Roborock Qrevo MASTER: zwei Turbobürsten, Seitenbürste und Wischmopp, 10.000 Pa, Schaber


Der Roborock Qrevo Master Saugroboter ist eine Innovation aus dem Jahr 2024, über die zu Unrecht wenig berichtet wird. Und das ist schade. Verglichen mit dem beliebten Roborock Qrevo MaxV hat der Roboter einige Design- und Funktionsverbesserungen erfahren, die seine Effizienz und Reinigungsleistung steigern sollen. Dazu gehören ein optimiertes Tuchfach in der Station, zwei runde Tücher wie bei den anderen Qrevo-Robotern, zwei zentrale Turbobürsten wie bei der S8-Serie und sogar ein Haarschneidesystem für die äußeren Turbobürsten. Außerdem verfügt er über eine ausziehbare Seitenbürste, ein Objekterkennungssystem mit Hintergrundbeleuchtung, eine Fernüberwachung des Zuhauses und eine All-in-One-Station. Insgesamt bietet er eine erstklassige Lösung zu einem vernünftigen Preis zwischen 850 € und 1.100 €. Im Folgenden werde ich den Roborock Qrevo Master ausführlich testen, die Vor- und Nachteile basierend auf meinen Testergebnissen hervorheben und anschließend meine persönliche Meinung zum Roboter äußern. Los geht's!
Regionalismus
Als Erstes möchte ich auf die regionale Verfügbarkeit des Roboters eingehen. Der Roborock Qrevo Master ist zum Produktionszeitpunkt die einzige weltweit erhältliche Version. Und diese Version verfügt nicht über russische Sprachansagen, was unbedingt zu beachten ist. Außerdem hat der Roboter einen eigenen Assistenten namens Hello Rocky, der englische, nicht aber russische Sätze versteht. Noch ein wichtiger Punkt: Offizielle Roborock-Vertreter gaben an, dass sie dieses Modell nicht in einer russischen Version anbieten werden. Das bedeutet offenbar auch, dass es keine offizielle Garantie geben wird. Dies sollten Sie vor dem Kauf wissen. Nun aber zum Roboter selbst!
Ausrüstung
Der Roborock Qrevo Master wurde in dieser Markenverpackung geliefert:
Das Paket beinhaltet:
- Der Roboter selbst mit der Station.
- Netzteil.
- Zwei Serviettenringe.
- Ersatztasche für den Bahnhof.
- Dokumentation in englischer Sprache.
Aussehen
Schauen wir uns nun das Design des Geräts an. Beginnen wir mit dem Saugroboter selbst. Er ist in Weiß und Schwarz erhältlich. Das Gehäuse ist rund und 103 mm hoch.
An der rechten Seite des Stoßfängers ist ein Wandsensor angebracht. Ein Sensorsystem in der Mitte dient dazu, Hindernisse auf dem Boden zu erkennen und Kollisionen präzise zu vermeiden.
Die Technologie heißt Reactive AI Obstacle Recognition, genau wie bei ihren Geschwistermodellen Roborock S8 MaxV Ultra und Qrevo MaxV.
Neben den Kameras befindet sich eine LED-Beleuchtung, die die Erkennung von Objekten auf dem Boden auch bei völliger Dunkelheit verbessert. Die Beleuchtung schaltet sich automatisch ein.
Sie können die Kamera nutzen, um Ihr Zuhause per Smartphone fernzuüberwachen. So funktioniert es:
Das Hauptnavigationsgerät ist der Lidar-Sensor, der mit einem federbelasteten Knopf ausgestattet ist, um ein Verklemmen unter Möbeln zu verhindern. Ein Bedienfeld mit zwei Tasten befindet sich in der Nähe.
Der Staubbehälter befindet sich unter dem magnetisch verschlossenen Deckel. Sein Fassungsvermögen wurde auf nur 220 ml reduziert. Das Filtersystem besteht ausschließlich aus einem HEPA-Filter.
Der Roboter verfügt über einen eingebauten, aber versteckten Wassertank mit einem Fassungsvermögen von 80 ml. Das Wasser wird an der Station automatisch in den Tank gepumpt.
