Trouver V50 Ultra Komplett: Lidar-Lift, 24000 Pa, Rover-Modus, verbesserte Station!


Der Saugroboter Trouver V50 Ultra Complete ist ein neues Produkt für 2025 und kostet zwischen 1.000 und 1.200 Euro. Er besticht durch zahlreiche innovative Designmerkmale. Dazu gehören ein ausfahrbarer Lidar-Sensor, ein Objekterkennungssystem mit Hintergrundbeleuchtung, ein effizientes Reinigungsmodul, ein Offroad-Modus zum Überwinden von hohen Schwellen, fortschrittliche App-Funktionen und eine All-in-One-Station. Kurz gesagt: Er ist ein Flaggschiffprodukt für Ende 2025. Im Folgenden teste ich den Trouver V50 Ultra Complete ausführlich, beleuchte seine Vor- und Nachteile und teile meine persönliche Meinung mit. Los geht's!
Ausrüstung
Beginnen wir mit dem Packungsinhalt. Der Saugroboter wurde in dieser Markenverpackung geliefert:
Neben dem Roboter und der Station selbst umfasst das Lieferset Folgendes:
- Zwei Serviettenringe.
- Netzteil.
- Dokumentation für den Roboter mit Übersetzung ins Russische.
- Eine Literflasche Markenwaschmittel.
- Ein separates Reinigungsmittel zur Beseitigung von Tiergerüchen, 200 ml.
- Drei Ersatztaschen für den Bahnhof.
- 12 Ersatzservietten.
- Drei Ersatz-HEPA-Filter.
- Zwei Ersatz-Seitenbürsten.
- Ersatz-Zentralbürsten.
Das beste Gesamtpaket. So sollte ein Premium-Saugroboter ausgestattet sein!
Aussehen
Werfen wir nun einen Blick auf das Design des Trouver V50 Ultra Complete. Beginnen wir mit dem Saugroboter selbst. Er ist rund und weiß.
Das Hauptmerkmal ist der integrierte Lidar-Sensor. Im ausgefahrenen Zustand misst der Staubsaugerroboter 110,5 mm in der Höhe, im eingefahrenen Zustand sind es nur 89,5 mm. Dadurch passt er problemlos unter Möbel mit einer Bodenfreiheit von bis zu 9 cm. Die Technologie selbst trägt den treffenden Namen FlexiRise (flexibler Aufstieg) und ermöglicht sowohl präzise Navigation als auch Manövrierfähigkeit in Bereichen, die bisher für Lidar-Systeme als unzugänglich galten.
Am rechten Stoßfänger ist ein Wandsensor angebracht. Die Navigation erfolgt über einen Lidar-Sensor und ein System zur Erkennung von Objekten mit Hintergrundbeleuchtung. All dies wird durch die KI-gestützte SmartSight-Technologie ermöglicht, die bereits vom Z50 Ultra und P50 Pro Ultra bekannt ist.
Zusätzlich zur Objekterkennung kann die Kamera zur Fernüberwachung Ihres Hauses über ein Smartphone verwendet werden.
Der Lidar-Sensor besitzt hier keine federbelastete Abdeckung. Er beherbergt Mikrofone zur Sprachsteuerung des Roboters über den proprietären Assistenten „Hey, Trouver“ sowie zwei mechanische Steuertasten.
Der 300-ml-Staubbehälter befindet sich unter dem magnetisch verschlossenen Deckel. Daneben finden Sie einen QR-Code zum Verbinden des Roboters mit einem WLAN-Netzwerk.
Das Filtersystem basiert auf einem waschbaren HEPA-Filter. Der 80-ml-Wassertank ist im Gehäuse verborgen. An der Station wird er automatisch mit Wasser befüllt.
Die Unterseite des Roboters ist mit vier Absturzsensoren und einem Teppichsensor ausgestattet. Er verfügt über eine einzelne, dreistrahlige Seitenbürste, die mit einer Schraube befestigt ist.
Die Seitenbürste reicht bis in Ecken und unter Möbel und sorgt so für eine gründliche Reinigung. Sie kann außerdem zum Wischen von Böden, Teppichen und beim Zurückbringen zur Station oder über Türschwellen hochgeklappt werden.
Die Räder des Roboters verdienen besondere Beachtung. Sie sind mit zusätzlichen, einziehbaren Beinen ausgestattet, um hohe Schwellen zu überwinden. Diese Technologie heißt StepMaster.
Die angegebene Durchfahrtshöhe des Roboters beträgt 6 cm bei zweistufiger Schwellenwertsteuerung und 4,2 cm bei einstufiger Schwellenwertsteuerung. Ich werde die Durchfahrtshöhe dieses Roboters testen.
