ECOVACS AIRBOT Z1 Luftreinigungsroboter: Ein Traum für Allergiker! Was kann er alles?


Hallo an alle Leser dieses Projekts! In diesem Testbericht stellen wir Ihnen einen einzigartigen Luftreiniger-Roboter vor – den ECOVACS AIRBOT Z1. Anders als stationäre Luftreiniger bewegt sich dieses Gerät selbstständig im Raum und reinigt die Luft in verschiedenen Bereichen. So können Sie in Ihrem Zuhause mit nur einem einzigen Luftreiniger die Luft in mehreren Räumen oder Bereichen innerhalb eines Raumes AUTOMATISCH sauber halten. Doch der ECOVACS AIRBOT Z1 hat noch mehr zu bieten. Er reinigt die Luft nicht nur, sondern aromatisiert, befeuchtet und desinfiziert sie auch. Darüber hinaus verfügt der Roboter über einen Sicherheitsmodus und kann sogar als tragbarer Lautsprecher genutzt werden. Insgesamt bietet das Gerät zahlreiche Funktionen und ist daher definitiv eine Überlegung wert. Allerdings gibt es einen Haken: Der Preis für eine solche Lösung liegt zwischen 1.000 und 2.000 Euro bzw. 1.150 und 2.300 US-Dollar. Im Folgenden zeige ich Ihnen detailliert, wie der ECOVACS AIRBOT Z1 aufgebaut ist, was er kann und wie er funktioniert. Anschließend gebe ich meine Einschätzung dazu ab, ob der Roboter sein Geld wert ist. Los geht's!
Regionalismus
Zunächst ein paar Worte zur regionalen Verfügbarkeit des Modells. Der ECOVACS AIRBOT Z1 wird laut Rezensionen internationaler Blogger sowohl für den chinesischen als auch für den europäischen Markt produziert. Ich konnte die europäische Version weder in russischen Geschäften noch auf AliExpress finden. Daher bestellte ich die Version für den chinesischen Markt direkt aus China. Dabei sind einige Punkte zu beachten:
- Um den Luftreinigungsroboter mit Ihrem Smartphone zu verbinden, benötigen Sie zunächst eine chinesische SIM-Karte zur Registrierung eines Kontos. Händler stellen in der Regel individuelle Zugangsdaten zur Verfügung, es empfiehlt sich jedoch, dies vor der Bestellung zu überprüfen. In der Videobeschreibung finden Sie einen Link zu einem vertrauenswürdigen Händler, bei dem ich den Roboter gekauft habe und der mir alle notwendigen Zugangsdaten zur Verfügung gestellt hat.
- Zweitens, da der Roboter für den chinesischen Markt konzipiert ist, sind Sprachbenachrichtigungen auf Chinesisch. Auch der Sprachassistent von YIKO versteht nur chinesische Sätze. Immerhin ist die App-Oberfläche auf Englisch. Sie ist leicht verständlich und intuitiv.
Bezüglich der Bedenken, dass chinesische Ecovacs-Roboter aufgrund ihrer Nutzung außerhalb Chinas gesperrt werden könnten, besteht kein Grund zur Sorge. Auf der offiziellen Website von Ecovacs heißt es, dass das Unternehmen die Nutzung seiner chinesischen Produkte außerhalb Chinas nicht verbietet. Wichtig ist lediglich die Registrierung eines Kontos mit einer chinesischen Telefonnummer. Sie müssen sich also keine Sorgen machen, dass Ihr Luftreiniger unbrauchbar wird. Dasselbe gilt für chinesische Ecovacs-Saugroboter. Zum Beispiel: X1 Omni oder T20 ProDie
Ausrüstung
Der Luftreinigungsroboter ECOVACS AIRBOT Z1 wurde in dieser Markenverpackung geliefert:
In meinem Fall beinhaltet das Paket Folgendes:
- Ladestation.
- Ein Netzteil und ein Netzkabel mit chinesischem Stecker. Ein europäischer Adapter muss separat erworben werden.
