Dreame D9 Max Gen 2: Ein Update des beliebten Saugroboters! Leistungsstärker und praktischer!


Der neue Dreame D9 Max Gen 2 Saugroboter ist eine verbesserte Version des beliebten D9 Max, der sich durch seinen günstigen Preis, die einfache Navigation und die hohe Reinigungsleistung auszeichnet. Das neue Modell ist noch leistungsstärker und verfügt über eine Silikonbürste, die Haare und Tierhaare leichter entfernt. Allerdings ist der Preis nicht mehr ganz so wettbewerbsfähig. Er liegt zwischen 240 und 280 Euro, wobei er im Rahmen von Aktionen, wie beispielsweise im August, unter 200 Euro fällt – ein interessanter Vorteil. Im Folgenden teste ich den Dreame D9 Max Gen 2 ausführlich, vergleiche die Ergebnisse mit dem regulären Dreame D9 Max und teile meine Meinung darüber mit, ob sich der Kauf dieses Saugroboters lohnt. Los geht's!
Ausrüstung
Der Saugroboter wurde in einem Markenkarton geliefert, der so aussieht:
Zum Standardpaket gehören der Saugroboter selbst mit Ladestation und Netzteil, ein Nassreinigungsaufsatz und eine Bedienungsanleitung.
Aussehen
Betrachten wir nun das Aussehen des Roboters. Er hat eine bekannte runde Form und ist in Schwarz und Weiß erhältlich. Die Körperhöhe beträgt standardmäßige 97 mm.
Ein Wandsensor fehlt weiterhin; ein Sensor zur Erkennung größerer Hindernisse im Fahrweg des Roboters ist am vorderen Stoßfänger angebracht. Die Navigation erfolgt über ein Lidar-System. Daneben befinden sich zwei mechanische Bedienknöpfe.
Der Staubbehälter befindet sich unter dem Deckel. Er fasst bis zu 570 ml trockenen Abfall. Das Filtersystem besteht aus einem HEPA-Filter und einem Siebgewebe.
Am Boden des Roboters ist ein Nassreinigungsaufsatz angebracht. Eine im Inneren installierte Pumpe steuert den Flüssigkeitsfluss elektronisch. Der Tank fasst 235 ml. Das Tuch hat ein bekanntes Design und wird durch Taschen und Klettverschluss fixiert.
Der Roboter verfügt über vier an der Unterseite angebrachte Absturzsensoren. Er besitzt keinen Teppichsensor. Die Seitenbürste ist einteilig und besteht aus drei Bürstenstrahlen mit Schnellverschluss.
Die zentrale Bürsteneinheit ist beweglich. Die Silikonbürste kann beidseitig abgenommen werden, um verfilzte Haare und Tierhaare zu entfernen.
Die einzigen Designunterschiede zum Standardmodell D9 Max sind die Turbobürste und das zusätzliche Sieb vor dem HEPA-Filter. Alles andere bleibt unverändert.
Technische Spezifikationen
Die wichtigsten Merkmale des Dreame D9 Max Gen2 werden auf dem Bildschirm angezeigt:
- Li-Ionen-Akku 5200 mAh.
- Saugleistung 6000 Pa.
- Betriebszeit bis zu 240 Minuten.
- Staubabscheider 570 ml.
- Wassertank 235 ml.
- Hindernisfreiheit 2 cm.
- Roboterabmessungen: 350*97 mm.
Die einzige Änderung betrifft die Saugleistung, die in Tests überprüft wird. Ansonsten entspricht die Leistung vergleichbaren Geräten in dieser Preisklasse.
Funktionen
Apropos Funktionen: Der Dreame D9 Max Gen2 wird über die Dreamehome-App gesteuert. Sie ist auf Russisch verfügbar und intuitiv und einfach zu bedienen.
Hauptfunktionen:
- Mehrere Reinigungskarten im Speicher speichern.
- Automatische Zonierung von Räumlichkeiten in Zimmer.
- Auswahl der zu reinigenden Bereiche und Räume.
- Virtuelle Wände und Sperrzonen (auch für den Nassreinigungsmodus).
- Einstellung der Saugkraft.
- Den Feuchtigkeitsgrad der Serviette anpassen.
- Benutzermodus.
- Reinigungsprotokoll.
- Reinigung nach einem Zeitplan einrichten.
- Sprachbenachrichtigungen in Russisch.
- Automatische Leistungssteigerung auf Teppichböden.