Das Reinigungsmodul ist sehr bekannt. Es besteht aus zwei Turbobürsten der Marke TroboWave Detangling DuoBrush. Die vordere Bürste ist komplett aus Silikon gefertigt, während die hintere mit Borsten und Blütenblättern ausgestattet ist. Die mittlere Bürsteneinheit ist nicht nur beweglich, sondern lässt sich auch zum Reinigen des Bodens anheben.
Die Turbobürsten sind kegelförmig, um verfilzte Haare und Tierhaare zu entfernen. Sie werden von den Speichen gehalten. Die Saugöffnung wurde an den Rand verlegt, wo die verfilzten Haare entfernt werden. Ich werde das alles in meinen Tests überprüfen.
Zur Nassreinigung wischt der Roboter den Boden mit zwei runden, rotierenden Pads. Diese haben ein Standarddesign und werden mit Klettverschluss befestigt.
Eines der Reinigungspads reicht bis an den Rand des Gehäuses und sorgt so für eine gründliche Reinigung von Böden, Wänden und Möbeln. Ein spezieller Algorithmus ermöglicht es dem Roboter sogar, unter Möbeln zu wischen. Darüber hinaus passt sich das Heck des Roboters optimal an Ecken an, um tote Winkel zu minimieren.
Ein weiteres interessantes Merkmal ist die Warmwasserversorgung der Wischtücher durch den Roboter mit 50 Grad heißem Wasser. Die Wischtücher drücken mit einer Klemmkraft von 8 N auf den Boden, und ihr Neigungswinkel lässt sich durch einen Hub von 2 mm nach oben und 1 mm nach unten um 5 Grad verändern. Dies ermöglicht eine effektivere Reinigung unebener Oberflächen.
Die Wischerblätter heben sich beim Überfahren von Teppichen sowie während der Trockenreinigung und der Rückkehr zur Station automatisch um 10,5 mm an. Darüber hinaus kann der Roboter die Wischerhalter für eine vollständige Trockenreinigung automatisch an der Station absetzen.
Nachdem wir uns mit dem Roboter beschäftigt haben, widmen wir uns nun der Station. Hier lädt der Trouver V50 Ultra Complete nicht nur auf, sondern reinigt auch selbstständig den Staubbehälter, wäscht die Tücher mit heißem Wasser und mischt dabei automatisch Waschmittel hinzu. Anschließend trocknet er die Tücher mit warmer Luft und trocknet Staubbehälter und Staubbeutel. Zusätzlich bietet er eine UV-Sterilisation für Beutel und Waschbereich. Der einzige Nachteil dieser Station ist, dass sie nicht an die Kanalisation oder die Wasserversorgung angeschlossen werden kann – und das ist der erste ernsthafte Kritikpunkt am Roboter. Schauen wir uns nun die einzelnen Komponenten der Station genauer an.
Die Station hat eine ebene, glatte Unterseite, was die Wartung vereinfacht und die Selbstreinigung verbessert – Schmutz kann sich nirgends festsetzen. Die Tücher werden durch 20 Düsen gewaschen, wodurch beide Mopps gleichmäßig befeuchtet werden. Das Waschwasser wird auf 80 °C erhitzt, und die Trocknung erfolgt mit Luft von ca. 60 °C – die Tücher sind danach sauber, vollständig trocken und geruchsfrei.
Die Zugangsrampe des Roboters ist abnehmbar, ebenso wie der Grobfilter im Auffangbehälter. Der Auffangbehälter selbst ist jedoch nicht abnehmbar. Zwischen den Belüftungslöchern befindet sich eine ultraviolette Lampe zum Trocknen der Servietten.
Über dem Parkplatz des Roboters, unter der Abdeckung, befinden sich ein Müllsack und ein Behälter für Reinigungsmittel.
Zunächst zum Waschmittelbehälter. Er wurde verbessert und verfügt über zwei Fächer: eines für normales Waschmittel (400 ml) und eines für einen speziellen Haustiergeruchsentferner (200 ml).
Sie können in den Einstellungen auswählen, welches Reinigungsmittel verwendet werden soll. Es wird übrigens nicht nur dem Behälter für die Reinigungstücher, sondern auch dem Wassertank des Roboters beim Nachfüllen an der Ladestation hinzugefügt. Zumindest behauptet das der Hersteller.
Hier sehen Sie einen Standard-Müllbeutel mit einem Fassungsvermögen von 3,2 Litern. Im Inneren des Müllschluckers befindet sich eine zusätzliche UV-Lampe, die den Inhalt des Beutels desinfiziert.