- Gerät zur Luftqualitätskontrolle.
- USB-zu-Typ-C-Kabel zur Stromversorgung des Luftqualitätsüberwachungsgeräts.
- Lufterfrischerkartusche (separat erhältlich).
- Die Bedienungsanleitung ist in Chinesisch. Auf der offiziellen Website findet sich auch eine Online-Version der Anleitung in mehreren Sprachen, darunter Russisch.
Neben dem optionalen Raumduftmodul ist auch ein Befeuchtungsmodul erhältlich. Ich habe mir sofort das Komplettset bestellt, um den vollen Funktionsumfang des ECOVACS AIRBOT Z1 zu testen.
Aussehen
Werfen wir einen Blick auf das Design des ECOVACS AIRBOT Z1 Saugroboters. Er ist rund, wie die meisten Saugroboter auf dem Markt. Diese Form verbessert die Manövrierfähigkeit. Die Abmessungen des Gehäuses sind beeindruckend: 369 x 350 x 523 mm.
Die Lidar-Navigation ermöglicht dem Roboter eine hochpräzise Navigation, indem er eine Karte des Raumes erstellt und diese in seinem Speicher ablegt. Die obere Abdeckung beherbergt ein Display und ein Touchscreen-Bedienfeld.
Das Display zeigt eine Vielzahl von Daten an. Die wichtigste ist der PM2,5-Wert, also die kleinsten Feinstaubpartikel in der Luft mit einer Größe von 0,001 bis 2,5 Mikrometern. Laut den neuen Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sollte die durchschnittliche jährliche PM2,5-Konzentration 5 μg/m³ nicht überschreiten.3Die durchschnittliche tägliche Exposition sollte 15 μg/m³ nicht überschreiten.3Obwohl die Anweisungen des Roboters darauf hinweisen, dass der Bereich von 0-10 ausgezeichnet, 11-20 gut, 21-50 zufriedenstellend und >51 schlecht ist.
Zusätzlich ist der Roboter mit einem VOC-Sensor ausgestattet, um den Gehalt an Schadstoffen in der Umgebung zu messen. Laut Handbuch gelten folgende Bewertungen: L1 – ausgezeichnet, L2 – gut, L3 – zufriedenstellend und L4 – mangelhaft.
Nachfolgend ist ein Luftqualitätsindikator (AQ) in Form einer farbcodierten Skala dargestellt, die die Luftqualität anzeigt. Blau steht für ausgezeichnete Luftqualität, Grün für normale VOC- und PM2,5-Werte, Orange für zufriedenstellende Luftqualität und Rot für schlechte Luftqualität.
Unterhalb der Skala befinden sich Anzeigen für Luftfeuchtigkeit und Temperatur im Raum. Ganz oben werden die UV-Luftdesinfektion sowie die Luftbefeuchtung und -befeuchtung angezeigt. Insgesamt ist das Display sehr informativ.
Der Roboter verfügt über zwei Kameras an der Vorderseite: eine oben und eine unten. Die untere Kamera ist seitlich mit zwei 3D-Sensoren ausgestattet und dient dazu, Hindernisse auf dem Weg des Roboters zu erkennen und ihnen präzise auszuweichen. Dazu gehören beispielsweise Hausschuhe, Socken und andere Gegenstände, die seine Bewegung behindern könnten.
Die obere Kamera ermöglicht die Fernsteuerung per Smartphone und damit die Überwachung Ihres Zuhauses. So können Sie den Zustand Ihrer Wohnung überprüfen, nach Ihrem Haustier sehen oder einfach nur sicherstellen, dass Sie das Bügeleisen ausgesteckt haben. Diese praktische Funktion ist auch bei den meisten Premium-Saugrobotern Standard. Besonders praktisch: Die Abdeckung der aktiven Kamera öffnet sich automatisch, bevor der Roboter losfährt, und schließt sich wieder, sobald er zur Ladestation zurückgekehrt ist. Sie müssen sich also keine Sorgen machen, dass Sie heimlich beobachtet werden.
