Trouver Z50 Ultra: Selbstreinigender Bodenwischer, 19.000 Pa, All-in-One-Station


Hallo an alle Leser dieses Projekts! In diesem Testbericht stelle ich euch den neuen Saugroboter TROUVER Z50 Ultra vor. Das Hauptmerkmal dieses Roboters ist seine Reinigungseinheit: ein rotierender Wischmopp, der sich während der Bodenreinigung selbst mit klarem Wasser reinigt. Darüber hinaus verfügt das Gerät über eine Saugkraft von 19.000 Pa, ein Objekterkennungssystem mit Hintergrundbeleuchtung, eine Fernüberwachung des Zuhauses, eine Turbobürste mit Klingen, eine ausziehbare Seitenbürste und ein zusätzliches Randtuch für die Reinigung wandnah. Selbstverständlich ist auch eine All-in-One-Reinigungsstation im Lieferumfang enthalten. Für ein so umfassendes Paket muss man mit einem Preis zwischen 800 und 1.000 Euro rechnen. Im Folgenden zeige ich euch die Funktionsweise des TROUVER Z50 Ultra, seine Funktionen und gehe auf seine Vor- und Nachteile ein. Abschließend teile ich meine persönliche Meinung mit euch. Los geht's!
Ausrüstung
Der Saugroboter wurde in einem Markenkarton geliefert, der so aussieht:
Zusätzlich zum Roboter und der Station enthält das Paket ein Netzteil, einen Tank mit Reinigungsmittel und eine ins Russische übersetzte Dokumentation für den Roboter.
Aussehen
Werfen wir nun einen Blick auf das Design des TROUVER Z50 Ultra. Er ist schwarz. Der Saugroboter selbst ist rund.
Die Höhe wird mit 111 mm angegeben, meine Messung ergab jedoch etwa 105 mm.
Rechts am Stoßfänger ist ein Wandsensor angebracht. In der Mitte befindet sich das KI-gestützte Objekterkennungssystem SmartSight. Über den Kameras ist eine Hintergrundbeleuchtung installiert, die die Aufmerksamkeit des Roboters in völliger Dunkelheit erhöht.
Ich möchte noch hinzufügen, dass Sie die Kamera des Roboters nutzen können, um Ihr Zuhause über die App zu überwachen.
Auf der Oberseite des Gehäuses befindet sich ein Lidar-Sensor zur Navigation. Eine federbelastete Abdeckung verhindert, dass der Sensor unter Möbeln eingeklemmt wird. Auf der Abdeckung sind Mikrofone zur Sprachsteuerung des Roboters über den proprietären Assistenten „Hey, Trouver“ angebracht, auf den ich später noch eingehen werde. Drei mechanische Bedienknöpfe befinden sich neben dem Lidar-Sensor.
Der 300-ml-Staubbehälter befindet sich unter dem magnetisch verschlossenen Deckel. Daneben ist ein Aufkleber mit einem QR-Code angebracht, über den der Roboter mit einem WLAN-Netzwerk verbunden werden kann. Das Filtersystem basiert ausschließlich auf einem HEPA-Filter, der – seiner Farbe nach zu urteilen – mit einer Aktivkohleschicht imprägniert ist. Diese dient als antibakterielle Barriere und Absorptionsmittel.
Im Gehäuse befindet sich ein Wassertank mit einem Fassungsvermögen von ca. 100 ml. Das Wasser wird automatisch durch die Station gepumpt.
Ein weiterer Behälter kann von hinten herausgezogen werden, um das Schmutzwasser des selbstreinigenden Mopps aufzufangen. Sein Fassungsvermögen beträgt ca. 100 ml.
Es gibt vier Absturzsensoren und einen Teppichsensor. Die dreistrahlige Seitenbürste ist mit einer Schraube befestigt. In Ecken und unter Möbeln fährt die Seitenbürste aus, um Schmutz effektiver aufzunehmen. Auf der anderen Seite, auf Höhe der Seitenbürste, befindet sich ein Schutzvorhang, der das Rad vor Schmutz bewahrt. Eine gute Lösung, die leider nicht bei vielen Robotern zu finden ist.
Die zentrale Bürsteneinheit ist nicht nur beweglich, sondern lässt sich auch zum Reinigen des Bodens anheben. Die Turbobürste selbst verfügt über integrierte Klingen, die beim Rotieren verhedderte Haare und Tierhaare durchtrennen. Dadurch ist sie selbstreinigend – ein großartiges Feature! Die Bürste lässt sich zudem zur manuellen Entfernung von Haarresten auseinandernehmen.