Der Wassertank befindet sich üblicherweise unter der oberen Abdeckung. Der Schmutzwassertank fasst 3,5 Liter, der Frischwassertank 4 Liter. Der Frischwassertank ist mit einem Kalkschutzmittel ausgestattet.
Bisher zeigt sich, dass der Roboter sowohl Stärken als auch Schwächen aufweist. Besonders interessant ist, dass er zwar weitgehend mit dem Dreame X50 Ultra Complete identisch ist, aber dennoch einige Unterschiede aufweist. Mal sehen, wie sich dieser Roboter in Tests schlägt.
Technische Spezifikationen
Die wichtigsten Merkmale des Trouver V50 Ultra Complete, wie vom Hersteller angegeben:
Saugroboter:
- Li-Ionen-Akku 6400 mAh.
- Saugleistung bis zu 24.000 Pa.
- Betriebszeit bis zu 180 Minuten.
- Staubabscheider 300 ml.
- Wassertank 80 ml.
- Hindernisfreiheit bis zu 60 mm.
- Abmessungen: 350*110,5/89,5 mm.
Station:
- Frischwassertank: 4 l.
- Schmutzwassertank: 3,5 l.
- Waschmittelbehälter: 400 + 200 ml.
- Gepäckstück im Bahnhof: 3,2 l.
- Abmessungen (B*T*H): 420*458*470 mm.
Im Vergleich zu Premium-Konkurrenten zeichnet es sich durch überlegene Saugleistung, verbesserte Manövrierfähigkeit und eine geringere Bauhöhe dank des Lidar-Sensors aus. Die übrigen Spezifikationen entsprechen denen der Konkurrenz.
Funktionale Fähigkeiten
Kommen wir nun zu den Funktionen des Trouver V50 Ultra Complete. Der Saugroboter wird über die zugehörige Trouver-App gesteuert. Die Netzwerkverbindung ist dank der Herstelleranleitung unkompliziert. Die Benutzeroberfläche ist auf Russisch, aber übersichtlich und benutzerfreundlich gestaltet.
Die Hauptfunktionen werden auf dem Bildschirm angezeigt:
- Selbstreinigender Staubabscheider.
- Waschen Sie die Servietten mit heißem Wasser (80°C).
- Trocknen von Servietten mit warmer Luft (60°C).
- Staubabscheider und Müllsack trocknen.
- Automatische Waschmittelzugabe.
- Anheben der Scheibenwischer, Seiten- und Mittelbürste.
- Entfernen von Servietten am Bahnhof.
- Seitliche Bürstenverlängerung in den Ecken.
- Lidar dringt in den Körper ein.
- Den Körper anheben, um Stromschnellen zu überwinden.
- Die Serviette an die Fußleiste legen (mit Scrollen).
- Objekte auf dem Boden erkennen.
- Kamerabeleuchtung bei schwachen Lichtverhältnissen.
- Fernüberwachung des Hauses per Smartphone.
- Mehrere Reinigungskarten im Speicher speichern.
- 3D-Karte des Raumes.
- Automatische Zonierung von Räumlichkeiten in Zimmer.
- Auswahl der zu reinigenden Bereiche und Räume.
- Virtuelle Wände und Sperrzonen (auch für den Nassreinigungsmodus).
- Einstellung der Saugkraft.
- Einstellen der Spülfrequenz der Feuchttücher.
- Benutzermodus.
- CleanGenius-Modus.
- Punkterkennung.
- Reinigung hinter den Kulissen.
- Reinigungsprotokoll.
- Reinigung nach einem Zeitplan einrichten.
- Automatische Leistungssteigerung auf Teppichböden.
- Teppichreinigung im Nassreinigungsmodus.
- Yandex.Alice-Unterstützung.
- Unterstütze "Hey, Trouver"
- Dynamische Reinigung eines Bereichs mit Hindernissen.
- Haarkompression im Staubabscheider.
Interessanterweise unterstützt dieses Modell die Steuerung über den proprietären Sprachassistenten „Hey, Trouver“, der russische Ausdrücke versteht. Obwohl der Satz an Ausdrücken derzeit noch begrenzt ist, ist der integrierte Assistent sehr praktisch, und es besteht Verbesserungspotenzial, um den Roboter benutzerfreundlicher zu gestalten. So funktioniert es:
Erwähnenswert ist auch die Funktion der Fernüberwachung des Hauses mittels der Kamera am Roboter.
Insgesamt lässt sich feststellen, dass die Funktionalität ständig aktualisiert wird und neue, nützliche Funktionen hinzukommen, die viele bei den Vorgängermodellen vermisst haben.