Fünf Absturzsicherungssensoren und ein Teppicherkennungssensor sind an der Unterseite installiert. Es gibt eine einzelne Seitenbürste in Drei-Balken-Bauweise, die mit einer Schraube befestigt ist.
Diese Seitenbürste fährt automatisch in Ecken aus, um Schmutz gründlich zu entfernen.
Die zentrale Bürsteneinheit ist schwebend gelagert, was ein großer Vorteil ist. Die Staubaufnahme erfolgt durch zwei Silikon-Turbobürsten, die sich wie bei der S8-Serie aufeinander zudrehen. Diese Technologie heißt DuoRoller Riser. Die Turbobürsten fahren automatisch hoch, wenn der Roboter zu seiner Ladestation zurückkehrt oder wischt. Die Abdeckung der Turbobürsten ist mit Klingen ausgestattet, die verhedderte Haare an den Rändern abschneiden. Wir werden ihre Funktionsweise testen. Beide Bürsten lassen sich beidseitig abnehmen, um verhedderte Haare und Tierhaare zu entfernen. Sehr praktisch.
Die Servietten sind rund, genau wie die anderer Roboter der Qrevo-Reihe.
Hinter einer der Halterungen, der rechten, befindet sich ein Mechanismus, der das Reinigungstuch an den Rand des Gehäuses bewegt. Dadurch wird der tote Winkel zwischen dem Rand des Reinigungstuchs und der Fußleiste beseitigt, sodass der Roboter Wände und Möbel besser reinigen kann.
Ich möchte außerdem hinzufügen, dass sich die Reinigungspads automatisch anheben, sobald der Roboter über Teppiche fährt, zur Ladestation zurückkehrt oder einen festgelegten Raum bzw. Reinigungsbereich betritt. Der Hub der Reinigungspads wurde auf 10 mm erhöht.
Auch die Station selbst wurde überarbeitet. Die Rampe für die Roboterzufahrt und die Waschschale für die Reinigungstücher sind abnehmbar. Das erleichtert die Wartung der Station enorm.
Die Schale wurde überarbeitet. Sie besteht aus zwei Teilen: dem strukturierten Modul, in dem die Tücher gewaschen werden, und einer Schale mit Abstreifern und einem Grobfilter.
Auf diese Weise reinigt sich die Ablage der Station beim Waschen der Tücher automatisch selbst. Wir werden die Wirksamkeit dieser neuen Lösung erneut testen.
Der Abfallbeutel befindet sich vorne hinter dem Deckel. Es gibt kein separates Waschmittelfach. Der Beutel fasst 2,7 Liter. Hier hat sich nichts geändert.
Die Tanks entsprechen ebenfalls der Standardausführung. Der Frischwassertank fasst 4 Liter, der Schmutzwassertank 3,5 Liter.
Erwähnenswert ist, dass die Roborock Qrevo Master Station die Tücher nicht nur selbst reinigt und wäscht, sondern sie auch mit warmer Luft trocknet. Die Wäsche erfolgt in 60 Grad Celsius heißem Wasser. Ein klarer Vorteil! Die Trocknungstemperatur für die Tücher beträgt 45 Grad Celsius.
Und schließlich der letzte wichtige Punkt: der Anschluss an die Wasser- und Abwasserversorgung. Diese spezielle Station kann nicht an Versorgungsleitungen angeschlossen werden. Auf der offiziellen Roborock-Website wird eine separate Station für den Anschluss an Wasser- und Abwasserleitungen gezeigt, aber ich konnte diese Version des Roboters im Handel nicht finden.
Wir sehen einige Verbesserungen gegenüber dem zuvor erschienenen Qrevo MaxV. Die Vor- und Nachteile dieses Designs werden im abschließenden Testbericht erläutert.
Technische Spezifikationen
Die wichtigsten Merkmale des Roborock Qrevo Master werden, wie vom Hersteller angegeben, auf dem Bildschirm angezeigt:
- Li-Ionen-Akku 5200 mAh.
- Saugleistung bis zu 10.000 Pa.
- Betriebszeit bis zu 180 Minuten.
- Reinigungsfläche bis zu 300 m².
- Das Fassungsvermögen des Staubabscheiders beträgt 220 ml.
- Der Wassertank hat ein Fassungsvermögen von 80 ml.