Die Reinigungseinheit besteht aus einem Hauptmopp mit einer Drehzahl von 70 U/min und einem zusätzlichen rotierenden Rundtuch am Rand, wie es bei einigen Modellen der Roborock-Reihe der Fall ist.
Nur bei Trouver lässt sich diese zusätzliche Serviette leicht entfernen und wird von einem Magneten gehalten.
Der Hauptreinigungskopf ist abnehmbar. Auch der Reinigungstuchteil kann bei Bedarf ausgetauscht werden. Er wird von Rollen gehalten.
Der Mopp ist mit zwei Reihen von Schabern zur Selbstreinigung von Schmutz, einem Sensor zur Erkennung des Verschmutzungsgrades, einer Düsenreihe zur gleichmäßigen Benetzung der Oberfläche der Reinigungsdüse und einer zusätzlichen Silikonwalze ausgestattet.
Letztere lockert die Moppfasern in Echtzeit auf und verhindert so deren Verklumpung. Dadurch werden Saugfähigkeit und Reinigungsleistung erhöht. Laut Hersteller ist sie 167 % effektiver als doppelt rotierende Pads und 133 % effektiver als eine herkömmliche Farbrolle. Die vertikalen Fasern dringen zudem tiefer in die Fugen ein, wodurch der Mopp Fliesenfugen 67 % effektiver reinigt.
Erwähnenswert ist, dass das Reinigungsmodul eine Anpresskraft von 18 N erzeugt und die Walze mit 36 °C warmem Wasser aus dem integrierten Tank des Roboters gereinigt wird. Außerdem hebt sich der Reinigungskopf automatisch um 5 mm beim Überfahren von Teppichen, während der Trockenreinigung und bei der Rückkehr des Roboters zur Ladestation.
Die Station TROUVER Z50 Ultra spült den Mopp mit heißem Wasser, mischt automatisch Reinigungsmittel hinzu, leert den Staubbehälter selbstständig und trocknet die Reinigungseinheit mit warmer Luft. Die Temperaturen für Wasser und Luftheizung sind nicht angegeben, daher werde ich die Messwerte des Sensors während des Tests überprüfen.
Die Zugangsrampe des Roboters ist abnehmbar. Interessanterweise reinigt sich der Staubbehälter selbst über die zentrale Bürsteneinheit.
Wie bei den Vorgängermodellen des Roborok ist auch hier die Feuchttuchschublade herausnehmbar und somit leicht zu reinigen.
Alle Fächer befinden sich oben an der Station. Der Frischwassertank fasst 4,5 Liter und enthält eine Wasserdesinfektionskartusche. Dahinter befindet sich ein 400-ml-Reinigungsbehälter für Reinigungsmittel. Das Reinigungsmittel wird in die Spülzone des Wischmopps und in den Wasserbehälter der Station gegeben und anschließend in den Tank des Roboters gepumpt. Ein 4-Liter-Schmutzwassertank befindet sich in der Mitte. Rechts davon ist ein Fach mit einem 4-Liter-Abfallbeutel, neben dem die Reinigungsbürste des Roboters griffbereit aufbewahrt wird.
Wichtig ist, dass diese Station nicht an die Kanalisation oder die Wasserversorgung angeschlossen werden kann. Alle Vor- und Nachteile werden in der abschließenden Analyse besprochen. Weiter geht's!
Technische Spezifikationen
Die wichtigsten Merkmale des TROUVER Z50 Ultra, wie vom Hersteller angegeben, werden auf dem Bildschirm angezeigt:
Saugroboter:
- Li-Ionen-Akku 6400 mAh.
- Saugkraft bis zu 19.000 Pa.
- Kapazität des Staubabscheiders: 300 ml.
- Fassungsvermögen des Frischwassertanks: 100 ml.
- Fassungsvermögen des Schmutzwassertanks: 100 ml.
- Hindernisfreiheit bis zu 22 mm.
- Roboterabmessungen: 350*111 mm.
Station:
- Frischwassertank: 4,5 l.
- Schmutzwassertank: 4 l.
- Reinigungsmittelbehälter: 400 ml.
- Gepäck im Bahnhof: 4 l.