Testen
Ein ausführlicher Video-Testbericht mit allen Tests wurde bereits erstellt und auf dem Kanal veröffentlicht:
Navigation
Und nun zu den Tests. Zuerst testen wir die Navigation des Roboters in einem Raum mit Hindernissen. Nachdem er die Station verlassen hatte, fuhr er den Raumrand ab und erkannte dabei die Füße eines Wäschetrockners, um die er vorsichtig umfuhr. Anschließend reinigte er den gesamten zugänglichen Bereich in einer Schlangenlinie. Er umfuhr die Beine eines Tisches und einer Kiste, bevor er zur Station zurückkehrte. Interessanterweise verursachte der Spiegel keine Fehler in der Karte.
Apropos Navigation im Haus: Der Saugroboter reinigt Raum für Raum, zunächst entlang der Wände und dann in einer Schlangenlinie. Nach jedem Raum kehrt er, wie ich festgestellt habe, zur Ladestation zurück, wäscht die Reinigungstücher und setzt die Reinigung an der unterbrochenen Stelle fort. Es bleiben keine Stellen unberührt; dieses Modell navigiert hervorragend!
Unter niedrigen Möbeln hindurchgehen
Die minimale Fahrhöhe des Roboters wurde ebenfalls getestet. Ich habe einen 9 cm breiten Spalt unter den Möbeln geschaffen. Zuerst reinigte der Roboter den gesamten zugänglichen Bereich mit angehobenem Lidar-Sensor. Anschließend erkannte er automatisch den Spalt, in den er hineinfahren konnte, senkte den Sensor ab und fuhr hinein. Man kann außerdem manuell Bereiche auf der Karte definieren, in denen der Saugroboter den Lidar-Sensor verbergen soll. Das ist ein Pluspunkt!
Autonomie
Ich habe auch die Akkulaufzeit getestet, als der Roboter mit maximaler Leistung und aktivierter Nassreinigung lief. Er hielt 114 Minuten durch und reinigte dabei 71 Quadratmeter Nutzfläche. Das reicht in der Praxis für anderthalb komplette Reinigungen einer Zweizimmerwohnung. Allerdings gibt es einen Reinigungsfortsetzungsmodus, der nach dem Aufladen in der Ladestation aktiviert wird, sodass dieses Modell die doppelte Fläche reinigen kann. Meiner Meinung nach ist die Akkulaufzeit des Roboters durchschnittlich.
Objekte auf dem Boden erkennen
Das System zur Objektvermeidung funktioniert einwandfrei. Bei normalen Lichtverhältnissen konnte der Roboter alle sechs Objekte auf dem Boden präzise umfahren und fünf davon korrekt identifizieren – bis auf ein Spielzeug. Auch alle drei Socken erkannte und umfuhr er problemlos. Von den vier Kabeln erkannte und umfuhr er nur zwei, die anderen beiden überfuhr er. Er kaute sogar das rote Kabel an und wickelte es um einen Serviettenhalter, ohne dabei jedoch einen Fehler zu machen. Auch bei der Vermeidung von Haustier-Imitationen konnte der Saugroboter alle sechs Fallen korrekt erkennen und umfahren.
Auch in völliger Dunkelheit funktioniert das Objekterkennungssystem dank der Hintergrundbeleuchtung, die Kamera wird jedoch weiterhin geblendet. Der Roboter konnte nur zwei von sechs Haushaltsgegenständen – ein Spielzeug und einen Schuh – umfahren und erkannte diese nicht. Die übrigen überfuhr er einfach. Von den vier getesteten Drähten umfuhr er überraschenderweise alle vier präzise, erkannte aber drei. Von den drei getesteten Socken erkannte und umfuhr er alle drei. Bei der simulierten Haustierfalle erkannte und umfuhr der Roboter fünf der sechs Fallen und überfuhr eine.
Ich kann also sagen, dass das Objekterkennungssystem präzise ist. Es besteht natürlich noch Verbesserungsbedarf, aber nur in geringfügigem Umfang, und ich denke, zukünftige Firmware-Updates werden es weiter optimieren.
Ich habe die Fleckenerkennung getestet: Der Roboter hat eingetrockneten Ketchup beim ersten Versuch nicht erkannt. Beim zweiten Durchgang erkannte er den Fleck, schaltete die Saugkraft ab und reinigte ihn punktuell im Bodenreinigungsmodus mit einem Kreuzmuster. Anschließend kehrte er zur Station zurück, wusch die Reinigungspads und setzte seine normale Reinigung fort. Es gab jedoch keine Nachkontrolle, ob der Fleck noch vorhanden war, und ein Teil davon blieb zurück. Fazit: Die Funktion ist zwar vorhanden, aber noch unausgereift und verbesserungsbedürftig.
Grundsätzlich geht aus dem Antrag hervor, dass es sich um eine Laborfunktion handelt, was bedeutet, dass sie sich noch im Testmodus befindet.