- Hindernisfreiheit bis zu 20 mm.
- Roboterabmessungen: 353*103 mm.
Station:
- Frischwassertank: 4 l.
- Schmutzwassertank: 3,5 l.
- Gepäck im Bahnhof: 2,7 l.
- Stationsabmessungen: 521*340*487 mm.
Die einzige Änderung betrifft die Saugleistung, die in Tests überprüft wird. Die übrigen Parameter bleiben unverändert.
Funktionale Fähigkeiten
Apropos Funktionen: Der Saugroboter wird über die Roborock-App gesteuert. Wenn Ihre Region auf Russland eingestellt ist, wird dieses Modell nicht in der Geräteliste angezeigt und kann nicht per QR-Code verbunden werden. Sie müssen ein neues Konto registrieren und ein anderes Land, beispielsweise Europa, auswählen. Dies ist die einzige Möglichkeit zur Verbindung. Ansonsten ist die Verbindung einfach und unkompliziert, die Benutzeroberfläche ist auf Russisch.
Die Hauptfunktionen des Roborock Qrevo Master, wie vom Hersteller angegeben
- Selbstreinigung am Bahnhof.
- Waschen der Servietten am Bahnhof mit heißem Wasser (60 °C).
- Trocknen der Servietten mit warmer Luft (45 °C).
- Den Halter mit einer Serviette an die Fußleiste verschieben.
- Auffüllen des Wassertanks des Roboters über die Station.
- Objekte auf dem Boden erkennen.
- Fernüberwachung des Hauses per Kamera.
- Mehrere Reinigungskarten im Speicher speichern.
- Automatische Zonierung von Räumlichkeiten in Zimmer.
- Auswahl der zu reinigenden Bereiche und Räume.
- Virtuelle Wände und Sperrzonen (auch für den Nassreinigungsmodus).
- Einstellung der Saugkraft.
- Den Feuchtigkeitsgrad der Serviette anpassen.
- Benutzermodus.
- Reinigungsprotokoll.
- Reinigung nach einem Zeitplan einrichten.
- Automatische Leistungssteigerung auf Teppichböden.
- Teppichreinigung im Nassreinigungsmodus.
- Beim Fahren auf Teppichböden die Servietten anheben.
- Anheben der Turbobürsten im Nassreinigungsmodus.
- Hallo Rocky-Support.
Die Steuerung des Roboters über den proprietären Sprachassistenten „Hello Rocky“ verdient besondere Erwähnung. Man gibt dem Roboter einfach per Sprachbefehl einen Befehl, und er führt ihn aus. Es werden keine Geräte von Drittanbietern benötigt. Wirklich genial! Allerdings sind die Befehle nur auf Englisch verfügbar, was etwas umständlich ist.
Insgesamt haben wir eine Vielzahl von Funktionen implementiert, mit denen Sie die Reinigungsparameter flexibel an Ihre spezifischen Bedürfnisse anpassen können. Das ist ein großer Vorteil!
Testen
Ein ausführlicher Video-Testbericht des Roborock Qrevo Master:
Navigation
Und nun zu den Tests! Zuerst testen wir die Navigation des Roborock Qrevo Master in einem Raum mit Hindernissen. Der Saugroboter fährt zunächst am Rand des Raumes entlang und reinigt dann den gesamten zugänglichen Bereich in einem Schlangenmuster. Er erkannte die Füße des Wäschetrockners und umfuhr sie vorsichtig. Der Spiegel fügte der Karte, wie bei anderen Lidar-Robotern, eine nicht vorhandene Zone hinzu. Der Roboter umfuhr außerdem separat den Karton und die Chromfüße und kehrte dann zur Ladestation zurück. Es wurden keine ungewöhnlichen Manöver festgestellt, der Test war also erfolgreich.
Apropos Navigation im Haus: Der Saugroboter reinigt Raum für Raum, zunächst entlang der Wände und dann in einer Schlangenlinie. Alle 15 Minuten, wie ich festgestellt habe, kehrt er zur Ladestation zurück, wäscht die Reinigungstücher und setzt die Reinigung an der unterbrochenen Stelle fort. Es bleiben keine Stellen unberührt; dieses Modell navigiert hervorragend!