- Stationsabmessungen (B*T*H): 390*545*463 mm.
Besonders hervorzuheben ist die hohe Saugkraft, die in Tests überprüft wird.
Funktionale Fähigkeiten
Kommen wir nun zu den Funktionen des TROUVER Z50 Ultra. Der Saugroboter wird über die zugehörige Trouver-App gesteuert. Die Netzwerkverbindung ist dank der Herstelleranleitung unkompliziert. Die Benutzeroberfläche ist auf Russisch und daher leicht verständlich.
Die Hauptfunktionen werden auf dem Bildschirm angezeigt:
- Selbstreinigender Staubabscheider.
- Waschen Sie die Servietten mit heißem Wasser (75°C).
- Trocknen der Servietten mit warmer Luft (45°C).
- Automatische Waschmittelzugabe.
- Anheben des Wischmopps, der Seiten- und der Mittelbürste.
- Seitliche Bürstenverlängerung in den Ecken.
- Objekte auf dem Boden erkennen.
- Kamerabeleuchtung bei schwachen Lichtverhältnissen.
- Fernüberwachung des Hauses per Smartphone.
- Mehrere Reinigungskarten im Speicher speichern.
- 3D-Karte des Raumes.
- Automatische Zonierung von Räumlichkeiten in Zimmer.
- Auswahl der zu reinigenden Bereiche und Räume.
- Virtuelle Wände und Sperrzonen (auch für den Nassreinigungsmodus).
- Einstellung der Saugkraft.
- Einstellen der Spülfrequenz der Feuchttücher.
- Benutzermodus.
- CleanGenius-Modus.
- Punkterkennung.
- Reinigung hinter den Kulissen.
- Reinigungsprotokoll.
- Reinigung nach einem Zeitplan einrichten.
- Automatische Leistungssteigerung auf Teppichböden.
- Teppichreinigung im Nassreinigungsmodus.
- Yandex.Alice-Unterstützung.
- Unterstütze "Hey, Trouver"
- Dynamische Reinigung eines Bereichs mit Hindernissen.
Interessanterweise unterstützt dieses Modell die Steuerung über den proprietären Sprachassistenten „Hey, Trouver“, der russische Ausdrücke versteht. Obwohl der Satz an Ausdrücken derzeit noch begrenzt ist, ist der integrierte Assistent sehr praktisch, und es besteht Verbesserungspotenzial, um den Roboter benutzerfreundlicher zu gestalten. So funktioniert es:
Erwähnenswert ist auch die Funktion der Fernüberwachung des Hauses mittels der Kamera am Roboter.
Es gibt außerdem einen neuen dynamischen Punktreinigungsmodus. Diese Funktion ermöglicht es dem Saugroboter, Bereiche zu reinigen, die er ausgelassen hat, weil dort Personen oder Haustiere erkannt wurden, die den Reinigungsvorgang stören könnten. Das ist großartig!
Insgesamt sehen wir, dass es viele Funktionen gibt, die es Ihnen ermöglichen, die Reinigungsparameter flexibel an Ihre eigenen Gegebenheiten anzupassen.
Testen
Ein ausführlicher Videotestbericht mit allen Prüfungen wurde bereits auf dem Kanal veröffentlicht:
Navigation
Und nun zu den Tests. Zuerst testen wir die Navigation des Roboters in einem Raum mit Hindernissen. Nachdem er die Station verlassen hatte, fuhr er den Raumrand ab und erkannte dabei die Füße eines Wäschetrockners, um die er vorsichtig umfuhr. Anschließend reinigte er den gesamten zugänglichen Bereich in einem Schlangenmuster. Er umfuhr die Beine eines Tisches und einer Kiste und kehrte dann zur Station zurück. Interessanterweise verursachte der Spiegel keine Fehler in der Karte.
Apropos Navigation im Haus: Der Saugroboter reinigt Raum für Raum, zunächst entlang der Wände und dann in einer Schlangenlinie. Nach jedem Raum kehrt er, wie ich festgestellt habe, zur Ladestation zurück, wäscht die Reinigungstücher und setzt die Reinigung an der unterbrochenen Stelle fort. Es bleiben keine Stellen unberührt; dieses Modell navigiert hervorragend!
