3i P10 Ultra: 18000 Pa, KI-Funktionen, Haarschnitt von der Bürste aus, Top-Station!


Hallo an alle Leser dieses Projekts! In diesem Testbericht nehme ich einen neuen Saugroboter einer neuen Marke für den russischen Markt unter die Lupe. Das Modell heißt P10 Ultra und wird von 3i hergestellt, einem Unternehmen, das im Ausland bereits einen guten Ruf genießt. Der 3i P10 Ultra, der zwischen 700 und 900 Euro kostet, besticht durch ein Objekterkennungssystem mit Hintergrundbeleuchtung, Fernüberwachung des Zuhauses, eine Saugkraft von bis zu 18.000 Pa, eine fortschrittliche Nassreinigung mit Tuchlift für Teppiche und Zugang zu Fußleisten sowie eine voll aufgeladene Selbstreinigungsstation für Staubbehälter, Tücher und sogar die Turbobürste, die nach dem Standard von 2025 vollständig aufgeladen ist. Für diesen Preis bietet er eine erstklassige Ausstattung. Im Folgenden teste ich den 3i P10 Ultra ausführlich, beleuchte seine Vor- und Nachteile anhand meiner Testergebnisse und teile meine Meinung mit. Los geht's!
Ausrüstung
Der Saugroboter wurde in einem Markenkarton geliefert, der so aussieht:
Neben dem Roboter und der Station selbst umfasst das Set ein Netzteil, eine Kartusche mit Reinigungsmittel, eine Bedienungsanleitung in russischer Sprache und ein Reinigungswerkzeug für den Roboter.
Aussehen
Schauen wir uns nun den 3i P10 Ultra Saugroboter genauer an. Er ist grau und hat ein rundes Gehäuse. Er steht etwa 10 cm über dem Boden.
An der rechten Seite des Stoßfängers ist ein Wandsensor angebracht, und in der Mitte befindet sich ein System aus Sensoren und Kameras, um Objekte auf dem Boden zu erkennen und ihnen präzise auszuweichen.
Die Technologie heißt ApexVision. Neben den Kameras ist eine Hintergrundbeleuchtung installiert, die sich bei Dunkelheit einschaltet. Zusätzlich zur Objektverfolgung kann die Kamera zur Fernüberwachung des Hauses per Smartphone genutzt werden.
Zusätzlich zum Objekterkennungssystem navigiert der Roboter mithilfe von Lidar. Eine federbelastete Abdeckung verhindert, dass er unter Möbeln stecken bleibt. Drei mechanische Bedienknöpfe befinden sich neben dem Lidar-Sensor.
Der 300-ml-Staubbehälter befindet sich unter der oberen Abdeckung. Dort befindet sich auch ein QR-Code zur Verbindung des Roboters mit der App.
Das Filtersystem basiert auf einem waschbaren HEPA-Filter und einem Sieb. Der Roboter verfügt zwar über einen Wassertank, dieser ist jedoch im Gehäuse verborgen. Der Tank fasst 100 ml. Das Wasser wird automatisch durch die Station gepumpt.
Der Roboter ist an der Unterseite mit vier Absturzsensoren ausgestattet. Zusätzlich ist ein Teppicherkennungssensor installiert. Er verfügt über eine einzelne, dreistrahlige, schnell abnehmbare Seitenbürste.
Leider ist die zentrale Bürsteneinheit nicht beweglich. Nur der Schaber ist beweglich. Die Turbobürste kann beidseitig zerlegt werden, um verfilzte Haare und Tierhaare zu entfernen.
Der Boden wird mit zwei runden Mikrofasertüchern gereinigt. Diese sind recht dick und werden mit Klettverschluss befestigt.
Eines der Reinigungspads reicht bis an den Rand des Robotergehäuses, sodass der Roboter Böden direkt an Fußleisten und Möbeln entlang reinigen kann. Beim Reinigen von Teppichen heben sich zudem beide Pads an.
Nun zur Ladestation selbst. Hier lädt der 3i P10 Ultra auf, reinigt sich selbst, wäscht seine Reinigungstücher mit 60 Grad Celsius warmem Wasser, mischt automatisch Reinigungsmittel in das saubere Wasser, trocknet die Reinigungstücher mit warmer Luft, füllt den Wassertank des Roboters automatisch wieder auf und entfernt sogar automatisch Haare und Fell von der Turbobürste mit eingebauten Klingen.
