
Die Bürsteneinheit ist frei beweglich. Jedes Segment lässt sich auseinandernehmen. Haare und Tierhaare werden durch die Öffnung aufgesaugt. Die Turbobürste fährt während der Bodenreinigung und bei der Rückkehr des Saugroboters zu seiner Ladestation aus.
Hinter der zentralen Bürste befinden sich zwei rotierende runde Tücher, von denen sich eines bei der Nassreinigung in Richtung Fußleiste bewegt.
Der Roboter verfügt außerdem über eine automatische Hebe- und Entnahmefunktion für die Wischerhalterungen an der Station. Er kann die Halterungen für eine vollständige Trockenreinigung und Teppichreinigung lösen und sie anschließend automatisch wieder anbringen.
Besondere Erwähnung verdient auch die Hebefunktion des Roboters. Sobald er hohe Hindernisse oder mittelhohe Teppiche erkennt, hebt sich der gesamte Körper automatisch an. Dadurch kann der Saugroboter Schwellen von bis zu 4 cm Höhe überwinden. Diese Technologie heißt AdaptLift.
Und nun zum interessantesten Teil – der Station. Zunächst können Sie die Abmessungen der integrierten Version mit der Standardstation am Beispiel des Xiaomi-Roboters vergleichen. Der Größenunterschied ist deutlich erkennbar.
Die Einbauhöhe beträgt nur 300 mm, sodass das Gerät auch in einem Küchenschrank Platz findet. Die Breite und Tiefe betragen 381 bzw. 475 mm.
An der Roborock Saros 10R Station leert der Staubsauger automatisch den Staubbehälter, wäscht die Reinigungstücher mit heißem Wasser, trocknet sie mit warmer Luft, reinigt den Boden der Station mit seinen Schabern, mischt automatisch Reinigungsmittel bei und pumpt Wasser in den Tank. Der Roboter verfügt außerdem über eine Schnellladefunktion (nur 2,5 Stunden) und eine automatische Verschmutzungserkennung, die die Reinigungstücher bei Bedarf erneut reinigt.
Betrachten wir die einzelnen Stationskomponenten separat. Die Zugangsrampe des Roboters ist abnehmbar. Auch die Waschschale für die Tücher ist abnehmbar. Sie besteht aus einem herausnehmbaren Modul mit Kämmen zur Reinigung der Tücher, einer Schale mit Abstreifern und einem Grobfilter für Schmutzwasser. Die Waschwassertemperatur beträgt 80 Grad Celsius. Nach dem Waschen werden die Tücher mit auf 55 Grad Celsius erwärmter Luft getrocknet.
Unter dem Deckel an der Vorderseite befindet sich ein Abfallbeutel. Es handelt sich um ein Standarddesign. Daneben befindet sich ein Behälter zur automatischen Vermischung von Waschmittel und Frischwasser. Dieser Behälter fasst 590 ml.
Ein Nachteil ist der fehlende Zugang zum Wasserzulauf-/Ablaufsystem. Die getesteten Anlagen verfügten über fest installierte Waschanlagen mit Zugang zu einem Zwischenbehälter für Schmutzwasser, in dem das Sieb von Kalkablagerungen befreit werden konnte. Eine manuelle Wartung ist hier nicht möglich, was nicht empfehlenswert ist. Erfahrungsgemäß benötigen auch solche Anlagen regelmäßige Wartungen der internen Behälter.
An der Rückseite des Bahnhofs befinden sich Anschlüsse für Rohrleitungen. Diese können je nach Verlegung der Versorgungsleitungen und den jeweiligen Gegebenheiten in beide Richtungen ausgerichtet werden.
Alle Vor- und Nachteile des Entwurfs werden in der Abschlussbesprechung erörtert. Weiter geht's!
Technische Spezifikationen
Die wichtigsten Merkmale des Roborock Saros 10R laut Herstellerangaben:
Saugroboter:
- Batteriekapazität 6400 mAh.
- Saugleistung bis zu 20.000 Pa.
- Kapazität des Staubabscheiders ≈350 ml.