Unter niedrigen Möbeln hindurchgehen
Die minimale Höhe, durch die der Roboter passen kann, wurde ebenfalls getestet. Da der Roboter höher als 10 cm ist, passt er physikalisch nicht durch diese Lücke. Er kann jedoch eine 11 cm hohe Lücke passieren, obwohl die angegebene Höhe 11,1 cm beträgt. Wie bereits erwähnt, ist der Roboter also tatsächlich niedriger als 11 cm.
Autonomie
Ich habe auch die Akkulaufzeit getestet, als der Roboter mit maximaler Leistung und aktivierter Nassreinigung lief. Er hielt 110 Minuten durch und reinigte dabei 92 Quadratmeter Nutzfläche. Das reicht locker für zwei Reinigungen einer Zweizimmerwohnung. Allerdings gibt es einen Reinigungsmodus, der nach dem Aufladen in der Ladestation fortgesetzt wird, sodass dieses Modell die doppelte Fläche reinigen kann. Meiner Meinung nach ist die Akkulaufzeit des Roboters durchschnittlich.
Objekte auf dem Boden erkennen
Das System zur Objektvermeidung hat mich positiv überrascht! Bei guten Lichtverhältnissen umfuhr der Roboter alle sechs Objekte auf dem Boden präzise und erkannte fünf davon korrekt – bis auf ein Spielzeug. Auch drei von drei Socken und alle vier Kabel erkannte und umfuhr er problemlos. Apropos Haustier-Imitationen: Der Saugroboter umfuhr alle sechs Fallen und erkannte sie korrekt.
Das Objekterkennungssystem funktioniert dank der Hintergrundbeleuchtung auch in völliger Dunkelheit. Der Roboter konnte sechs der sechs Haushaltsgegenstände zwar umfahren, erkannte sie aber nicht. Von den vier Kabeln erkannte und umfuhr er drei, eines bewegte er zwar, kaute es aber nicht an. Von den drei Socken erkannte und umfuhr er alle drei. Bei den simulierten Haustieren konnte der Roboter fünf von sechs erkennen und umfahren. Überfuhr er jedoch eines.
Ich kann also sagen, dass das Objekterkennungssystem sehr genau ist. Es bedarf natürlich noch einiger Verbesserungen, aber diese sind minimal. Eines der besten Ergebnisse des Projekts robovac.washerhouse.com!
Ich habe auch die Funktion zur Pfützen- und Fleckenerkennung getestet. Das Ergebnis war etwas merkwürdig. Der Roboter erkannte während der Reinigung einen Fleck und mied ihn, entweder weil er ihn als nicht waschbar oder als gefährlich einstufte. Es wäre wünschenswert, dem Roboter manuell Anweisungen geben zu können, welche Flecken er reinigen darf und welche nicht, damit er die gewünschten Flecken gründlich entfernt.
Reinigung hinter den Vorhängen
Ein entscheidender Vorteil des TROUVER Z50 Ultra gegenüber Konkurrenzprodukten ist seine Fähigkeit, hinter Vorhängen und Gardinen zu reinigen. Dazu legt man einfach einen bestimmten Bereich auf der Karte fest. Der Roboter reinigt den Raum zunächst im normalen Modus und fährt dann sanft durch Vorhänge und Gardinen hindurch, um dahinter zu reinigen. Genial!
Saugkraft
Einer der wichtigsten Tests ist die Überprüfung der tatsächlichen Saugkraft des Roboters auf einem Prüfstand mit Spalten unterschiedlicher Tiefe. Im Modus „Leise“ konnte der Roboter eine 2 mm breite Spalte teilweise reinigen. Im Standardmodus reinigte er 2 mm besser und eine 4 mm breite Spalte teilweise. Im Turbo-Modus blieb das Ergebnis unverändert, ebenso im Maximalmodus. Im Modus „Maximum+“ jedoch reinigte der Roboter eine 10 mm breite Spalte teilweise und bestätigte damit seinen Status als leistungsstarker Saugroboter!
Chemische Reinigung
Die Qualität der Aufnahme verschiedener Arten von Schmutz auf Laminatböden ist gut, allerdings hat die Bürste mit Klingen aufgrund des geringen Abstands zwischen Bürste und Robotergehäuse Schwierigkeiten, größere Schmutzpartikel wie Essensreste und Katzenstreugranulat aufzunehmen.
Besonders hervorzuheben ist, dass dieser Saugroboter die Ecken gründlich gereinigt hat, ohne dort Schmutz zurückzulassen. Dies ist der ausziehbaren Seitenbürste zu verdanken.