Unter niedrigen Möbeln hindurchgehen
Die Mindestdurchfahrtshöhe des Roborock Qrevo Master wurde ebenfalls getestet. Da er 103 mm hoch ist, war ein Test mit der Standarddurchfahrtshöhe von 10 cm sinnlos. Er hat den Test jedoch mit 105 mm Durchfahrtshöhe bestanden, was ein gutes Ergebnis ist.
Objekterkennung
Das System zur Objekterkennung auf dem Boden funktioniert bei guten Lichtverhältnissen einwandfrei. Der Saugroboter umfuhr alle sechs Objekte präzise und zeigte für fünf davon entsprechende Symbole auf der Karte an. Das Spielzeug war nicht in der Datenbank, was aber nicht weiter schlimm ist. Er berührte leicht eine Waage, einen Turnschuh und ein Spielzeug, ließ die gefährlicheren Objekte aber unberührt. Hervorragendes Ergebnis!
Der Saugroboter schnitt bei völliger Dunkelheit schlechter ab. Ein Turnschuh, ein Kabel und eine Socke blieben unberührt. Er stieß eine Waage und ein Spielzeug um und überfuhr eine Attrappe eines Haustiers. Drei von sechs Objekten, die er gar nicht berührt hatte, erkannte er korrekt.
Ich habe den Objekterkennungstest anspruchsvoller gestaltet, um die Genauigkeit zu verbessern. Der neue Test ist ein wahres Minenfeld. Ich denke, ich muss ihn nicht weiter erläutern. Bei guten Lichtverhältnissen umging der Roboter drei der sechs Fallen, überfuhr eine und verzichtete darauf, zwei weitere zu erreichen, obwohl er dazu körperlich in der Lage gewesen wäre.
In völliger Dunkelheit bewegte sich der Roboter durch alle 6 Fallen, erkannte später eine davon und zeigte die zweite einfach als Hindernis an.
Anschließend überprüften wir Kabel unterschiedlicher Farben und Größen auf dieselbe Weise. Bei guten Lichtverhältnissen kreiste ich alle vier Kabel ein und trug sie korrekt als Symbole auf der Karte ein.
In völliger Dunkelheit verklemmten sich zwei Drähte, einer wurde verschoben, der andere blieb intakt. Folglich konnten zwei der vier Drähte erfolgreich identifiziert werden.
Ein weiteres typisches Problem für Roboter sind herumliegende Socken. Auch hier verwendete ich verschiedene Farben. Bei guten Lichtverhältnissen zerkaute der Roboter eine schwarze Socke, schob eine rote und eine weiße, geriet aber nicht in die Fallen. Außerdem wurden alle drei Objekte anfänglich korrekt erkannt.
In völliger Dunkelheit erkannte er nur eine der drei Socken (die schwarze) als Stoff; die anderen waren Hindernisse. Er bewegte alle drei Socken, kaute aber nicht darauf herum.
Abschließend kann ich sagen, dass der Roborock Qrevo Master in völliger Dunkelheit nichts erkennt, und die Roborock-Ingenieure müssen dieses Problem beheben. Bei guten Lichtverhältnissen hat mir das Objekterkennungssystem gut gefallen.
Saugkraft
Der Leistungstest, der mich am meisten interessierte, war folgender: Im Silent-Modus konnte der Roborock Qrevo Master Schmutz nur aus einem 2 mm breiten Spalt entfernen, und das auch nur teilweise. Im Balance-Modus reinigte er 2 mm besser. In den Modi Turbo und Maximum war das Ergebnis dasselbe wie im Balance-Modus – 2 mm. Im Modus „Maximale Leistung“ schaffte der Roboter es jedoch, 4 und sogar 6 mm breite Spalten teilweise zu reinigen. Zum Beispiel der teurere Roborock S8 MaxV Ultra Mit denselben Doppelbürsten und 10.000 Pascal wurde ein Ergebnis von 4 mm teilweise erzielt, und Roborock Qrevo MaxV Mit einer Turbobürste bei 7.000 Pascal konnte ich einen 8 mm breiten Spalt reinigen.
Die aerodynamischen Verluste stellen für die Roborock-Ingenieure also weiterhin ein ungelöstes Problem dar, aber die Ergebnisse haben sich zumindest leicht verbessert. Offenbar haben der neu gestaltete Staubabscheider und der Filter dazu beigetragen.