Die Zugangsrampe des Roboters ist abnehmbar. Dahinter befindet sich eine Auffangschale für die abgeschnittenen Haarreste.
Die Serviettenablage ist herausnehmbar. Sie verfügt im Gegensatz zu ähnlichen Modellen nicht über Kämme. Dies dürfte die Selbstreinigungsfunktion der Station verbessern. Wir werden jedoch testen, wie sich dies auf die Waschqualität der Servietten auswirkt. Die Ablage enthält außerdem einen Grobfilter für Schmutzwasser.
In der Mitte der Station, unter dem Deckel, befinden sich ein handelsüblicher Abfallbeutel und ein Fach für eine Waschmittelkartusche. Diese Kartusche fasst 280 ml und ist zum Einmalgebrauch bestimmt.
Der Roboter ist mit großen Wassertanks mit einem Fassungsvermögen von jeweils 4 Litern ausgestattet.
Wichtig ist, dass die Station durch den Kauf des entsprechenden Moduls sowohl an die Abwasser- als auch an die Wasserleitung angeschlossen werden kann. Das Modul wird zu einem späteren Zeitpunkt erhältlich sein.
Die Vor- und Nachteile dieses Entwurfs werden in der Abschlussbesprechung erörtert. Weiter geht's!
Technische Spezifikationen
Die wichtigsten Merkmale des 3i P10 Ultra, wie vom Hersteller angegeben, werden auf dem Bildschirm angezeigt:
Saugroboter:
- Li-Ionen-Akku 5200 mAh.
- Saugleistung bis zu 18000 Pa.
- Betriebszeit bis zu 240 Minuten.
- Staubabscheider 300 ml.
- Wassertank 100 ml.
- Hindernisfreiheit bis zu 20 mm.
- Abmessungen: 350*100 mm.
Station:
- Frischwassertank: 4 l.
- Schmutzwassertank: 4 l.
- Gepäck im Bahnhof: 3 l.
- Abmessungen (B*H*T): 468*594*310 mm.
Die erhöhte, angegebene Saugleistung sticht hier besonders hervor und wird in Tests überprüft. Die übrigen Eigenschaften entsprechen denen vergleichbarer Geräte.
Funktionale Fähigkeiten
Apropos Funktionen: Der Saugroboter 3i P10 Ultra wird über die zugehörige 3i-App gesteuert. Sie ist auf Russisch und benutzerfreundlich. Übrigens spricht der Roboter selbst auch Russisch.
Alle Hauptfunktionen werden auf dem Bildschirm angezeigt:
- Selbstreinigender Staubabscheider.
- Waschen Sie die Servietten mit heißem Wasser (60°C).
- Servietten mit warmer Luft trocknen.
- Automatische Waschmittelmischung.
- Automatischer Haarschneider mit Turbobürste.
- Objekte auf dem Boden erkennen.
- Erkennung von Schmutz und Pfützen.
- Fernüberwachung des Hauses per Kamera.
- Platzierung der Servietten an den Wänden und in den Ecken.
- Automatisches Anheben von Servietten auf Teppichen (10,5 mm).
- Teppichreinigung im Nassreinigungsmodus.
- Mehrere Reinigungskarten im Speicher speichern.
- Automatische Zonierung von Räumlichkeiten in Zimmer.
- Auswahl der zu reinigenden Bereiche und Räume.
- Virtuelle Wände und Sperrzonen (auch für den Nassreinigungsmodus).
- Einstellung der Saugkraft.
- Die Wasserzufuhr zu den Servietten anpassen.
- Die Häufigkeit des Waschens von Servietten festlegen.
- Reinigungsprotokoll.
- Reinigung nach einem Zeitplan einrichten.
- Intelligenter Reinigungsmodus (KI).
- Haustiere beim Putzen fernhalten.
- Fotos von Haustieren während der Reinigung.
Insgesamt bietet der Roboter viele Funktionen für flexible Reinigungseinstellungen. Einzig die Steuerung über Yandex.Alice fehlt mir persönlich. Zum jetzigen Zeitpunkt unterstützt der Roboter diesen Sprachassistenten noch nicht. Immerhin ist er mit Amazon Alexa und Google Home kompatibel.