Reinigung hinter den Vorhängen
Einer der größten Vorteile des Trouver V50 Ultra Complete ist seine Fähigkeit, hinter Vorhängen und Gardinen zu reinigen. Sie erstellen einen Bereich auf der Karte, und der Roboter reinigt den Raum zunächst im normalen Modus. Anschließend fährt er seinen Lidar-Sensor aus und schiebt die Vorhänge sanft beiseite, um dahinter zu reinigen. Ein äußerst praktisches und bei Konkurrenzprodukten seltenes Feature!
Saugkraft
Einer der wichtigsten Tests ist die Überprüfung der tatsächlichen Saugleistung auf einem Prüfstand mit Spalten unterschiedlicher Tiefe. Im Modus „Leise“ reinigte der Trouver V50 Ultra Complete eine 2 mm tiefe Spalte einwandfrei. Im Standardmodus reinigte er 2 mm vollständig. Im Turbomodus erreichte der Roboter die 4-mm-Marke teilweise. Im Modus „Maximum“ blieb das Ergebnis unverändert, und im Modus „Maximum+“ verbesserte der Roboter die Reinigungsleistung bei der 4-mm-Spalte und reinigte 6 und 8 mm tiefe Spalten teilweise.
Trotz der höheren angegebenen Saugleistung sind die Testergebnisse identisch mit denen des Hauptkonkurrenten Dreame X50 Ultra Complete. Die tatsächliche Saugleistung ist zwar höher, aber aufgrund der Bürstenkonstruktion nicht so hoch wie angegeben. Durch die größere Saugöffnung und den Abstand zwischen den Bürsten und dem Gehäuse entstehen aerodynamische Verluste. Diese sind zwar nicht so gravierend wie bei manchen Premium-Konkurrenten, aber dennoch vorhanden.
Chemische Reinigung
Die Reinigungsleistung auf Laminatböden ist hervorragend: Der Roboter hat sämtlichen Schmutz vom Boden entfernt, darunter auch große, schwere Katzenstreu-Pellets, die sich oft in den Turbobürsten verfangen. Besonders beeindruckend ist die Eckenreinigung – die ausziehbare Seitenbürste nimmt den gesamten Schmutz auf. Auch die Außenecken werden gereinigt, lediglich an den Kanten in der Nähe der Ecken bleiben kleine, schwer zugängliche Stellen.
Betrachten wir den Zustand des Reinigungsmoduls. Wir sehen, dass die zweite Walze mit den Borsteneinsätzen die Borsten selbst verhakt hat, wodurch sich die Haare buchstäblich darin verfangen. Angesichts des begrenzten Platzes und der großen Menge an Schmutz lässt sich die Wirksamkeit dieser Lösung noch nicht beurteilen. Weitere Tests sind erforderlich.
Haarschutz gegen Verfilzen
Ich testete die Selbstreinigung der Turbobürsten, indem ich Haare unterschiedlicher Länge auf dem Boden verteilte. Der Roboter nahm sie auf, und das Ergebnis war im Großen und Ganzen gut – die hintere Bürstenkrone reinigte sich selbst, aber einige Haare verfingen sich in der Seitenbürste. Das Haarentfernungssystem funktioniert also, ist aber nicht perfekt.
Und so sehen die Bürsten nach einer Woche Gebrauch in einer Wohnung mit einem haarenden Haustier aus:
Unter diesen Bedingungen sind die Bürsten sauber, daher denke ich, dass das aktualisierte Reinigungsmodul effektiv verhindert, dass sich Haare und Fell verheddern!
Teppichreinigung
Außerdem waren auf einem Kurzflorteppich Schmutzpartikel verstreut. Ich kann bestätigen, dass der Trouver V50 Ultra Complete den Teppich gründlich gereinigt hat. Auch einen mittelflorigen Teppich reinigte er gründlich. Test bestanden!
Selbstreinigend
Unmittelbar nach den „Schmutztests“ überprüfte ich die Selbstreinigungsleistung des Saugroboters. Ich brachte ihn zurück zur Ladestation und startete den Selbstreinigungszyklus. Das Ergebnis war gut, aber der Behälter war nicht vollständig sauber. Wir sahen auch, wie verstopft der HEPA-Filter war. Ein Vorreinigungsfilter, beispielsweise ein Sieb, wäre hier definitiv hilfreich.
Nassreinigung und Teppiche
Bei der Nassreinigung von Teppichböden stehen Robotern verschiedene Verhaltensweisen zur Verfügung. Ich möchte Ihnen vier der interessantesten vorstellen. Die erste ist das automatische Anheben der Reinigungstücher beim Überfahren von Teppichen. Dadurch kann der Saugroboter gleichzeitig saugen und wischen und die Teppiche anschließend trocken und sauber hinterlassen.