Man sieht, dass sich keine Haare in den Bürsten verfangen haben, was positiv ist. Allerdings hat der Reinigungskopf etwas Schmutz aufgesammelt, da er nicht hoch genug über dem Boden angebracht ist.
Mir gefiel auch, dass der TROUVER Z50 Ultra sowohl innere als auch äußere Ecken gut reinigen kann. Das ist ein Pluspunkt.
Haarschutz gegen Verfilzen
Ich habe außerdem getestet, wie die Turbobürste mit ihren Klingen mit selbstreinigenden Haaren und Tierhaaren zurechtkommt. Dazu habe ich Haare unterschiedlicher Länge auf den Boden gelegt. Der Roboter hat sie eingesammelt, und die Bürste ist dabei – ein klarer Vorteil – komplett sauber. Alle Haare landen im Staubbehälter.
Ich habe die Bürsten sogar nach einer Woche Nutzung in einer Wohnung mit einem haarenden Haustier getestet. Selbst unter diesen Bedingungen waren die Bürsten sauber, daher halte ich das Reinigungsmodul für wirksam, um das Verheddern von Haaren und Fell zu verhindern!
Teppichreinigung
Außerdem lagen noch einige Schmutzpartikel auf dem Kurzflorteppich. Ich kann bestätigen, dass der TROUVER Z50 Ultra den Teppich gründlich gereinigt hat. Bei mittelflorigen Teppichen nehmen die Bürsten zwar oberflächlichen Schmutz auf, reinigen ihn aber nicht tief im Flor. Das sollte man bedenken.
Selbstreinigend
Unmittelbar nach den „Schmutztests“ überprüfte ich die Selbstreinigungsleistung des Saugroboters. Ich brachte ihn zurück zur Ladestation und startete den Selbstreinigungsprozess. Das Ergebnis war gut, obwohl der Schmutz über die Turbobürste und nicht wie üblich durch das seitliche Sichtfenster ausgeworfen wird.
Nassreinigung und Teppiche
Bei der Nassreinigung von Teppichen stehen dem Roboter verschiedene Verhaltensoptionen zur Verfügung. Erstens kann er den Wischmopp beim Befahren von Teppichen automatisch anheben, sodass er gleichzeitig saugen und wischen kann und die Teppiche trocken und sauber hinterlässt. Zweitens kann er die automatische Teppichumfahrung im Nassreinigungsmodus aktivieren. Drittens kann er Teppiche ignorieren, wodurch der Roboter mit seinem rotierenden Wischmopp den Kontakt zum Teppich aufrechterhält. Diese Option wird teilweise für die oberflächliche Reinigung von Teppichen genutzt.
Schmutz abwischen
Die Reinigungsleistung ist ebenfalls hervorragend. Der Mopp drückt fest auf den Boden und saugt den Schmutz gut auf. Dank des zusätzlichen Tuchs am Rand wird auch der schmale Bereich entlang der Fußleiste gründlich gereinigt. Bei genauerem Hinsehen fällt jedoch auf, dass zwischen dem runden Tuch und dem Mopp ein schmaler, nicht auswaschbarer Streifen von nur wenigen Millimetern verbleibt. Dieser ist selbst im täglichen Gebrauch sichtbar, aber ich halte ihn nicht für gravierend, obwohl es wünschenswert wäre, wenn er in zukünftigen Modellen behoben würde.
Aufgrund der Bauart und Position des Wischmopps bleibt in den Ecken ein kleiner Bereich ungereinigter Stellen. Der tote Winkel ist in etwa so groß wie der von Robotern mit runden, rotierenden Wischmopps.
Flecken entfernen
Was hartnäckige Flecken angeht, konnte der Roboter sogar eingetrocknete Kaffee- und Soßenflecken entfernen. Zugegeben, nicht beim ersten Versuch. Genauer gesagt, die meisten Flecken waren erst beim sechsten Versuch verschwunden. Einige wenige kleine Flecken wurden jedoch erst beim achten Versuch vollständig entfernt. Das Ergebnis ist meiner Meinung nach gut, aber nicht besser als bei Robotern mit runden Tüchern, die mit 8N oder 12N werben. Zur Erinnerung: Dieser Roboter wirbt mit 18N.