Testen
Ein ausführlicher Video-Testbericht mit allen Tests wurde bereits erstellt und auf dem Kanal veröffentlicht:
Navigation
Und nun zu den Tests. Zuerst testen wir die Navigation des 3i P10 Ultra in einem Raum mit Hindernissen. Der Roboter fährt zunächst den Raumrand ab und umfährt dann den gesamten zugänglichen Bereich in einer Schlangenlinie. Er blieb nicht an den Füßen des Wäschetrockners hängen, sondern umfuhr sie sauber. Auch die Beine von Kiste und Tisch umfuhr er problemlos. Der Tisch verschob sich dabei leicht, aber nicht wesentlich. Der Spiegel verursachte einen Fehler in der Karte und erzeugte einen nicht existierenden Raum – ein Problem, das bei den meisten Lidar-Robotern auftritt. Insgesamt schnitt der Roboter im Test genauso gut ab wie vergleichbare Modelle und wies keine größeren Probleme auf.
Apropos Navigation im Haus: Der Saugroboter reinigt Raum für Raum, zunächst entlang der Wände und dann in einer Schlangenlinie. In den in der App festgelegten Intervallen kehrt er zur Ladestation zurück, reinigt seine Reinigungspads und setzt die Reinigung anschließend an der unterbrochenen Stelle fort. Es gibt keine ungereinigten Bereiche; dieses Modell navigiert hervorragend!
Unter niedrigen Möbeln hindurchgehen
Die minimale Durchfahrtshöhe des Roboters wurde ebenfalls getestet. Da der Roboter selbst 10 cm hoch ist, habe ich unter dem Möbelstück einen 10 cm breiten Spalt geschaffen, durch den er problemlos hindurchpasst. Das ist gut!
Autonomie
Ich habe auch die Akkulaufzeit getestet, als der Roboter mit maximaler Leistung und aktivierter Nassreinigung lief. Er hielt 112 Minuten durch und reinigte dabei 92 Quadratmeter Nutzfläche. Das reicht locker für zwei Reinigungen einer Zweizimmerwohnung. Allerdings gibt es einen Reinigungsmodus, der nach dem Aufladen an der Ladestation fortgesetzt wird, sodass dieses Modell die doppelte Fläche reinigen kann. Meiner Meinung nach ist die Akkulaufzeit des Roboters sehr gut.
Objekte auf dem Boden erkennen
Das System zur Objektvermeidung hat mich positiv überrascht! Bei guten Lichtverhältnissen konnte der Roboter alle sechs Objekte auf dem Boden präzise umfahren und fünf davon korrekt identifizieren – bis auf ein Spielzeug. Auch drei von drei Socken und alle vier Kabel erkannte und umfuhr er problemlos. Bei der Vermeidung von Haustierattrappen erkannte der Saugroboter alle sechs Fallen korrekt, verfing sich aber mit Bürste und Tuch in einer davon. Daher erhält er von uns fünf von sechs Punkten.
Das Objekterkennungssystem funktioniert dank Hintergrundbeleuchtung auch in völliger Dunkelheit. Das 3i P10 Ultra konnte sich präzise um alle sechs Haushaltsgegenstände bewegen und drei davon korrekt identifizieren: einen Schuh, ein Spielzeug-Überraschungstier und eine Waage. Aus unbekannten Gründen verwechselte es eine Socke mit Spielzeug-Kot, ein Spielzeug mit einem Schuh und erkannte ein Kabel überhaupt nicht. Darüber hinaus identifizierte es alle drei Socken, vier Kabel und sechs Spielzeug-Überraschungstiere korrekt und bewegte sich präzise um sie herum.
Meiner Erfahrung nach ist dies eines der besten Ergebnisse hinsichtlich der Genauigkeit der Objekterkennung. Bravo, 3i-Ingenieure! Das implementierte System benötigt nur minimale Verbesserungen, und das ist sehr vielversprechend!
Die Flecken- und Pfützenerkennung auf dem Boden wurde ebenfalls getestet. Der Roboter erkannte einen Ketchupfleck während der Reinigung nicht – genauer gesagt, er erkannte ihn zwar bei der Rückkehr zur Reinigungsstation, reinigte ihn aber nicht. Beim zweiten Durchlauf erkannte er den Fleck, schaltete in den Schrubbmodus, deaktivierte die Saugfunktion und reinigte die betroffene Stelle gezielt mit einem Hin- und Her-Algorithmus. Anschließend kehrte er zur Reinigungsstation zurück, wusch die Reinigungstücher und setzte die Reinigung fort, obwohl der Fleck nicht vollständig entfernt war.