- Das Fassungsvermögen des Wassertanks beträgt ≈80 ml.
- Hindernisfreiheit bis zu 40 mm.
- Roboterabmessungen: 353*80 mm.
Station:
- Gepäckstück im Bahnhof: 2,5 l.
- Waschmittelbehälter: 590 ml.
- Stationsabmessungen: 381*475*300 mm.
Hier hat sich im Vergleich zur regulären Saros 10R-Version lediglich die Höhe der Station geändert.
Funktionale Fähigkeiten
Apropos Funktionen: Der Saugroboter wird über die Roborock-App gesteuert. Die Verbindung ist einfach und komfortabel, die Benutzeroberfläche ist auf Russisch, und die russischsprachige Version des Roboters selbst, wie meine, verfügt sogar über russische Sprachansagen. Die internationale Version bietet keine russische Sprachausgabe, was man beachten sollte.
Die Hauptfunktionen des Roborock Saros 10R werden auf dem Bildschirm angezeigt:
- Selbstreinigung des Staubabscheiders im Bahnhof.
- Servietten am Bahnhof mit heißem Wasser waschen.
- Servietten mit warmer Luft trocknen.
- Seitliche Bürstenverlängerung in den Ecken.
- Den Halter mit einer Serviette an die Fußleiste verschieben.
- Auffüllen des Wassertanks des Roboters über die Station.
- Automatische Waschmittelmischung.
- Entfernung der Serviettenhalter am Bahnhof.
- Objekte auf dem Boden erkennen.
- Fernüberwachung des Hauses per Kamera.
- Mehrere Reinigungskarten im Speicher speichern.
- Automatische Zonierung von Räumlichkeiten in Zimmer.
- Auswahl der zu reinigenden Bereiche und Räume.
- Virtuelle Wände und Sperrzonen (auch für den Nassreinigungsmodus).
- Einstellung der Saugkraft.
- Den Feuchtigkeitsgrad der Serviette anpassen.
- Benutzermodus.
- Reinigungsprotokoll.
- Reinigung nach einem Zeitplan einrichten.
- Automatische Leistungssteigerung auf Teppichböden.
- Teppichreinigung im Nassreinigungsmodus.
- Beim Fahren auf Teppichböden die Servietten anheben.
- Anheben der Turbobürsten im Nassreinigungsmodus.
- Den Körper beim Überwinden von Hindernissen aufrichten.
- Hallo Rocky-Support.
- Sprachbenachrichtigungen in Russisch.
- Yandex.Alice-Unterstützung.
Die Steuerung des Roboters über den Sprachassistenten „Hello Rocky“ des Unternehmens verdient besondere Erwähnung. Man gibt dem Roboter einfach per Sprachbefehl einen Befehl, und er führt ihn aus. Es werden keine Geräte von Drittanbietern benötigt. Echt genial!
Insgesamt wurde eine breite Palette an Optionen implementiert, um die Reinigungsparameter flexibel an Ihre Bedürfnisse anzupassen. Das ist ein Pluspunkt!
Testen
Ein ausführlicher Video-Testbericht des Roborock Saros 10R inklusive aller Tests wurde bereits erstellt und auf dem Kanal veröffentlicht:
Anschluss an Versorgungsnetze
Ein paar Worte zur Installation der Station. Da ich ein Einbaugerät einer anderen Marke verwende, hatte ich bereits einen passenden Platz in meinen Küchenschränken. Dort befindet sich auch eine Steckdose, um die Station an das Netzteil anzuschließen.
Ich habe die Schläuche an die Station angeschlossen und Sicherungsringe montiert.
Ich habe die Station über ein handelsübliches Untertisch-Filtersystem vom Typ Geyser an die Wasserversorgung angeschlossen. Der Wasserdruck am Auslass ist für den ordnungsgemäßen Betrieb des Systems ausreichend. Der Hersteller gibt übrigens einen Mindestdruck von 0,1 MPa (Megapascal) an.