Die zweite Option besteht darin, die automatische Teppichvermeidung im Nassreinigungsmodus zu aktivieren. Der dritte Modus ist die Teppichignorierung, bei der der Roboter die Tücher im Flor dreht und so eine Nassreinigung durchführt. Manche Benutzer bevorzugen diese Art der Interaktion.
Und schließlich ist der vierte Modus der interessanteste. Der Saugroboter reinigt zunächst Hartböden trocken und nass, kehrt dann zur Ladestation zurück, löst automatisch die Reinigungspads und setzt die Reinigung fort, nachdem er die Teppiche ohne Pads gesaugt hat. Dies ist besonders praktisch für Hoch- und Mittelflorteppiche, da so jeglicher Kontakt zwischen Pad und Teppich vermieden wird.
Schmutz abwischen
Die Schmutzaufnahme ist ebenfalls hervorragend. Das Tuch drückt fest auf den Boden und saugt den Schmutz auf. Dank der Verlängerung eines der Tücher wird auch der schmale Bereich entlang der Fußleiste problemlos gereinigt. Ein echter Pluspunkt!
Flecken entfernen
Bei der Entfernung hartnäckiger Flecken bewies der Roboter sein Können und beseitigte sogar eingetrocknete Kaffee- und Soßenflecken. Zugegeben, es dauerte etwas. Genauer gesagt, die meisten Flecken waren erst nach dem fünften Versuch verschwunden. Doch beim sechsten Versuch war der gesamte Stand blitzblank. Ein hervorragendes Ergebnis, eines der besten des gesamten Projekts!
Wasch- und Trocknungstest von Servietten
Ich möchte gleich zur Effektivität der Station kommen. Beginnen wir mit der Reinigungsleistung der Tücher. Selbst nach umfangreichen Tests sehen die Tücher nach der Reinigung mit der Station deutlich besser aus. Die Wassererhitzungsfunktion und die automatische Waschmittelbeimischung verbessern die Reinigungsleistung zweifellos. Und erfreulicherweise beeinträchtigt das Fehlen von Kämmen im Boden der Station die Selbstreinigungsfunktion nicht.
Im häuslichen Umfeld werden die Tücher nach dem Wischen des Bodens an der Station gründlich ausgespült. Es wurden keine sichtbaren Verunreinigungen festgestellt.
Ich beschloss, die Waschtemperatur selbst zu testen – in meinem Fall betrug die Spitzentemperatur im Abflussbereich 41,4 Grad. Nach dem Spülen hatten die Textilien selbst eine Temperatur von etwa 29–32 Grad, da die Wassertemperatur während des Waschgangs sinkt.
Die Trocknungstemperatur der Tücher ist hoch – der Sensor zeigte über 54 Grad an, und das ist ein gutes Ergebnis!
Ich habe auch die Trocknungstemperatur des Staubbehälters überprüft. Der Sensor im Inneren des Behälters im Roboter selbst zeigte 33,5 Grad Celsius an.
Die Erwärmung im Beutel ist minimal, sie liegt bei etwa 26,6 Grad. Aber sie ist vorhanden, und das ist Fakt.
Stationsinstandhaltung
Ein paar Worte zur Stationswartung. Nach einer Woche im häuslichen Einsatz sieht die Unterseite der Station noch recht gut aus, der Abfluss ist jedoch etwas verschmutzt. Im Grobfilter haben sich Ablagerungen gebildet, die regelmäßig manuell gereinigt werden müssen. Wir nehmen Abfluss und Filter heraus, spülen sie im Spülbecken ab, wischen die fest installierten Teile der Station mit einem Tuch ab und setzen die gereinigten Teile wieder ein. Insgesamt ist das ganz einfach. Das überarbeitete Design der Station vereinfacht die Wartung deutlich, ohne die Selbstreinigungsfunktion zu beeinträchtigen!
Passierbarkeit
Ein ebenso interessanter Test ist die Prüfung der Geländegängigkeit des Roboters. Hierbei möchte ich darauf hinweisen, dass es zwei Modi zum Überwinden von Hindernissen gibt: das schrittweise Überfahren und das synchrone Überqueren mit beiden Rädern. Meiner Meinung nach ist das schrittweise Überfahren schonender, aber beim synchronen Überfahren von Hindernissen überwindet der Roboter Hindernisse souveräner.