Diese Funktion existiert zwar, funktioniert aber zum jetzigen Zeitpunkt nicht einwandfrei. Idealerweise sollte der Roboter den Fleck schrubben und die Tücher so lange ausspülen, bis der Fleck entfernt ist.
Reinigung hinter den Vorhängen
Ich habe auch geprüft, ob das Navigationssystem hinter Vorhängen und Gardinen reinigen kann, was die meisten Lidar-Roboter nicht können. Nein, dieser Roboter reinigt, wie die meisten anderen Roboter auch, nicht hinter Vorhängen.
Saugkraft
Was die Saugleistung angeht, konnte der 3i P10 Ultra im Leisemodus lediglich einen 2 mm breiten Spalt reinigen. Leider blieben die Ergebnisse in den anderen Modi unverändert. Dies ist vermutlich auf die nicht schwimmend gelagerte zentrale Bürstenanordnung sowie auf aerodynamische Verluste zurückzuführen, die bei den meisten Saugrobotern anderer Marken üblich sind, obwohl auch diese mit 15.000 und 20.000 Pascal werben.
Chemische Reinigung
Die Reinigungsleistung für verschiedene Arten von Schmutz auf Laminatböden ist gut. Verschiedene Arten von Schmutz, darunter auch Katzenstreu-Pellets, die die Turbobürste oft verstopfen, wurden aus dem Korb entfernt. Lediglich die Ecken blieben unberührt, was bei den meisten runden Saugrobotern ein Problem ist. Die Turbobürste nahm Tierhaare auf, die Seitenbürste blieb jedoch sauber. Das System gegen Haarverwicklungen werde ich als Nächstes separat testen.
Ich möchte darauf hinweisen, dass der Roboter unter schwierigen Bedingungen die äußeren Ecken relativ gut abfährt und nur minimale tote Winkel hinterlässt.
Haarschutz gegen Verfilzen
Ich testete auch, wie die eingebauten Klingen der Station die Selbstreinigung der Turbobürste von Haaren und Tierhaaren bewältigten. Ich legte Haare unterschiedlicher Länge auf den Boden. Der Roboter nahm sie auf, und wir sahen, dass die Turbobürste stark mit Haaren verheddert war:
Wir bringen den Roboter zurück zur Station und aktivieren die Selbstreinigungsfunktion der Turbobürste. Nach dem Trimmen verbleiben zwar noch ein paar Haare an der Bürste, diese sind aber bereits abgeschnitten und hatten einfach keine Zeit, vom Staubbehälter aufgesaugt zu werden. Wichtiger noch: An den Bürstenenden hängen noch einige Haare. Das ist ein anspruchsvoller Test für einen Roboter. Im Normalbetrieb reinigt sich die Bürste zwar nicht perfekt selbst, sieht aber deutlich besser aus als bei Robotern ohne Haartrimmfunktion an der Station. Die Technologie ist also effektiv und ein klarer Vorteil dieses Modells!
Teppichreinigung
Zusätzlich lagen noch Schmutzpartikel auf dem Kurzflorteppich. Der 3i P10 Ultra hat den Teppich gründlich gereinigt. Mittelflorteppiche reinigt er auch, allerdings nicht so gut. Es blieben nur wenige Schmutzpartikel im Flor zurück. Vermutlich fehlte dem Roboter einfach die Leistung, und die feststehende Mittelbürste trug zu dem Problem bei.
Selbstreinigend
Unmittelbar nach den „Schmutztests“ überprüfte ich die Selbstreinigungsfunktion des Saugroboters. Ich brachte ihn zurück zur Ladestation und startete den Selbstreinigungsvorgang. Dabei fiel auf, dass Haare im Staubbehälter verblieben waren, da nach der Reinigung des Staubbehälters der Selbstreinigungsmodus der Turbobürste aktiviert wurde und die Haare direkt in den Staubbehälter befördert wurden. Der übrige Schmutz vom Testaufbau befand sich jedoch nicht im Behälter. Die Selbstreinigungsfunktion dieses Roboters funktioniert einwandfrei!
Nassreinigung und Teppiche
Bei der Nassreinigung von Teppichböden bietet der Roboter verschiedene Interaktionsmodi. Er kann während der Nassreinigung vorsichtig um den Teppich herumfahren oder, falls gewünscht, mit seinem Reinigungspad in den Teppich einfahren und ihn reinigen. Alternativ kann er den Teppich auch während der Nassreinigung reinigen und dabei die Reinigungspads beim Einfahren automatisch anheben. Letztere Option ist am effizientesten.