Ich möchte außerdem darauf hinweisen, dass sich die Lautsprecher für Musikwiedergabe und Sprachbenachrichtigungen unten neben der Kamera befinden. Luftqualitätssensoren sind an der oberen Rückseite angebracht, und Mikrofone sind um den Rand des Sensorfelds herum positioniert, um sicherzustellen, dass der Roboter Sprachbefehle beim Einsatz des YIKO-Sprachassistenten präzise empfängt.
Und vor allem das Filtersystem. Das Fach mit Filtern, Luftbefeuchter, Duftdiffusor und UV-Lampe ist seitlich abnehmbar und mit einem Tragegriff versehen. Das Hauptfilterelement ist ein HEPA-H13-Filter. Er filtert bis zu 99,97 % der Partikel mit einer Größe von nur 0,3 Mikrometern. Zusätzlich ist der HEPA-Filter außen mit einem Textilfilterelement ausgestattet.
Unterhalb dieses Moduls befinden sich ein Netzschalter, eine Wi-Fi-Reset-Taste mit Anzeige und ein QR-Code zum schnellen Verbinden des Roboters mit der App.
Innerhalb des Moduls mit dem Filtersystem ist ein separates Modul mit einem Luftbefeuchter installiert.
In der Mitte des Fachs befinden sich eine UV-Lampe und eine Halterung zur Installation einer Kartusche mit einem Lufterfrischer.
Als nächstes möchte ich auf das Fahrwerk eingehen. Die Räder sind recht groß. Die Bodenfreiheit zwischen Fahrzeugboden und Unterboden beträgt etwa 27 mm.
Es ist mit einer verstärkten Lenkrolle und sieben Absturzsicherungssensoren ausgestattet, wodurch das Risiko eines Treppensturzes minimiert wird.
Und schließlich ein externer Luftqualitätssensor. Sie können ihn an einem beliebigen Ort installieren, beispielsweise weit entfernt von der Ladestation. So überwacht der Roboter selbst die Luftqualität an der Ladestation, während sich der Sensor in einem anderen wichtigen Raum befindet.
Das Display zeigt dieselben Statistiken wie das Bedienfeld des Roboters. Ein Doppelklick auf die Taste oben schickt den Luftreinigungsroboter in den Raum, in dem sich der Sensor befindet. Am besten konfiguriert man ihn jedoch so, dass er den Roboter in diesen Bereich umleitet, sobald sich die Luftqualität verschlechtert. Der Sensor überwacht dies.
Insgesamt war ich vom Design des ECOVACS AIRBOT Z1 positiv überrascht. Wenn er gleichzeitig saugen und wischen könnte, wäre er ein absoluter Verkaufsschlager. Aber selbst für einen Luftroboter bietet er viele zusätzliche Funktionen.
Technische Spezifikationen
Alle Eigenschaften des ECOVACS AIRBOT Z1:
- Luftaustausch (Leistung): bis zu 600 m³/Stunde (CADR).
- PM5, Messbereich: 0-1000 μg/m3.
- VOC, Messbereich: 0-10 ppm.
- Akkulaufzeit: mindestens 55 Minuten.
- Fassungsvermögen des Wassertanks: 2 Liter.
- Geräuschpegel: 41-64 dB.
- Lautsprecher: 2 x 7 W.
- Gewicht: 14 kg.
Ich möchte anmerken, dass der Geräuschpegel persönlich gemessen wurde und im Turbo-Modus 64 dB erreicht. Im Eco-Modus ist der Luftreiniger praktisch unhörbar.
Was die Laufzeit angeht, habe ich den Luftreiniger im lokalen Reinigungsmodus, also außerhalb der Ladestation, getestet. Im Turbomodus lief er 55 Minuten, bevor er automatisch zur Ladestation zurückkehrte. Im Automatikmodus reinigt er die Luft problemlos zwei Stunden oder länger autonom.