Chemische Reinigung
Die Qualität der Schmutzaufnahme auf Laminatböden ist gut, aber es gibt einen Haken: Selbst nach zweimaligem Reinigen bleibt eine kleine Menge Schmutz in den Ecken zurück.
Es gibt ein offensichtliches Problem mit dem Algorithmus des einziehbaren Seitenbürstenmechanismus. Der Roboter müsste länger in der Ecke verweilen, und die Bürste müsste genau dann in die Ecke ausfahren, wenn der Roboter anhält. Aktuell fährt sie am Eingang aus, wodurch etwas Schmutz in der Nähe der Ecke zurückbleibt, und der Roboter verlässt den Bereich schnell wieder, bevor er alles gründlich reinigen kann. Die Idee ist gut, aber die Umsetzung noch nicht optimal. Das gleiche Problem trat auch bei Tests des S8 MaxV Ultra und des Qrevo MaxV auf. Ich bin sicher, dass dies behoben wird. Die Frage ist nur, wann.
Was den Zustand des Reinigungsmoduls angeht, so ist die Seitenbürste durch Haare und Tierhaare stark verschmutzt, die mittleren Bürsten sind jedoch sauber. Als Nächstes werden die Ingenieure voraussichtlich an der automatischen Entwirrung der Seitenbürsten arbeiten.
Im täglichen Gebrauch kann ich sagen, dass die Turbobürsten Haare und Fell in der Mitte nicht wirklich verheddern, aber ich habe nicht bemerkt, dass die Klingen die verhedderten Haare an den Rändern durchtrennen. Vielleicht braucht es mehr Zeit und häufigere Anwendung, aber bisher konnte ich keine sichtbare Verbesserung der Bürstenleistung feststellen.
Teppichreinigung
Der Roborock Qrevo Master reinigt Kurzflorteppiche gründlich. Auch mittelflorige Teppiche sind mit wenigen Durchgängen sauber. Silikon-Turbobürsten sind auf Teppichen zwar weniger effektiv, die Reinigungsleistung ist aber für den täglichen Gebrauch ausreichend.
Selbstreinigend
Unmittelbar nach den „Schmutztests“ überprüfe ich die Selbstreinigungsfunktion des Saugroboters. Wir stellen fest, dass der Staubbehälter komplett verstopft ist. Wir bringen den Roboter zurück zur Ladestation und starten die Selbstreinigung. Das Ergebnis ist gut: Der Staubbehälter ist leer. Doch wir sehen uns den Zustand des HEPA-Filters nach der Reinigung an. Seine Kammern sind dicht mit Schmutz gefüllt. Das ist nicht gut. Ohne ein vorgeschaltetes Sieb verstopft der HEPA-Filter schnell.
Nassreinigung und Teppiche
Bei der Nassreinigung von Teppichböden bietet der Roboter verschiedene Interaktionsmodi. Er kann während der Nassreinigung vorsichtig um den Teppich herumfahren oder, falls gewünscht, mit seinem Reinigungspad in den Teppich einfahren und ihn reinigen. Alternativ kann er den Teppich auch während der Nassreinigung reinigen und dabei die Reinigungspads beim Einfahren automatisch anheben. Letztere Option ist am effizientesten.
Nassreinigung
Die Reinigungsleistung ist hervorragend. Die Tücher drücken fest auf den Boden und nehmen den Schmutz optimal auf. Dank der bis zur Fußleiste reichenden Tücher entsteht kein schmaler Bereich entlang der Fußleiste. Ein echter Pluspunkt!
Entfernung hartnäckiger Flecken
Beim Reinigen hartnäckiger Flecken gelang es dem Roboter sogar, eingetrocknete Kaffee- und Soßenflecken zu entfernen. Zugegeben, nicht beim ersten Versuch. Genauer gesagt brauchte er zehn Anläufe, genau wie der Roborock Qrevo MaxV. Doch er meisterte die Aufgabe dennoch. Viele ähnliche und Vorgängermodelle der Reihe erreichten diese Leistung nicht einmal.