- Yandex.Alice-Unterstützung.
Insgesamt bietet es alle grundlegenden Optionen für flexible Reinigungseinstellungen. Ich möchte lediglich anmerken, dass die automatische Leistungsverstärkung auf Teppichen nicht immer funktioniert, da kein Teppicherkennungssensor vorhanden ist.
Testen
Ein ausführlicher Video-Testbericht mit allen Tests wurde bereits erstellt und auf dem Kanal veröffentlicht:
Navigation
Und nun zu den Tests. Zuerst testen wir die Navigation des Dreame D9 Max Gen2 in einem Raum mit Hindernissen. Der Saugroboter fährt zunächst am Rand des Raumes entlang und reinigt dann den gesamten zugänglichen Bereich in einer Schlangenlinie. Die Füße des Wäschetrockners stellten kein Problem dar. Er umfuhr auch die Beine von Karton und Stuhl separat und kehrte anschließend zur Ladestation zurück. Der Test war erfolgreich.
Apropos Navigation im Haus: Der Saugroboter fährt zunächst Raum für Raum am Rand entlang und anschließend in einer Schlangenlinie. Trotz fehlendem Wandsensor reinigt er sorgfältig entlang der Fußleisten. Er berührt dabei häufiger Gegenstände und Wände als Roboter mit Wandsensor. Dies sollte man bedenken. Ungeachtet dessen bleiben keine Stellen ungereinigten Bereiche zurück, und die Reinigungsgeschwindigkeit ist hoch – dieses Modell verfügt also über eine ausgezeichnete Navigation!
Saugkraft
Die Saugleistung ist nicht optimal. Im „Leise“-Modus saugte der Roboter Schmutz aus einem 2 mm breiten Spalt und teilweise aus einem 4 mm breiten Spalt. Im Standard-Modus reinigte der D9 Max Gen2 den 4 mm breiten Spalt sogar noch besser. Im Intensiv-Modus schaffte er es ebenfalls nicht, die 4 mm breite Lücke zu reinigen. Im „Turbo“-Modus saugte er Schmutz in einem Bereich und in einem 6 mm breiten Spalt teilweise auf. Insgesamt lässt sich also sagen, dass die Saugleistung des Roboters zwar erhöht wurde, aber nicht so stark ist wie beworben.
Zum Vergleich: das Übliche D9 Max Bei dem angegebenen Druck von 4000 Pa konnte es Ablagerungen aus einem 8 mm breiten Spalt entfernen. Die überarbeitete Bürstenkonstruktion könnte die Testergebnisse beeinflusst haben.
Chemische Reinigung
Die Reinigungsleistung für verschiedene Arten von Schmutz auf Laminatböden ist gut. Nur in Ecken, die runde Saugroboter nicht erreichen, bleibt etwas Schmutz zurück. Besonders hervorzuheben ist, dass die Mittelbürste keine Tierhaare aufnimmt. Dies ist der Hauptvorteil von Silikonbürsten! Der gesamte Schmutz wird im Staubbehälter gesammelt.
Teppichreinigung
Die Silikon-Turbobürste hat jedoch auch Nachteile. Beispielsweise reinigt sie Teppiche selbst bei hoher Saugkraft nicht so gründlich. Kurzflorteppiche werden zwar von dem Roboter gründlich gereinigt, doch bei mittelflorigen Teppichen können sich Schmutz und Ablagerungen festsetzen, die der Dreame D9 Max Gen2 nicht aufnehmen kann.
Nassreinigung und Teppiche
Bei der Nassreinigung von Teppichen erkennt der Saugroboter diese nicht und kann sie daher nicht automatisch umfahren. Sie müssen entweder in Kauf nehmen, dass der Roboter die Teppiche während der Reinigung befeuchtet, oder Sie können sie durch die Einrichtung von Nassreinigungszonen schützen. Alternativ können Sie den Roboter zunächst ohne Aufsatz für eine gründliche Trockenreinigung der gesamten Fläche, einschließlich der Teppiche, laufen lassen und anschließend den Aufsatz anbringen, um die Reinigung von Hartböden zu ermöglichen.
Nassreinigung
Was die Qualität der Nassreinigung angeht, ist dieses Modell nach heutigen Maßstäben (2024) primitiv. Der Roboter ist jedoch in der Lage, leichte Flecken vom Boden zu entfernen.
Die integrierte Nassreinigungsfunktion eignet sich zum schonenden Abwischen von Böden und kann zum Aufnehmen von Feinstaub verwendet werden, den die Hauptturbobürste möglicherweise nicht erfasst.