Nassreinigung
Die Reinigungsleistung ist hervorragend. Die Tücher drücken fest auf den Boden und nehmen Schmutz optimal auf. Dank eines der Tücher, das sich bis zur Fußleiste erstreckt, gibt es keine schmalen Stellen entlang der Fußleiste. Ein echter Pluspunkt! Der Roboter fährt außerdem in Ecken, um diese gründlicher zu reinigen.
Entfernung hartnäckiger Flecken
Bei der Reinigung hartnäckiger Flecken gelang es dem Roboter sogar, eingetrocknete Kaffee- und Soßenflecken zu entfernen. Und das nicht beim ersten Versuch, sondern erst beim siebten. Ein hervorragendes Ergebnis! Üblicherweise benötigen vergleichbare Saugroboter zehn Durchgänge.
Waschen und Trocknen von Servietten
Ich möchte gleich zur Effektivität der Station selbst kommen. Beginnen wir mit der Reinigungsleistung der Tücher. Nach umfangreichen Tests sehen die Tücher nach dem Waschen auf der Station zwar besser aus, aber das Ergebnis ist noch nicht optimal. Meiner Meinung nach hat das Fehlen von Kämmen im Waschfach der Tücher deren Reinigungsleistung negativ beeinflusst. Unter normalen Haushaltsbedingungen, bei leichter Verschmutzung, werden die Tücher gut sauber, und beim Ausspülen im Waschbecken bleiben keine Schmutzwasserreste zurück. Die Tücher trocknen effektiv und sind nach einem Trockengang vollständig trocken.
Ich beschloss, die Temperatur selbst zu messen – in meinem Fall betrug die Spitzentemperatur im Abflussbereich 46,1 Grad. Messfehler lassen sich je nach Einbauort des Sensors und dessen Genauigkeit nicht ausschließen; dennoch waren die Tücher nach dem Waschen tatsächlich heiß.
Die Trocknungstemperatur für die Tücher ist nicht angegeben, aber der Sensor zeigte hier eine Temperatur von 60 Grad an. Der Trocknungsprozess ist also gut umgesetzt.
Stationsinstandhaltung
Die Ablage der Station ist nahezu wartungsfrei, was unter anderem an ihrer flachen, rillenfreien Oberfläche liegt. Der Boden selbst ist praktisch sauber; lediglich geringe Mengen an Schmutz sammeln sich im Grobfilter, und Haarreste von den selbstreinigenden Klingen der Turbobürste werden in einer separaten Auffangschale gesammelt. Alle Teile, einschließlich der Ablage für die Reinigungstücher, lassen sich entnehmen, mit Wasser abspülen und wieder einsetzen. Die einfache Wartung ist ein klarer Vorteil.
Hindernisfreiheit
Der Roboter ist sehr wendig. Er kann 2 cm breite Schwellen überwinden!
Fahren auf schwarzen Oberflächen
Das Überfahren schwarzer Teppiche ist kein Problem. Der Roboter gleitet über den schwarzen Teppich, als wäre nichts geschehen.
Geräuschpegel
Der Geräuschpegel liegt je nach gewähltem Betriebsmodus zwischen 60 und 66,5 dB. Der Roboter selbst ist sehr leise. Die Station erreicht während der Selbstreinigung einen Geräuschpegel von etwa 79,5 dB, was etwas höher ist.
Persönliche Meinung
Der Saugroboter 3i P10 Ultra wurde eingehend geprüft und getestet. Gemäß unserem Bewertungssystem erreichte er eine Punktzahl von 207 Punkte und den 12. Platz belegen Gesamtrangliste der getesteten SaugroboterEs gibt bereits fast 200 Modelle auf der Liste. Meiner Meinung nach ist das ein sehr gutes Ergebnis für eine neue Marke auf dem Markt für Saugroboter. Ich werde die Vor- und Nachteile, die ich während des Tests festgestellt habe, hervorheben und anschließend meine eigene Meinung zum Roboter äußern.
Folgendes gefiel mir:
- Ein äußerst präzises Objekterkennungssystem. Wie bereits im Test erwähnt, zählt es zu den besten unter den von mir getesteten Robotern. Der Roboter erkennt seine Umgebung und navigiert selbst in völliger Dunkelheit äußerst vorsichtig darum herum.