Walzenwasch- und Trocknungstest
Ich möchte gleich zur Effektivität der Station selbst kommen. Beginnen wir mit der Reinigungsleistung des Mopps. Auch nach ausgiebigen Tests sieht er nach der Reinigung mit der Station deutlich besser aus, aber Flecken werden trotz des heißen Wassers und der automatischen Waschmittelzugabe nicht vollständig entfernt. Meiner Meinung nach reinigen die runden Tücher vergleichbarer Moppreinigungsstationen besser.
Im häuslichen Umfeld wird der Mopp nach dem Wischen des Bodens an der Station gründlich ausgespült. Es sind keine sichtbaren Verschmutzungen mehr vorhanden.
Ich beschloss, die Waschtemperatur selbst zu testen – in meinem Fall betrug die Spitzentemperatur im Abflussbereich 55,6 Grad. Nach dem Spülen lag die Temperatur des Mopps selbst bei etwa 32,3 Grad.
Die Trocknungstemperatur ist hoch – der Sensor zeigte über 52 Grad an, was ein gutes Ergebnis ist! Auch der Mopp selbst war nach 5 Stunden Trocknungszeit vollständig trocken; dies wurde überprüft.
Roboter- und Stationswartung
Die Wartung des Roboters erfordert besondere Aufmerksamkeit, da das Reinigungsmodul ungewöhnlich ist und sorgfältige Pflege benötigt. Hier sehen Sie den Schmutzwassertank. Nach einer Woche Testbetrieb haben sich Ablagerungen gebildet, die regelmäßig entfernt werden müssen.
Wir beobachten außerdem, dass sich Haare hinter der Walze ansammeln, die regelmäßig manuell entfernt werden müssen, da das Selbstreinigungssystem der Station das Problem nicht vollständig löst. Dies ist typisch für Waschmaschinen mit vertikaler Walze und eine Besonderheit dieses Reinigungsmoduls.
Was die Reinigung der Station betrifft, so sind die Serviettenablage und der Abfluss abnehmbar und können im Spülbecken gereinigt werden. Allerdings muss ein Zwischenbereich separat gereinigt werden, was etwas umständlich ist.
Hindernisfreiheit
Der TROUVER Z50 Ultra verfügt über ausgezeichnete Geländegängigkeit und kann Steigungen von bis zu 2 cm überwinden.
Fahren auf schwarzen Oberflächen
Und der Roboter kann problemlos auf schwarzen Teppichen navigieren. Das ist ein Pluspunkt!
Geräuschpegel
Ich habe den Geräuschpegel selbst gemessen. Er liegt je nach Betriebsmodus zwischen 60 und 77 dB. Obwohl er eigentlich höher ist, muss die erhöhte Saugleistung berücksichtigt werden, da diese Parameter miteinander zusammenhängen. Ich habe auch den Geräuschpegel der Station überprüft; er liegt bei etwa 75 dB, was dem Standard entspricht.
Persönliche Meinung
Der Saugroboter TROUVER Z50 Ultra wurde eingehend geprüft und getestet. unser Bewertungssystem Es gelang ihm, zu gewinnen 234 Punkte und in die TOP-10 einziehen die am besten getesteten Saugroboter des Projekts zum Zeitpunkt der Vorbereitung der Überprüfung.
Ich werde die Vor- und Nachteile hervorheben, die ich während des Tests festgestellt habe, und anschließend meine eigene Meinung zum Roboter äußern. Folgendes hat mir gefallen:
- Der Mopp reinigt sich während des Wischens selbst mit klarem Wasser, ohne dass ein Stopp an einer Station nötig ist. Das Wasser benetzt den Mopp gleichmäßig und hinterlässt einen sichtbaren Nassstreifen auf dem Boden. In puncto Reinigungsleistung kann diese Lösung durchaus mit den beliebten rotierenden Moppbezügen oder Vibrationsplattformen mithalten.
- Der Mopp entfernt selbst hartnäckige Flecken schneller als viele vergleichbare Produkte. Die Testergebnisse sind hervorragend.
- Ein zusätzliches rundes Tuch am Rand ermöglicht es, den Boden in der Nähe von Wänden und Möbeln zu wischen.
- Der Mopp hebt sich beim Fahren auf Teppichen und bei der chemischen Reinigung.
- Automatisches Anheben der Turbobürste und der Seitenbürste.