Funktionen
Kommen wir nun zu den Funktionen des ECOVACS AIRBOT Z1. Wie bereits erwähnt, lässt er sich nicht nur über die Touch-Tasten am Gerät, sondern auch über die zugehörige mobile App steuern. Die Verbindung ist einfach und komfortabel; folgen Sie einfach den Anweisungen des Herstellers.
Der Roboter erstellt eine Karte auf dem Haupt-Dashboard der App und unterteilt diese in Räume. Unterhalb der Karte werden vier Betriebsmodi angezeigt: Bereich – Auswahl der gewünschten Zonen für die Luftreinigung; Mobil – automatische Luftreinigung in allen zugänglichen Räumen, wobei der Roboter selbstständig von Raum zu Raum fährt; Basis – Luftreinigung direkt vor Ort. Dies ist nützlich, um die Luft direkt von der Ladestation aus zu reinigen und den Roboter im Turbo-Modus praktisch unbegrenzt nutzen zu können; Punkt – Luftreinigung an einem festgelegten Punkt auf der Karte.
Durch Wischen nach oben öffnen Sie den Einstellungsbereich. Hier können Sie die Intensität der Luftreinigung anpassen, die Aromatisierung aktivieren und deren Intensität regulieren, die Befeuchtungsfunktion konfigurieren oder deaktivieren, die UV-Lampe aktivieren und sogar einen Luftreinigungsplan festlegen, indem Sie Uhrzeit, Wochentage und Reinigungsmodus auswählen.
Sie können außerdem die Lautstärke des Roboters anpassen, die Helligkeit des Bedienfelds ändern, den Sprachassistenten aktivieren, Statistiken für jeden Luftreinigungszyklus anzeigen, den Status der Verbrauchsmaterialien überwachen und eine Vielzahl weiterer Einschränkungen festlegen, die Ihren Betriebsbedingungen entsprechen, wie z. B. eine Babyfunktion oder einen „Nicht stören“-Modus.
Der ECOVACS AIRBOT Z1 bietet noch einige weitere interessante Funktionen. Er erstellt eine anpassbare 3D-Karte des Raumes und kann dank seiner Lautsprecher als Lautsprecher oder sogar als Wecker genutzt werden. Eine vom Hersteller bereitgestellte Musikbibliothek ist ebenfalls enthalten, Sie können aber auch Ihre eigene Musik abspielen. Der Klang ist von sehr hoher Qualität und im Allgemeinen laut. Er eignet sich perfekt für den Heimgebrauch.
Der Sensor verbindet sich nahtlos mit dem Netzwerk und synchronisiert sich mit dem Roboter. Im Normalfall erkennt der Sensor steigende Schadstoffwerte und signalisiert dies dem Roboter, der daraufhin die Luftreinigung im entsprechenden Raum startet. Sehr praktisch.
Das letzte Feature des ECOVACS AIRBOT Z1 ist die Fernüberwachung Ihres Zuhauses per Smartphone. Verbinden Sie sich mit der aktiven Kamera und sehen Sie, was zu Hause los ist. Eine großartige Lösung, die die Fähigkeiten des Roboters erweitert.
Testen
Und nun endlich zu den Tests. Ich zeige euch den ECOVACS AIRBOT Z1 Luftreiniger-Roboter im Einsatz und zeige euch die meiner Meinung nach wichtigsten Funktionen. Wenn ihr an weiteren Tests interessiert seid, lasst es mich in den Kommentaren wissen. Wir werden mindestens zehn verschiedene Tests durchführen und ein separates Video dazu erstellen, da ich den Roboter selbst behalten habe.