Ich habe den Abfluss mithilfe eines T-Stücks unter der Spüle angeschlossen. Dazu habe ich einen Stopfen gekauft, ein Loch mit dem passenden Durchmesser hineingebohrt, den Schlauch eingeführt und ihn mit Dichtmittel abgedichtet. Der Hersteller empfiehlt, den Schlauch nicht höher als 50 cm über dem Boden an den Abfluss anzuschließen.
Ich konnte in der App keine Funktion finden, um zu überprüfen, ob die Station korrekt angeschlossen war. Beim ersten Test habe ich die Wasserzufuhr abgestellt, woraufhin eine entsprechende Benachrichtigung mit einem Fehlercode erschien. Nachdem ich das Wasser wieder aufgedreht hatte, spülte die Station die Tücher ordnungsgemäß aus und leitete das Wasser anschließend in die Kanalisation.
Wir starten den Roboter, und hier ist ein visuelles Beispiel dafür, wie der Roborock Saros 10R aus einer Nische im Küchenschrank herausfährt. Meiner Meinung nach ist das eine wirklich clevere Lösung.
Navigation
Und nun endlich zu den Tests! Zuerst testen wir die Navigation des Roborock Saros 10R in einem Raum mit Hindernissen. Der Saugroboter umfuhr zunächst die Tischbeine, dann den Raumrand und reinigte anschließend den gesamten zugänglichen Bereich in einem Schlangenmuster. Er umfuhr vorsichtig die Füße des Wäschetrockners und reinigte auch den Karton. Der Spiegel verursachte einige Kartierungsfehler, ein häufiges Problem bei den meisten Saugrobotern. Insgesamt arbeitete der Roboter jedoch einwandfrei und es gab keine ungereinigten Stellen – der Test war also ein voller Erfolg.
Apropos Navigation im Haus: Der Roborock Saros 10R reinigt Raum für Raum, zuerst entlang der Wände, dann in einem Schlangenmuster. Nach einer voreingestellten Zeit oder nach jedem Raum kehrt der Saugroboter zur Station zurück, spült seine Reinigungspads aus und setzt die Reinigung an der Stelle fort, an der er aufgehört hat. Es gibt keine ungereinigten Stellen, die Reinigungsgeschwindigkeit ist hoch und dieses Modell verfügt über eine hervorragende Navigation!
Unter niedrigen Möbeln hindurchgehen
Die minimale Durchfahrtshöhe des Roborock Saros 10R wurde ebenfalls getestet. Der Roboter fuhr problemlos in die 80-mm-Höhle ein und reinigte gleichmäßig. In dieser Hinsicht gab es keinerlei Beanstandungen!
Autonomie
Die Autonomie des Roboters wurde bereits im Rahmen eines Tests mit einem Modell mit Standard-Ladestation geprüft. Er konnte 122 Minuten lang arbeiten und dabei 88 Quadratmeter Nutzfläche reinigen. Das entspricht mehr als zwei kompletten Reinigungen einer 70 Quadratmeter großen Zweizimmerwohnung. Nach dem Aufladen an der Ladestation setzt der Roboter seine Reinigung automatisch fort, wodurch er auch größere Flächen reinigen kann.
Objekte auf dem Boden erkennen
Was das Objekterkennungssystem angeht, habe ich es erneut getestet, da seit der Markteinführung des regulären Saros 10R fast ein Jahr vergangen ist und es zahlreiche Firmware-Updates gegeben hat, die die Genauigkeit der Objekterkennung wahrscheinlich verbessert haben.
Bei guten Lichtverhältnissen konnte der Roboter alle sechs Objekte auf dem Boden korrekt erkennen und sicher umfahren, sogar ein Spielzeug als Haustier. Er navigierte außerdem präzise um alle drei Socken, alle vier Kabel und alle sechs simulierten Haustier-Überraschungen herum und erkannte dabei drei Fallen korrekt.