- Eine voll ausgestattete All-in-One-Station nach den Standards von 2025. Sie verfügt über eine Warmwasser-Serviettenwaschanlage, eine Warmlufttrocknung, einen selbstreinigenden Staubbehälter und sogar eine automatische Waschmittelmischung.
- Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Station durch den Kauf des entsprechenden Moduls an die Kanalisation und die Wasserversorgung angeschlossen werden kann.
- Die Station ist leicht zu reinigen, da alle Tabletts herausnehmbar und separat waschbar sind. Der flache Boden ermöglicht zudem eine bessere Selbstreinigung, sodass praktisch kein Eingriff von außen erforderlich ist.
- Hochwertige Nassreinigung. Der Saugroboter entfernt hartnäckige Flecken schneller als vergleichbare Produkte, reinigt Böden bis an die Fußleisten und kommt auch in Ecken. Er hebt sogar die Teppichunterlage an, sodass Sie gleichzeitig saugen und wischen können – für trockene und saubere Teppiche.
- Die Turbobürste entfernt Haare und Tierhaare automatisch mithilfe der Klingen an der Station. Im häuslichen Bereich leistet diese Funktion hervorragende Arbeit und sorgt dafür, dass sich kaum Haare an den Seiten verfangen.
- Fernüberwachungsfunktion für das Zuhause per Roboterkamera.
- Vollständige Russifizierung. Dies betrifft die App, Sprachbefehle und sogar die Anweisungen.
- Die umfangreichen Funktionen der hauseigenen App ermöglichen es Ihnen, die Reinigungsparameter flexibel anzupassen und sogar einen intelligenten Reinigungsmodus zu starten.
- Gute Geländegängigkeit.
- Der Saugroboter hat keine Angst vor schwarzen Teppichen.
- Niedriger Geräuschpegel des Roboters.
- Verfügbarkeit von Garantie und Service durch offizielle Markenvertreter auf dem Markt.
Zu den Nachteilen des Roboters lassen sich folgende Anmerkungen machen:
- Die angegebene Saugkraft konnte in Tests nicht bestätigt werden.
- Der zentrale Bürstenblock ist nicht schwimmend gelagert, was sich sowohl auf die Reinigungsleistung als auch auf die Reinigungsqualität von mittelflorigen Teppichen auswirkt.
- Der Saugroboter ist nicht in der Lage, Schmutz in Ecken aufzukehren.
- Sind die Tücher stark verschmutzt, reinigt die Station sie schlechter, da die Unterseite keine Rillen aufweist.
- Die Steuerung über Yandex.Alice wird nicht unterstützt.
- Reinigt nicht hinter Vorhängen und Gardinen.
- Der Geräuschpegel der Station während der Selbstreinigung ist etwas höher als üblich.
Nun zu meinen Gedanken zum Roboter. Mein Hauptproblem ist seine Leistung. Ich würde nicht sagen, dass er völlig ineffektiv ist, aber es gibt dennoch Leistungsverluste. Wäre da nicht dieser Punkt, wäre der Roboter definitiv unter den Top 7. Im Alltag wird man dieses Problem aber kaum bemerken, da der Roboter bei der Trockenreinigung von Laminat und Kurzflorteppichen hervorragende Ergebnisse erzielt. Auch flauschige Teppiche reinigt er zufriedenstellend. Der 3i P10 Ultra hat jedoch einige entscheidende Vorteile gegenüber seinen Konkurrenten, wie beispielsweise ein hochpräzises Objekterkennungssystem, eine hochwertige Nassreinigung, ein Turbobürsten-Schutzsystem, das das Verheddern von Haaren verhindert, und eine Multifunktionsstation mit allen modernen Funktionen.
Meiner Meinung nach ist es für 700 € ein toller Kauf. Außerdem treffen einige der Kritikpunkte auf die meisten Roboter zu, selbst im Premiumsegment.
Wie bei anderen Robotern hat auch der 3i P10 Ultra seine Stärken und Schwächen, und wenn für Sie die Vorteile die Nachteile überwiegen, ist er auf jeden Fall eine Überlegung wert.
Damit möchte ich diese Rezension beenden. Bei Fragen könnt ihr diese gerne in den Kommentaren stellen. Viel Spaß beim Shoppen! Tschüss!














































