Dadget U220: Ein erschwinglicher Fensterputzroboter mit zwei Sprühfunktionen


Der neueste Fensterputzroboter in unserem Test ist der Dadget U220. Er ist das Topmodell der U-Serie von Dadget und bietet die gleichen Vorteile wie seine Vorgänger: ein stilvolles Design, ein schlankes Gehäuse und eine hochwertige Ausstattung – und das alles zu einem erschwinglichen Preis von 65 bis 70 Euro. Doch wie es sich für ein Premiummodell gehört, hat dieser Roboter einen entscheidenden Vorteil: ein Doppelsprühsystem, das die Reinigungsflüssigkeit gleichmäßig auf der Oberfläche verteilt. Das Wasser wird in beide Richtungen versprüht, was die Reinigungsleistung verbessert und die Reinigungstücher während des gesamten Reinigungsvorgangs feucht hält. Im Folgenden teste ich den Dadget U220 ausführlich, zeige die Vor- und Nachteile anhand meiner Testergebnisse und teile anschließend meine persönliche Meinung mit. Los geht's!
Ausrüstung
Der Fensterputzroboter wurde in dieser Markenverpackung geliefert:
Das Paket beinhaltet:
- Der Roboter selbst mit einem daran befestigten Sicherheitsseil.
- Netzteil mit Kabel zum Anschluss an das Netzwerk.
- Fernbedienung mit Batterien.
- Eine Wasserflasche mit Sprühkopf und austauschbarem Ausgießer zum Einfüllen von Wasser in den Tank des Roboters.
- Set mit 20 wiederverwendbaren Mikrofasertüchern.
- Zwei Ersatzreinigungsringe.
- Bedienungsanleitung ins Russische übersetzt.
- Klappbürste zum Reinigen glatter Oberflächen.
Was die Ausstattung angeht, überzeugt der Dajet wie immer!
Aussehen
Werfen wir einen Blick auf das Design des Dadget U220. Dieser ovale Fensterputzroboter ist in Weiß erhältlich. Er verfügt über einen bürstenlosen Motor mit langer Lebensdauer und niedrigem Geräuschpegel.
Die Gehäusehöhe beträgt 67 mm. Sie ist die höchste in der U-Serie, aber im Vergleich zu Konkurrenzmodellen dennoch schlank.
Aus dem Gehäuse ragen ein Sicherheitskabel und ein fest verbundenes Netzkabel hervor. Oben befinden sich ein Ein-/Ausschalter und eine Statusanzeige für den Roboter.
Die gleichen Leuchtanzeigen sind auf der Rückseite zwischen den Servietten sichtbar. Die bekannten runden Servietten sind an Ringen befestigt, die durch mechanische Verschlüsse gehalten werden.
Zwischen den Tüchern im Inneren des Gehäuses befindet sich ein Wassertank mit einem versiegelten Deckel.
Das Wasser wird über zwei Düsen, die sich an verschiedenen Seiten des Roboters befinden, an die Oberfläche geleitet.
Die mitgelieferte Universalbürste verfügt über einen Klappmechanismus. Die Bürste selbst ist mit einem Gelenk ausgestattet, das sich in einer Ebene dreht.
Technische Spezifikationen
Die wichtigsten Merkmale des Geräts U220, wie vom Hersteller angegeben, werden auf dem Bildschirm angezeigt:
- Backup-Batterie: Li-Ion, 650 mAh.
- Leistungsaufnahme: 90 W.
- Akkulaufzeit: bis zu 20 Minuten.
- Abmessungen: 293*145*67 mm.
- Wassertank: 50 ml.
- Reinigungsgeschwindigkeit von Glas: 1 m²/4 min.
- Maximale Größe eines Glases: Höhe 4 m, Breite 4 m.
- Mindestgröße eines Glases: Höhe 50 cm, Breite 50 cm.
- Gewicht: 1116 g.
Im Vergleich zu seinen Vorgängern der U-Serie ist der Roboter etwas größer und daher schwerer. Leistung, Akkulaufzeit und andere Parameter bleiben unverändert.
Funktionale Fähigkeiten
Der Roboter wird per Fernbedienung gesteuert. Er verfügt über alle Standardfunktionen, wie das Anhalten und Starten/Pausieren des Reinigungsprozesses, die manuelle Steuerung, die Aktivierung der automatischen Wassersprühfunktion, die manuelle Sprühfunktion sowie drei Automatikmodi: „Aufwärts, dann abwärts“, „Links, dann abwärts“ und „Rechts, dann abwärts“. Ein Doppeldurchgangsmodus ist nicht vorhanden.
Testen
Ein ausführlicher Video-Testbericht des Gadget U220 inklusive aller Tests wurde bereits erstellt und auf dem Kanal veröffentlicht:
Navigations- und Fensterreinigungsqualität
Es ist an der Zeit, die Fähigkeiten des U220 in der Praxis zu testen – beim Fensterputzen von außen. Unsere Fenster wurden vor ein paar Monaten geputzt, daher ist nicht viel Schmutz vorhanden, aber das Ergebnis wird trotzdem sichtbar sein. Wir werden auch sehen, wie sich der Roboter navigiert.