Beginnen wir mit einer 2 cm hohen Schwelle. Diese überwand er problemlos. Auch eine 3 cm hohe Schwelle ist für diesen Roboter kein Problem. Der Trouver V50 Ultra Complete schaffte es sogar, eine 4 cm hohe Schwelle zu überwinden. Und er schaffte es sogar, eine 5 cm hohe Schwelle bodennah zu überqueren!
Allerdings sind einstufige Schwellen von 6 und 7 cm für den Roboter tatsächlich unüberwindbar. Ich habe die vom Hersteller empfohlene zweistufige Schwelle von 4 + 2 cm simuliert – eine Aufgabe, die die verbesserten Räder des Roboters problemlos bewältigen. Damit gehört er zu den wendigsten Saugrobotern auf dem Markt!
Fahren auf schwarzen Oberflächen
Das Überfahren schwarzer Teppiche ist kein Problem. Der Roboter gleitet über den schwarzen Teppich, als wäre nichts geschehen.
Geräuschpegel
Der Geräuschpegel liegt je nach gewähltem Betriebsmodus zwischen 58,5 und 73,5 dB. Er ist zwar relativ hoch, jedoch ist zu beachten, dass der Roboter sehr leistungsstark ist und diese Parameter miteinander zusammenhängen.
Der Geräuschpegel der Station während der Selbstreinigung beträgt etwa 67,6 dB. Und das ist ein gutes Ergebnis!
Persönliche Meinung
Der Saugroboter Trouver V50 Ultra Complete wurde eingehend geprüft und getestet. unser Bewertungssystem Es gelang ihm, zu gewinnen 251 Punkte und nur 1 Punkt an den Führenden der Rangliste verlieren. Dreame X50 Ultra Komplett V Gesamtrangliste der getesteten Saugroboter gemäß der Projektversion.
Ich werde die von mir festgestellten Vor- und Nachteile aufzeigen und anschließend meine Meinung zum Roboter darlegen. Dabei werde ich auch erläutern, was diesem Modell fehlte, um führend zu sein. Folgendes gefiel mir:
- Die Geländegängigkeit des Trouver V50 Ultra Complete ist schlichtweg beeindruckend. Er überwindet sogar 5 cm niedrige Schwellen mühelos – eine Seltenheit unter den über 200 Robotern, die ich getestet habe. Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass dieser Roboter in puncto Geländegängigkeit absolute Spitzenklasse ist.
- Der Lidar-Sensor ist im Gehäuse des Roboters verborgen, sodass er problemlos unter Möbeln mit einem Abstand von nur 9 cm reinigen kann. Selbst bei unebenem Boden oder einem leichten Versatz von 10 cm zwischen den Möbeln fährt der Trouver V50 Ultra Complete souverän darunter hindurch.
- Der Saugroboter ist in der Lage, hinter Vorhängen und Gardinen zu reinigen, was ihn von den meisten lidar-basierten Alternativen abhebt.
- Diese All-in-One-Waschstation ist in puncto Ausstattung praktisch unübertroffen. Sie verfügt über nahezu alle auf dem Markt erhältlichen Funktionen, darunter Wassererwärmung, Heißlufttrocknung für Feuchttücher und Staubbehälter, einen selbstreinigenden Boden, automatische Waschmittelmischung aus zwei separaten Kammern (eine davon speziell zur Beseitigung von Tiergerüchen), Überwachung des Verschmutzungsgrades der Feuchttücher und sogar antibakteriellen Schutz der Stationskomponenten durch eine UV-Lampe.
- Die Reinigung ist dank des neuen Designs der Feuchttuchschublade jetzt einfacher. Obwohl die Schublade nicht mehr herausnehmbar ist, verschmutzt ihr flacher Boden weniger schnell und reinigt sich beim Waschen zusammen mit den Tüchern selbst.
- Das Objekterkennungssystem arbeitet äußerst präzise. Der Roboter erkennt Objekte sowohl bei guten Lichtverhältnissen als auch in völliger Dunkelheit nahezu perfekt.
- Hochwertige Nassreinigung großer Flächen. Die Tücher üben einen stärkeren Druck auf den Boden aus und entfernen so hartnäckige Flecken schneller. Sie erreichen Fußleisten, lassen sich unter Möbel drehen und mit ihrer Rückseite auch Ecken reinigen. Die Tücher heben sich zudem von Teppichen ab und können zur professionellen Trockenreinigung an unseren Stationen abgegeben werden. Alles hier entspricht den Standards von 2025.
- Erhöhte Saugleistung. Obwohl die Angabe von 24.000 Pascal in Tests nicht bestätigt wurde, zeigte der Roboter eine hervorragende Staubaufnahme, einschließlich grober Partikel, auf einer Vielzahl von Oberflächen, sogar auf mittelflorigen Teppichen!