In völliger Dunkelheit ist das Erkennungssystem zwar beeinträchtigt, aber nicht wesentlich. Der Roboter konnte 5 von 6 Standardobjekten ausweichen und erkannte 3 davon korrekt. Wie schon im Vorjahr geriet er erneut in eine Haustierfalle und überfuhr sie. Auch 4 von 4 Kabeln auf dem Boden umfuhr er, erkannte aber nur 3 davon korrekt. 3 von 3 Socken umfuhr er vorsichtig, 2 davon erkannte er korrekt. Und die größte Herausforderung: Im Dunkeln umfuhr er nur 1 von 6 Kotattrappen, wobei er eine als einfaches Hindernis, die zweite als Stoff und die dritte als Fernsehständer identifizierte. Meiner Meinung nach wurde das Objekterkennungssystem nur minimal verbessert. Der Roboter tappte immer noch in dieselben Fallen wie vor einem Jahr.
Die Fleckenerkennungsfunktion verdient besondere Beachtung. In meinem Fall gab es einen eingetrockneten Ketchupfleck, eine Milchpfütze und eine Pfütze mit klarem Wasser. Die Kamera erkannte das Wasser nicht, die Milch aber schon. Daraufhin schaltete der Roboter die Saugfunktion ab, fuhr die Bürsten hoch und wischte die Pfütze kreuzweise mit Tüchern ab. Erstaunlicherweise wusch er die Tücher nach der Fleckenreinigung nicht, sondern reinigte einfach weiter. Noch überraschender war, dass er den Fleck nicht erkannte, obwohl dieser kontrastreich und recht groß war.
Aus Erfahrung kann ich sagen, dass das Objekterkennungssystem tatsächlich sehr präzise ist und mit Premium-Produkten mithalten kann, aber es besteht dennoch Verbesserungspotenzial. Die Ingenieure der Marke haben hier noch Optimierungspotenzial.
Reinigung hinter den Vorhängen
Ich habe auch geprüft, ob das neue Navigationssystem hinter Vorhängen und Gardinen reinigen kann, was die meisten Lidar-Roboter nicht können. Nein, dieser Roboter kann, wie seine Geschwistermodelle, nicht hinter Vorhängen reinigen.
Saugkraft
Um sicherzugehen, habe ich die Saugleistung erneut überprüft. Wie erwartet, blieben die Ergebnisse unverändert. Im Silent-Modus konnte der Roborock Saros 10R Schmutz nur aus einem 2 mm breiten Spalt entfernen. Im Balance-Modus reinigte er einen 4 mm breiten Spalt teilweise. Im Turbo-Modus blieben die Ergebnisse unverändert. Im Maximum-Modus reinigte der Roboter Spalten mit einer Tiefe von 2 und 4 mm besser. Und im Max+-Modus reinigte er Spalten mit einer Tiefe von 6 und sogar 8 mm teilweise.
Die Saugleistung ist also tatsächlich erhöht, aber die aerodynamischen Verluste sind weiterhin spürbar. Beispielsweise konnte der zuvor getestete kleinere Roborock Qrevo S einen 10 mm breiten Spalt bei 7000 Pa reinigen.
Chemische Reinigung
Die Reinigungsleistung des Roboters auf Laminatböden ist hervorragend, selbst bei Schmutz unterschiedlicher Beschaffenheit. Dank seiner ausfahrbaren Seitenbürste reinigt er sogar Ecken gründlich.
Interessant ist, dass der Roboter nicht nur Innen-, sondern auch Außenecken sorgfältig reinigen kann.
Ich möchte darauf hinweisen, dass die Mittel- und Seitenbürsten sauber sind. Wie immer ein großes Lob an die Roborock-Ingenieure! Der Test war ein voller Erfolg!
Haarschutz gegen Verfilzen
Ich habe auch die Turbobürste getestet, um zu sehen, wie sie verhedderte Haare entfernt. Hier sieht man, dass die Haare eher in der Mitte der Bürste verheddert sind, während die Seiten sauber sind. Das bedeutet, dass die rotierende Bürste die Haare eigentlich zur Öffnung lenkt und in den Staubbehälter befördert. Nur hat sich die große Menge an Haaren verheddert und ist hängen geblieben.