Die Navigation funktioniert einwandfrei: Es gibt keine sichtbaren Lücken, und der Staub wird von den Wischtüchern gründlich aufgenommen. Beim ersten Durchgang empfiehlt sich die Trockenreinigung ohne Wasser – so nimmt der Roboter den gesamten Staub auf, ohne ihn auf dem Glas zu verteilen. Beim zweiten Durchgang können Sie die automatische Wasserzufuhr aktivieren, und die Fenster werden nicht nur sauber, sondern porentief rein.
Vergleichen wir den Zustand der Fenster vorher und nachher:
Der Roboter konnte auch ein 38 cm breites Fenster reinigen, obwohl die angegebene Mindestfenstergröße 50 x 50 cm beträgt. Er eignet sich also auch für die Reinigung schmaler Fenster.
Eine Besonderheit aller Fensterputzroboter besteht darin, dass die Wischgesten die Ecken des Fensters einfach nicht erreichen, sodass der Schmutz dort zurückbleibt.
Anwendung auf anderen Oberflächen
Ich möchte hinzufügen, dass der Dadget U220 nicht nur Fenster, sondern auch andere glatte, senkrechte Flächen wie Wandfliesen, Spiegel oder Duschwände reinigt. Bei rahmenlosen Oberflächen ist jedoch Vorsicht geboten. In meinem Fall ist der Roboter zwar nicht vom Spiegel gefallen, aber die Halterung kam ein paar Mal zu nah an den Rand, und ich hatte das Gefühl, dass er bei weiterem Näherkommen den Halt verlieren würde. Daher rate ich persönlich von der Verwendung auf rahmenlosen Oberflächen ab. Übrigens gibt Dadget selbst einen ähnlichen Warnhinweis.
Auf horizontalen Flächen wirkt der Roboter jedoch deplatziert. Auf einer Arbeitsplatte beispielsweise bewegt er sich unkontrolliert und funktioniert nicht richtig. Die Schuld daran trägt aber nicht allein der U220 – die meisten Saugroboter sind mit solchen Aufgaben überfordert.
Notmodus
Ein paar Worte zum Notfallmodus. Wenn Sie den U220 während des Betriebs vom Stromnetz trennen, löst er sofort einen Alarm aus: Der Roboter piept und blinkt an beiden Seiten rot. Diese Kombination aus Licht und Ton ist notwendig, um Sie auf das Problem aufmerksam zu machen und das Gerät von der Oberfläche zu entfernen, bevor es abstürzt.
Ich möchte es noch einmal betonen: Ein Sicherheitsseil ist keine Option, sondern eine Notwendigkeit. Besonders beim Fensterputzen von außen. Ohne es ist die Sturzgefahr durch unsachgemäße Handhabung viel zu groß.
Fassen wir es zusammen
Ich habe den Fensterputzroboter Dadget U220 ausgiebig getestet und kann nun meine Eindrücke schildern. Ich werde Ihnen erzählen, was mir besonders gut gefallen hat und wo es einige Schwächen gab. Fangen wir mit den Vorteilen an:
- Hochwertige Fensterreinigung für kleinere Flecken.
- Doppelte Sprühfunktion für Flüssigkeiten auf der Arbeitsfläche.
- Dank seiner schlanken Bauweise kann der Roboter auch an Fenstern mit Gittern eingesetzt werden.
- Gute Navigation in Fenstern unterschiedlicher Größe.
- Geeignet zum Reinigen schmaler Fenster mit einer Breite von mindestens 38 cm.
- Die Vielseitigkeit des Roboters. Er eignet sich nicht nur zur Reinigung von Fenstern, sondern auch von Glastüren, Spiegeln und Wandfliesen.
- Das Set ist super. Für den Preis ist es mit 20 Ersatztüchern und einer Universalbürste ein echtes Schnäppchen!
- Günstiger Preis.
- Garantie und Service sind inklusive. Und sie bieten sogar 3 Jahre Garantie – das ist echt super!
Was die Nachteile betrifft, so sind diese typisch für diese Art von Gerät:
- Es dringt nicht in die Ecken ein.
- Funktioniert nicht auf horizontalen Flächen.
- Nicht geeignet zum Reinigen rahmenloser Oberflächen.
Letztendlich überwiegen die Vorteile die Nachteile der meisten Fensterputzroboter deutlich, sodass ich diesen Roboter uneingeschränkt empfehlen kann. Meiner Meinung nach handelt es sich dabei um das gelungenste und optimale Design für einen Fensterputzroboter. Das Reinigungsmodul besteht aus zwei runden Tüchern und erzeugt beim Bewegen des Roboters in jede Richtung ein doppeltes Sprühmuster. Ein Vergleichstest verschiedener Fensterputzroboter, wurde auf dem Kanal veröffentlicht, bestätigt dies.
Damit möchte ich diese Rezension beenden. Bei Fragen könnt ihr diese gerne in den Kommentaren stellen. Viel Spaß beim Shoppen! Tschüss!
