Ein ausführlicher Video-Testbericht mit allen Tests wurde bereits erstellt und auf dem Kanal veröffentlicht:
Navigations- und Bewegungsalgorithmus
Zuerst zeige ich die Navigation und den Algorithmus für die Bewegung von Raum zu Raum. Beim Erstellen einer Karte sieht man, dass der Roboter den Raum recht schnell scannt und ihn automatisch in Räume unterteilt. Das Problem ist nur, dass der Roboter aufgrund des Spiegels einen weiteren, nicht existierenden Raum erzeugt hat. Anders als bei Saugrobotern lässt sich in der Nähe des Spiegels keine virtuelle Wand oder Sperrzone festlegen. Auch das Löschen dieser neuen, nicht existierenden Zone ist nicht möglich. Das ist problematisch, und ich erkläre es jetzt.
Wir starteten den mobilen Luftreinigungsmodus, damit der Roboter automatisch von Raum zu Raum fährt. Wir beobachteten, dass er etwa 30 Minuten lang die Luft im ersten, größten Raum reinigte. Anschließend fuhr er für weitere 20 Minuten zum nächsten Raum. Danach pausierte er 35 Minuten im Badezimmer, dem kleinsten Raum, und fuhr von dort zum Spiegel, als würde er den nächsten Raum reinigen. Tatsächlich hatte er diesen Raum aber bereits gereinigt. Nach weiteren 30 Minuten war der Akku leer, und der Roboter kehrte zur Ladestation zurück. Von dort aus konnte ich die Luftreinigung bequem im letzten Raum, in dem sich die Ladestation befindet, fortsetzen.
Insgesamt beträgt die Akkulaufzeit im Automatikmodus knapp 2 Stunden. Der Spiegel störte das perfekte Bild und könnte auch bei Ihnen die automatische Luftreinigung beeinträchtigen. Daher empfehle ich Ihnen, die gewünschten Räume für die Luftreinigung manuell im Bereichsmodus auszuwählen oder einen Reinigungsplan einzurichten, was noch sinnvoller ist. Die Idee der automatischen Raumnavigation finde ich aber insgesamt sehr gelungen.
Ja, und was die künstliche Intelligenz und die Hindernisvermeidung betrifft, sind die Sensoren nicht perfekt, genau wie die der Ecovacs-Saugroboter der Spitzenklasse, aber der Roboter ist dennoch in der Lage, große Objekte auf dem Boden, wie Hausschuhe oder Spielzeug, präzise zu umfahren.
Leistung
Ich zeige Ihnen außerdem die Leistung des Roboters anhand gespeicherter Berichte. In einem Zyklus lief er beispielsweise 281 Minuten und bewegte dabei 1.331 Kubikmeter Luft. Das entspricht etwa 283 Kubikmetern Luft pro Stunde. Der intelligente Modus, auch Automatikmodus genannt, wurde ausgewählt. In diesem Modus schaltet sich der Roboter je nach Raumluftqualität ein und aus.
Im Laufe seiner gesamten Betriebsdauer bewegte der ECOVACS AIRBOT Z1 in 162 Stunden 41.310 Kubikmeter Luft, das entspricht 255 Kubikmetern pro Stunde. Auch hier kommt meist der Automatikmodus zum Einsatz, der meiner Meinung nach völlig ausreichend ist.
Wir sehen also, dass die durchschnittliche Produktivität des Roboters bei etwa 250–300 m³ pro Stunde liegt. Wichtig ist dabei zu beachten, dass sich der Roboter, basierend auf seinen Sensoren, häufig abschaltet, sobald er einen optimalen Leistungspegel erreicht hat. Hochwertige stationäre Roboter weisen Produktivitäten von 700 bis 1000 m³ pro Stunde auf. Dies sind jedoch nur theoretische Werte, keine tatsächlichen Zahlen. Ich halte dies für eine hohe Produktivität für einen Roboter.
Durchfahren schwarzer Oberflächen
Die meisten Haushaltsroboter für die Saugreinigung haben Probleme mit schwarzen Oberflächen, da ihre Absturzsensoren diese als Sturz erkennen und den Roboter daraufhin zurückweichen lassen. Der ECOVACS AIRBOT Z1 hingegen reagiert empfindlich auf schwarze Teppiche und fährt nicht darauf.