Im häuslichen Einsatz sind die Seiten- und Mittelbürsten nach einer Woche Reinigung immer noch blitzsauber; sie entfernen Haare und Tierhaare wirklich effektiv! Außerdem teilen sich zwei Mädchen und ein ständig haarender Corgi die Wohnung.
Teppichreinigung
Die Reinigungsleistung des Roboters ist hervorragend. Dies gilt sowohl für Kurzflor- als auch für Mittelflorteppiche. Es verfingen sich zwar nur wenige Verschmutzungen im Flor, aber das Ergebnis ist im Vergleich zu ähnlichen Produkten exzellent!
Selbstreinigend
Unmittelbar nach den „Schmutztests“ überprüfte ich die Selbstreinigungsleistung des Saugroboters. Ich brachte ihn zurück zur Ladestation und startete den Selbstreinigungszyklus. Das Ergebnis war gut.
Nassreinigung und Teppiche
Bei der Nassreinigung von Teppichböden bietet der Roboter verschiedene Interaktionsmodi. Er kann im Nassreinigungsmodus vorsichtig um den Teppich herumfahren oder, falls gewünscht, mit dem Reinigungspad in den Teppich einfahren und ihn berühren. Er kann Teppiche auch während der Nassreinigung reinigen, indem er die Reinigungspads und sogar den Roboterkörper beim Betreten des Teppichs automatisch anhebt. Alternativ kann er die Reinigungspads an der Reinigungsstation automatisch entfernen und die Teppiche ohne sie reinigen, wodurch jeglicher Kontakt zwischen den Reinigungspads und dem Teppichflor vermieden wird. Die letzten beiden Optionen sind am effizientesten.
Schmutz abwischen
Die Reinigungsleistung ist hervorragend. Die Tücher drücken fest auf den Boden und nehmen Schmutz effektiv auf. Dank der Verlängerung des Wischers bleiben keine Stellen an den Fußleisten ungereinigter Bereiche zurück. Ein echter Pluspunkt!
Ich habe auch die toten Winkel an den äußeren und inneren Ecken separat überprüft. Auch hier zeigt sich, dass die äußere Ecke nicht vollständig gereinigt wird, sodass ein kleiner, wenige Zentimeter breiter toter Winkel verbleibt. In den inneren Ecken ist dieser tote Winkel größer, da das Tuch dort nicht bündig anliegt.
Ich habe auch getestet, wie der Roboter den Boden um die Stuhlbeine herum reinigt. Man sieht, dass sich das Reinigungstuch ausfährt, aber diese Bereiche werden nicht optimal gereinigt. Die Ingenieure des Herstellers müssen hier noch nachbessern.
Entfernung hartnäckiger Flecken
Auch hartnäckige Flecken ließen sich vom Roboter problemlos entfernen, selbst eingetrocknete Kaffee- und Soßenflecken. Die meisten Flecken beseitigte er in sechs Durchgängen, einen weiteren erst nach neun. Da der zuvor mit einer Standardstation getestete Saros 10R jedoch dasselbe Ergebnis erzielte, gehen wir weiterhin von sechs Durchgängen aus.
Das Ergebnis war im Vergleich zu ähnlichen Produkten eines der besten. Außerdem wurde kein Waschmittel verwendet, da dieses nicht im Lieferumfang enthalten war. Der Test wurde erfolgreich bestanden!
Waschqualität der Servietten
Ich möchte gleich zu Beginn auf die Effizienz der Station selbst eingehen. Fangen wir mit der Waschqualität der Feuchttücher an. Selbst nach umfangreichen Tests sehen die Tücher nach dem Waschen mit der Station deutlich besser aus. Die Wassererwärmungsfunktion verbessert die Waschleistung hierbei zweifellos.
Im häuslichen Umfeld werden die Tücher nach dem Wischen des Bodens an der Station gründlich ausgespült. Es wurden keine sichtbaren Verunreinigungen festgestellt.