Passierbarkeit
Dieses Modell hat eine gute Hindernisfreiheit. Der Saugroboter kann problemlos eine 2 Zentimeter breite Schwelle überwinden. Das ist ein Pluspunkt.
Fahren auf schwarzen Oberflächen
Der Dreame D9 Max Gen2 reagiert jedoch empfindlich auf schwarze Teppiche, da er diese aufgrund von Höhenunterschieden erkennt. Auf harten, schwarzen Oberflächen tritt dieses Problem jedoch nicht auf. Dies sollte man beachten.
Geräuschpegel
Abschließend haben wir den Geräuschpegel des Roboters in verschiedenen Betriebsmodi gemessen. Er lag zwischen 56,5 und 69 dB. Dies ist ein durchaus übliches Ergebnis, insbesondere angesichts der höheren Leistung. Verglichen mit dem D9 Max ist der Roboter deutlich leiser. Der Geräuschpegel der ersten Generation erreicht bei maximaler Leistung 74,5 dB.
Persönliche Meinung
Der Saugroboter Dreame D9 Max Gen2 wurde eingehend geprüft und getestet. unser Bewertungssystem Es gelang ihm, zu gewinnen 121 Punkte. 2 Punkte weniger als beim ersten D9 Max.
Gesamtbewertung der getesteten Roboter: https://robovac.washerhouse.com/de/rejtingi/robovac-obshhij-rejting-robotov-pylesosov-robo.htmlDie
Zuerst werde ich die Vor- und Nachteile des getesteten Saugroboters aufzeigen, anschließend werde ich meine eigene Meinung dazu äußern und einen Vergleich mit der ersten Generation anstellen.
Folgendes gefiel mir:
- Erhöhte Saugleistung. Obwohl sie schwächer ist als die des Standardmodells D9 Max, liefert sie dennoch gute Ergebnisse.
- Hochwertige Trockenreinigung von harten Oberflächen.
- Kann gleichzeitig saugen und wischen.
- Die Silikonbürste lässt sich leichter von Haaren und Fell reinigen.
- Vollständige Russifizierung.
- Eine breite Palette an Funktionen für flexible Reinigungseinstellungen, einschließlich eines Benutzermodus und Yandex.Alice-Unterstützung.
- Gute Geländegängigkeit.
- Verfügbarkeit von Garantie und Service.
Was die Nachteile betrifft, so halte ich folgende für die wichtigsten:
- Es gibt keinen Wand- oder Teppichsensor. Daher stößt der Roboter häufig gegen Wände und andere Hindernisse. Er erkennt Teppiche auch nicht automatisch und erhöht die Saugkraft darauf nicht immer automatisch.
- Aufgrund der Bauart der Turbobürste gibt es Probleme bei der Reinigung von Teppichen mit mittlerem Flor.
- Der Saugroboter hat Angst vor schwarzen Teppichen.
Die Hauptunterschiede zwischen den Robotern liegen darin, dass der Gen2 über ein Sieb vor dem HEPA-Filter und eine verbesserte Mittelbürste verfügt, die Haare und Tierhaare leichter entfernt. Außerdem ist er leiser als sein Vorgänger. Gleichzeitig ist die erste Generation etwas leistungsstärker und reinigt Teppiche besser. Letztendlich ist es eine Frage des persönlichen Geschmacks. Bei Teppichen ist die Vorgängerversion wahrscheinlich die bessere Wahl; ansonsten ist der Gen2 dank seiner Turbobürste pflegeleichter. Und dann ist da noch der Preis; davon hängt viel ab. Bei einem deutlichen Preisunterschied lohnt es sich möglicherweise, die günstigere Variante zu wählen.
Insgesamt würde ich den Dreame D9 Max Gen2 vor allem für die Reinigung von Hartböden empfehlen, insbesondere wenn Ihnen die Silikonbürste wichtig ist. Ich bin überzeugt, dass dieses Gerät im Preissegment unter 200 € gut mithalten kann. Es gibt nicht viele vergleichbare Geräte in dieser Preisklasse. Den Preis von 250–280 € finde ich allerdings etwas hoch.
Damit möchte ich diese Rezension beenden. Bei Fragen könnt ihr diese gerne in den Kommentaren stellen. Viel Spaß beim Shoppen! Tschüss!



