- Die All-in-One-Station, ein Saugroboter, reinigt den Wischmopp selbst mit heißem Wasser, mischt Reinigungsmittel hinzu, trocknet ihn mit warmer Luft, erkennt automatisch den Verschmutzungsgrad und spült ihn bei Bedarf erneut aus. Außerdem leert sie automatisch den Staubbehälter. Die Station ist zudem wartungsarm, verfügt über große Wassertanks und einen antibakteriellen Schutz im Frischwassertank.
- Tatsächlich ist die Saugkraft hoch, sowohl den Zahlen nach als auch den Ergebnissen auf dem Prüfstand.
- Der Saugroboter entfernt Schmutz vollständig aus Ecken und kann ihn dank seiner einziehbaren Seitenbürste sogar teilweise unter Möbeln hervorholen.
- Die Turbobürste mit Klingen verhindert das Verfilzen von Haaren und Fell. Eine sehr effektive Lösung.
- Der Saugroboter ist in der Lage, hinter Vorhängen und Gardinen zu reinigen, was ihn von den meisten lidar-basierten Alternativen abhebt.
- Ein äußerst präzises Objekterkennungssystem. Es ist nahezu perfekt; der Roboter machte weder bei guten Lichtverhältnissen noch in völliger Dunkelheit Fehler oder erkannte Imitationen von Haustierüberraschungen.
- Der Saugroboter hat keine Angst vor schwarzen Oberflächen.
- Eine Vielzahl von Funktionen in der Markenanwendung.
- Die App, Sprachbenachrichtigungen, Befehle und Anweisungen sind vollständig ins Russische lokalisiert. Der Roboter ist marktreif.
- Die Unterstützung für den integrierten Sprachassistenten „Hey, Trouver“ ermöglicht die Steuerung des Roboters per Sprachbefehl, ohne dass ein Smartphone benötigt wird. Alternativ lässt sich der Roboter auch über Yandex.Alice steuern, was für viele Nutzer praktisch sein dürfte.
- Fernüberwachungsfunktion für das Zuhause per Roboterkamera.
- Hochwertige Montage.
- Verfügbarkeit von Garantie und Service.
Zu den Nachteilen möchte ich folgende hervorheben:
- Der Bahnhof ist nicht an die Abwasser- und Wasserversorgung angeschlossen.
- Das neue Reinigungsmodul erfordert die Wartung des Bereichs hinter dem Mopp, wo sich Schmutz ansammeln kann, sowie eines Schmutzwassertanks, in dem sich Rückstände sammeln.
- Der Roboter ist höher als 10 cm und passt daher nicht in den üblichen 10 cm breiten Freiraum unter Möbeln.
- Bei der Aufnahme von größeren Partikeln, wie z. B. Katzenstreugranulat, treten Probleme auf, da der Abstand zwischen Bürste und Robotergehäuse nicht ausreicht.
- Erhöhter Geräuschpegel beim Betrieb in den Modi Maximum und Maximum+.
- Nicht geeignet zur gründlichen Reinigung von Teppichen mit mittlerem Flor.
- Meiner Meinung nach führt die geringe Hubhöhe des Mopps dazu, dass bei mittelflorigen Teppichen nur minimaler Kontakt zwischen den Mikrofasern und dem Flor besteht. Und bei der Trockenreinigung haben wir beobachtet, dass sich Schmutzpartikel am Mopp festsetzen.
Insgesamt gibt es nichts zu bemängeln, und meiner Meinung nach überwiegen die Vorteile sogar, daher ist es kein Wunder, dass der Roboter es in die Top Ten des Jahres 2025 geschafft hat. Ich würde dieses Modell empfehlen, wenn Sie sich auf die Bodenreinigung konzentrieren möchten und keine mittelflorigen Teppiche haben oder wenn es nur wenige davon gibt.
Der TROUVER Z50 Ultra hat sich als leistungsstarker Saugroboter mit einem hochpräzisen Reinigungssystem und langer Akkulaufzeit bewährt. Er ist zudem einfach zu bedienen und bietet vielfältige Funktionen für flexible Reinigungseinstellungen. Insgesamt ist er definitiv eine Überlegung wert und uneingeschränkt empfehlenswert.
Damit möchte ich diese Rezension beenden. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und viel Spaß beim Einkaufen! Tschüss!



















