Ich beschloss, die Waschtemperatur selbst zu testen – in meinem Fall betrug die Spitzentemperatur in der Serviettenwaschzone 76,1 Grad, und das ist ein sehr gutes Ergebnis, wenn man Verluste und Messfehler berücksichtigt!
Nach dem Waschen erreichen die Tücher eine Temperatur von 42,4 Grad, was ebenfalls ein hervorragendes Ergebnis ist.
Die Trocknungstemperatur der Tücher nach dem Waschen übersteigt 55 Grad und liegt damit sogar über der Angabe. An der Station gibt es nichts auszusetzen!
Stationsinstandhaltung
Die Station selbst ist leicht zu reinigen. Wir aktivieren einen speziellen Modus, in dem die Station den Boden automatisch mit Schabern reinigt. Nach Abschluss dieses Vorgangs können Sie den Abfluss und die Serviettenablage manuell entnehmen und im Spülbecken abspülen. Im Grunde ist es ein einfacher Vorgang.
Da die eingebauten Tanks der Station nicht zugänglich waren, habe ich sie sogar auseinandergenommen, um mir die Inneneinrichtung anzusehen und festzustellen, ob Wartungsarbeiten nötig sind. Der Frischwassertank ist nach dem Entfernen der Schutzabdeckungen zugänglich, der Schmutzwassertank hingegen ist fest verbaut.
Das bedeutet, dass sich die gesamten Ablagerungen im Inneren, die sich mit der Zeit unweigerlich ansammeln, selbst von Hand nicht entfernen lassen. Das ist nicht gut.
Hindernisfreiheit
Ein interessanter Punkt ist das Überwinden von Schwellenwerten. Der Roborock Saros 10R kann einen Schwellenwert von 2 cm problemlos überwinden, was selbstverständlich erscheint. Schwierigkeiten hat der Saugroboter jedoch beim Überwinden eines Schwellenwerts von 3 cm.
Der Saugroboter schaffte es nicht, die 4 cm hohe Schwelle – genauer gesagt die 38 mm hohe Schwelle – zu überwinden, egal wie hoch er sich hob oder in welchem Winkel er versuchte, einzufahren. Mit einer zweistufigen Schwelle von jeweils 2 cm Höhe, wie ich sie konfiguriert hatte, gelang es dem Roboter jedoch nach mehreren Versuchen, das Hindernis zu umfahren. Einmal blieb er allerdings an der Schwelle stecken und stürzte ab. Seine Manövrierfähigkeit ist dennoch besser als die vieler anderer Modelle auf dem Markt.
Fahren auf schwarzen Oberflächen
Das Überfahren schwarzer Teppiche ist kein Problem. Der Roboter gleitet über den schwarzen Teppich, als wäre nichts geschehen.
Geräuschpegel
Die Geräuschpegel liegen je nach gewähltem Betriebsmodus zwischen 56,5 und 66,1 dB. Der Roboter ist besonders leise, vor allem angesichts seiner hohen Saugleistung. Die Station erreicht während der Selbstreinigung einen Geräuschpegel von etwa 72 dB. Auch das ist ein gutes Ergebnis.
Persönliche Meinung
Der Roborock Saros 10R Saugroboter mit integrierter Ladestation wurde ausführlich geprüft und getestet. Gemäß unserem Bewertungssystem erzielte er folgende Punktzahl: 241 Punkte, um 2 Punkte vor der vorherigen Version. Saros 10R mit herkömmlichen Tanks. Mit diesem Ergebnis schaffte es der Saugroboter unter die Top 10 des Projekts robovac.washerhouse.com. Gesamtbewertung zum Zeitpunkt der BewertungsvorbereitungIch werde die Vor- und Nachteile eines Saugroboters aufzeigen.
Zunächst zu den Vorteilen. Mir gefiel Folgendes:
- Der größte Vorteil der integrierten Station ist ihre kompakte Größe, die es ihr ermöglicht, in einem Schrank installiert zu werden, sodass sie nicht sichtbar ist und wertvoller Platz gespart wird.