Waschqualität der Servietten
Ich möchte gleich zur Effektivität der Station selbst kommen. Beginnen wir mit der Reinigungsqualität der Tücher. Selbst nach umfangreichen Tests sehen die Tücher nach dem Waschen an der Station deutlich besser aus. Die Wassererwärmung verbessert die Reinigungsleistung deutlich. Im Haushalt werden die Tücher nach dem Wischen des Bodens an der Station gründlich ausgespült. Der Schmutz wird nicht durch den Wasserdruck abgewaschen. Das ist ein klarer Vorteil.
Stationsinstandhaltung
Auch mit neuen Abstreifern in der Auffangschale muss die Station weiterhin regelmäßig von Hand gereinigt werden. Das ist aber nicht schwierig.
Zuerst starten wir den automatischen Reinigungsmodus mit Behälterreinigung, sobald sich der Saugroboter an der Station befindet. Die Station reinigt sich dann selbst mit ihren Schabern. Anschließend nehmen wir den Roboter heraus, und wir sehen, dass sich Tierhaare und -reste noch immer am Kamm und an den Schabern im Behälter befinden. Auch der Grobfilter ist verschmutzt. Wir entfernen alles, spülen es im Waschbecken aus und setzen die sauberen Module wieder in die Station ein. Die Schaber sind zwar praktisch, lösen das Reinigungsproblem der Station aber nicht vollständig.
Hindernisfreiheit
Der Roboter ist hervorragend manövrierfähig. Er kann eine 2 cm breite Schwelle problemlos überwinden!
Fahren auf schwarzen Oberflächen
Das Überfahren schwarzer Teppiche ist kein Problem. Der Roboter gleitet über den schwarzen Teppich, als wäre nichts geschehen.
Geräuschpegel
Der Geräuschpegel liegt je nach gewähltem Betriebsmodus zwischen 62 und 69 dB. Er ist etwas höher als beim Qrevo MaxV, da zwei Turbobürsten mehr Geräusche erzeugen als eine. Im Vergleich zu ähnlichen Produkten ist der Geräuschpegel jedoch gleichwertig, wenn nicht sogar niedriger. Während der Selbstreinigungsfunktion liegt der Geräuschpegel der Station bei etwa 73 dB, was ebenfalls durchschnittlich ist.
Persönliche Meinung
Der Roborock Qrevo Master Saugroboter wurde eingehend geprüft und getestet. unser Bewertungssystem Es gelang ihm, zu gewinnen 209 Punkte und unter die ersten fünf kommen Die besten jemals getesteten SaugroboterUnd es waren bereits mehr als 170. Ohne einige Kommentare hätte er mit Sicherheit um den Titel des Besten mitspielen können, aber leider.
Zuerst werde ich die Vor- und Nachteile des Roborock Qrevo Master aufzeigen und anschließend meine Meinung dazu äußern.
Folgendes gefiel mir:
- Das Vorhandensein einer kombinierten Station zur Selbstreinigung des Staubabscheiders sowie zum Waschen und Trocknen von Servietten.
- Die Station ist hocheffizient. Sie verfügt über eine hochwertige Selbstreinigungsfunktion, Heißwasserwäsche, eine vollständige Heißlufttrocknung der Servietten, Abstreifer in der Auffangschale, die die Reinigung erleichtern, und geräumige Tanks. Kurz gesagt, sie bietet viele Vorteile und das gesamte System erfüllt seinen Zweck.
- Ein beleuchtetes Objekterkennungssystem, das bei guten Lichtverhältnissen effektiv arbeitet und in dunklen Umgebungen besser abschneidet als ähnliche Systeme in Robotern ohne Beleuchtung.
- Gute Navigation.
- Eine einziehbare Seitenbürste, die mit der Verfeinerung des Algorithmus das Problem des Entfernens von Schmutz in Ecken vollständig löst.
- Silikon-Turbobürsten lassen sich leichter von Haaren und Tierhaaren reinigen, da sich die Haare weniger leicht um den Schaft verfangen. Sie verfügen außerdem über Klingen zum Trimmen der Haare an den Rändern.
- Die Serviette wird dicht an der Fußleiste herausgezogen.
- Beim Fahren auf Teppichböden die Servietten anheben.
- Anheben der Turbobürsten im Nassreinigungsmodus.
- Erhöhte Saugkraft.