- Der Saugroboter entfernt Schmutz vollständig aus Ecken und kann ihn dank seiner einziehbaren Seitenbürste sogar teilweise unter Möbeln hervorholen.
- Die neuen Doppelturbobürsten entfernen Haare und Verfilzungen nahezu vollständig und nehmen gleichzeitig Schmutz von verschiedenen Oberflächen effektiv auf. Dank des vergrößerten Abstands zwischen den Bürsten werden auch größere Partikel besser aufgenommen.
- Automatisches Anheben des Tuchs, Turbobürste und Seitenbürste.
- Der Saugroboter hat keine Angst vor schwarzen Oberflächen.
- Die zugehörige App bietet eine Vielzahl von Funktionen. Ständig werden neue Funktionen hinzugefügt, wie beispielsweise Fleckenerkennung, dynamische Reinigung und sogar eine Haarkompressionsfunktion, die Haare während des Reinigungsvorgangs aus dem Staubbehälter herausdrückt.
- Die integrierte Sprachsteuerung „Hey, Trouver“ ermöglicht es Ihnen, den Roboter per Sprachbefehl zu steuern, ohne ein Smartphone zu benötigen.
- Fernüberwachungsfunktion für das Zuhause per Roboterkamera.
- Die App, Sprachbenachrichtigungen, Befehle und Anweisungen sind vollständig ins Russische lokalisiert. Der Roboter ist marktreif.
- Das erweiterte Paket beinhaltet einen Jahresvorrat an Verbrauchsmaterialien und Zubehör.
- Hochwertige Verarbeitung und hohe Markenautorität.
- Verfügbarkeit von Garantie und Service.
Nun zu den Nachteilen, davon gibt es drei:
- Der erste und wichtigste Punkt ist, dass die Station nicht an Abwasser- oder Wasserleitungen angeschlossen werden kann. Dies ist aufgrund fehlender Öffnungen im Gehäuse der Station sogar physikalisch unmöglich. Für ein Premiummodell Ende 2025 ist dies eine sehr merkwürdige Entscheidung.
- Das zweite Problem ist, dass die behauptete überlegene Saugkraft in Tests nicht bestätigt wurde. Ich hatte erwartet, dass der Roboter eine 10 mm breite Lücke gründlich reinigt und auch tieferliegende Stellen erreicht, aber das tat er nicht. Dies ist eindeutig auf die neuen Mittelbürsten zurückzuführen. Die Ingenieure legten Wert auf eine verbesserte Schmutzaufnahme, insbesondere von grobem Schmutz, und die Entfernung von verhedderten Haaren. Die großen Lücken führten zu gewissen Verlusten. Diese sind jedoch nicht kritisch, und selbst 8 mm sind ein gutes Ergebnis. In puncto Saugleistung schnitt dieses Gerät jedoch schwächer ab als viele Premium-Konkurrenten. Interessanterweise ist das Ergebnis nicht einmal besser als das seines baugleichen Modells, des Dreame X50 Ultra Complete, der mit demselben Reinigungsmodul ausgestattet ist und 4000 Pa weniger Saugkraft besitzt.
- Und schließlich der dritte Kritikpunkt: Das Objekterkennungssystem ist verbesserungsbedürftig. Zum jetzigen Zeitpunkt weicht der Roboter Hindernissen selbst bei guten Lichtverhältnissen nicht perfekt aus.
Und eher eine Empfehlung als Kritik: Es wäre wünschenswert, die Seitenbürste durch ein System zur Verhinderung von Verfilzungen zu verbessern. Zumindest mit zwei statt drei Bürsten, wie bei der Konkurrenz.
Tatsächlich zählt er zu den besten Saugrobotern, die ich im Oktober 2025 getestet habe. Hätte er ein Modul für den Anschluss an Wasser- und Abwasseranschluss, hätte er den ersten Platz in der Gesamtwertung eindeutig belegt. Denn obwohl er dem Dreame X50 Ultra Complete sehr ähnlich ist, ist sein Design sogar etwas besser: Er trocknet den Staubbehälter mit Warmluft und verfügt über ein separates Fach für ein Spezialreiniger zur Beseitigung von Tiergerüchen. Der Dreame hingegen bietet außer seinem automatischen Wasserablaufmodul keine nennenswerten Vorteile.
Der Trouver V50 Ultra Complete verdient auf jeden Fall Beachtung und zählt zu den besten Laptops des Jahres 2025. Damit möchte ich diesen Testbericht abschließen. Bei Fragen könnt ihr diese gerne in den Kommentaren stellen. Viel Spaß beim Shoppen! Tschüss!
















