- Die Station ist sowohl an die Kanalisation als auch an die Wasserversorgung angeschlossen. Tatsächlich ist sie derzeit der einzige Roborock-Saugroboter auf dem Markt, der an Versorgungsleitungen angeschlossen werden kann.
- Der Roboter ist kleiner als Lidar-Modelle und kann bis auf 8 cm unter Möbeln reinigen, ohne dass die Navigation beeinträchtigt wird. Er erreicht Bereiche, die für Roboter mit einem am Gehäuse montierten Lidar-Turm unzugänglich sind. Darüber hinaus fährt er seine Bahn präzise und lässt keine Bereiche aus.
- Ein hintergrundbeleuchtetes Objekterkennungssystem, das bei guten Lichtverhältnissen effektiv arbeitet.
- Eine voll ausgestattete Station nach den Standards von 2026. Sie verfügt über absolut alle auf dem Markt erhältlichen Funktionen: Wassererwärmung, Lufterwärmung, selbstreinigender Boden, automatische Reinigungsmittelmischung und Wischüberwachung des Verschmutzungsgrades.
- Dank ihres überarbeiteten Designs verheddern sich die seitlichen und mittleren Bürsten nicht mehr im Haar und Fell.
- Verbesserte Manövrierfähigkeit dank des erhöhten Gehäuses. Der Saugroboter kann Schwellen von über 3 cm Höhe überwinden – eine Leistung, die mit vergleichbaren Produkten auf dem Weltmarkt derzeit nicht möglich ist.
- Die ausziehbare Seitenbürste entfernt Schmutz vollständig aus Ecken.
- Die Serviette wird dicht an der Fußleiste herausgezogen.
- Beim Fahren auf Teppichböden die Servietten anheben.
- Automatische Serviettenentnahme am Bahnhof.
- Anheben der Turbobürste und der Seitenbürste im Nassreinigungsmodus.
- Erhöhte Saugkraft.
- Hochwertige Trocken- und Nassreinigung auf verschiedenen Oberflächen.
- Es ist in der Lage, selbst hartnäckige Flecken schneller zu entfernen als vergleichbare Produkte.
- Eine Vielzahl von Funktionen in der Anwendung.
- Vollständige Russifizierung in der Version für den russischen Markt.
- Fernüberwachung des Hauses durch Verbindung mit der Roboterkamera über ein Smartphone.
- Steuerung über den proprietären Sprachassistenten Hello Rocky.
- Der Saugroboter hat keine Angst vor schwarzen Oberflächen.
- Niedriger Geräuschpegel sowohl des Roboters als auch der Station.
- Hochwertige Verarbeitung und hohe Markenautorität.
- Verfügbarkeit von Garantie und Service.
Was die Mängel betrifft, so wurden folgende festgestellt:
- Das Wichtigste für mich ist, dass kein Zugang zu den internen Komponenten des Kraftwerks besteht, insbesondere zum Abwasserkanalsystem. Eine Inspektion ist unmöglich. Und sie wird ohnehin notwendig sein.
- Der Saugroboter reinigt nicht hinter Vorhängen und Gardinen.
- Das Objekterkennungssystem ist im Dunkeln etwas blind und bedarf daher einer Verbesserung.
Meiner Meinung nach ist der Roborock Saros 10R aktuell der beste Saugroboter der Premium-Reihe von Roborock. Er ist effizient, leistungsstark, reinigt gründlich und verfügt nun sogar über einen Anschluss an Abfluss und Wasseranschluss – etwas, das Roborock-Modellen bisher fehlte. Er gehört definitiv zu den besten Saugrobotern auf dem Markt (Stand: Anfang 2026), noch vor der Veröffentlichung neuer Modelle. Seine hohe Platzierung in der Gesamtwertung bestätigt dies indirekt.
Damit möchte ich diese Rezension beenden. Bei Fragen könnt ihr diese gerne in den Kommentaren stellen. Viel Spaß beim Shoppen! Tschüss!






















