- Hochwertige Trocken- und Nassreinigung auf verschiedenen Oberflächen.
- Kann selbst hartnäckigste Flecken entfernen.
- Eine Vielzahl von Funktionen in der Anwendung.
- Fernüberwachung des Hauses durch Verbindung mit der Roboterkamera über ein Smartphone.
- Die Steuerung erfolgt über den proprietären Sprachassistenten Hello Rocky. Obwohl die Sprache Englisch ist, kann der Roboter auch ohne Smartphone gesteuert werden.
- Der Saugroboter hat keine Angst vor schwarzen Oberflächen.
- Gute Geländegängigkeit.
- Hochwertige Verarbeitung und hohe Markenautorität.
Es gibt viele positive Aspekte, aber was ist mit den negativen? Auch dazu gibt es einige Anmerkungen. Ich beginne mit den wichtigsten und gehe dann auf die weniger bedeutenden ein, die aber dennoch Erwähnung verdienen.
- Dieses Modell ist nicht für den russischen Markt bestimmt. Es gibt kein russisches Sprachpaket, der proprietäre Assistent versteht kein Russisch, und vor allem gibt es keine offizielle Garantie.
- Die mir zur Überprüfung zugesandte Version der Station kann nicht an Abwasser- oder Wasserleitungen angeschlossen werden. Ich konnte keine Version mit einer anderen Station finden, die für den Anschluss an Versorgungsleitungen ausgelegt ist – dieses Modell war nicht im Handel erhältlich.
- Es findet keine automatische Beimischung von Waschmittel aus einem separaten Behälter statt.
- Es treten zwar immer noch Leistungsverluste auf, diese sind aber nun geringer.
- Der Algorithmus zum Entfernen von Müll in Ecken muss verbessert werden.
- Das Objekterkennungssystem ist im Dunkeln nur teilweise leistungsfähig und bedarf daher einer Verbesserung.
- Geringe Staubabscheiderkapazität.
- Der HEPA-Filter verstopft schnell mit Schmutzpartikeln.
Wir sehen also, dass der Saugroboter, der im Test so gut aussah, alles andere als perfekt ist. Allein die Bewertung zeigt: Wäre er zumindest für den russischen Markt angepasst – mit Garantie und russischer Sprachoption –, würde er 7 Punkte erzielen und damit insgesamt 216 Punkte erreichen. Damit läge er vor dem Flaggschiff Roborock S8 MaxV Ultra und belegte den vierten Platz in der Gesamtwertung. Ein zusätzlicher Reinigungsmitteltank und die Möglichkeit, die Station an einen Abfluss anzuschließen, würden die Punktzahl um 6 Punkte erhöhen, sodass er 222 Punkte käme und sich den zweiten Platz in der Gesamtwertung sichern könnte. Mit weiteren Verbesserungen an Leistung, Objekterkennung, Design und zusätzlichen Funktionen könnte er sogar der neue Testsieger werden. Aber wir müssen mit dem Vorlieb nehmen, was wir haben.
Abschließend kann ich sagen, dass der Saugroboter wirklich hervorragend ist – er reinigt verschiedene Oberflächen gründlich, wischt Böden effizient, arbeitet autonom, zuverlässig und sieht dabei auch noch gut aus. Ich habe viele positive Aspekte hervorgehoben. Er ist aber nicht der Beste, das muss man einfach so sagen. Für den Preis, wenn man eher um die 850 € sucht, bietet er die optimale Ausstattung und die entsprechende Reinigungsqualität. Er ist eine gute Alternative zu einem ebenso optimalen Modell. Dreame Bot L10s Pro Ultra HeatLaut Bewertung ist er sogar noch etwas besser. Und meiner Meinung nach ist er der beste Saugroboter der Roborock-Reihe, bis die neuen Modelle auf den Markt kommen. Kurve und schlank. Daher verdient es definitiv Beachtung und ist empfehlenswert.
Damit möchte ich diese Rezension beenden. Bei Fragen könnt ihr diese gerne in den Kommentaren stellen. Viel Spaß beim Shoppen! Tschüss!






















