Der Roboter hat keine Scheu vor harten, schwarzen Böden und bewegt sich problemlos darüber. Das ist gut. Das Problem ist ohnehin nicht gravierend. Hauptsache ist, dass der schwarze Teppich den Roboter nicht daran hindert, in andere Räume zu gelangen, und er ihn umfahren kann. Anders als Staubsaugerroboter muss ein Reinigungsroboter nicht jeden Quadratmeter abdecken.
Hindernisfreiheit
Es ist wesentlich wichtiger, die Manövrierfähigkeit des Roboters zu testen, da viele Räume Schwellen haben. Trotz des großzügigen Abstands zwischen Boden und Schiene und seiner großen Räder kann der ECOVACS AIRBOT Z1 Schwellen von nur 2 cm Höhe nicht überwinden. Schwellen von nur 1,5 cm Höhe bewältigt er jedoch problemlos. Der ECOVACS AIRBOT Z1 kann auf kurz- und mittelflorigen Teppichen fahren.
Persönliche Meinung
Nach einem ausführlichen Test des ECOVACS AIRBOT Z1 möchte ich meine persönliche Meinung teilen. Mir gefiel Folgendes:
- Er fährt automatisch von Raum zu Raum und ermöglicht es Ihnen, die Luft in Ihrem gesamten Haus oder Ihrer Wohnung mit nur einem Gerät zu reinigen. Das ist die Hauptfunktion des Roboters. Sie müssen nicht mehr mehrere Luftreiniger kaufen, einen für jeden Raum, falls Sie jemals einen benötigen. Sie müssen auch keinen schweren Luftreiniger mehr von Raum zu Raum tragen. Einfach einen Knopf drücken und saubere Luft genießen. Ein Genuss!
- Präzise Navigation mittels Lidar. Der Roboter verfügt über ein ausgezeichnetes räumliches Vorstellungsvermögen.
- Ein System zur präzisen Hindernisvermeidung.
- Luftbefeuchtungsfunktion. Dieses Gerät ist nicht nur ein Luftreiniger, sondern auch ein Luftbefeuchter. So können Sie mit nur einem Gerät die gewünschte Luftfeuchtigkeit in Ihrem gesamten Zuhause automatisch aufrechterhalten.
- Luftdesinfektion. Erwähnenswert ist auch die integrierte UV-Lampe zur Luftdesinfektion. Ich kann die Wirksamkeit dieser Lösung zwar nicht überprüfen, bin aber zuversichtlich, dass die Ingenieure des renommierten Herstellers ECOVACS hier keine Experimente wagen.
- Raumbeduftung. Ja, während des automatischen Reinigungszyklus wird die Abluft beduftet. Das ist fantastisch!
- Komfortable Steuerung per App. Alle Statistiken werden gespeichert, Sie können den Füllstand der Verbrauchsmaterialien überwachen und einen Reinigungsplan erstellen. Sehr praktisch!
- Fernüberwachung des Hauses per Kamera.
- Unterstützung für Fernsensoren zur individuellen Überwachung der Luftqualität in jedem Raum.
- Musik wird über die Lautsprecher des Roboters abgespielt. Der Klang ist laut und klar.
- Hohe Produktivität. Betrachtet man die Durchschnittswerte über den gesamten Betriebszeitraum im Automatikmodus, sind 300 Kubikmeter pro Stunde meiner Meinung nach ein gutes Ergebnis, da vergleichbare Maschinen etwa die doppelte Menge versprechen. Ich bin mir zudem sicher, dass diese Angaben auf der maximalen Leistung basieren.
- Hochwertiges Luftfiltersystem auf HEPA-H-Basis. Nach mehrmonatiger Nutzung kann ich anhand der Sensoren sagen, dass die Luft bei einer Nutzung etwa alle zwei Tage deutlich sauberer geworden ist.
- Hohe Verarbeitungsqualität und Markenverlässlichkeit.
Tatsächlich gibt es noch viele weitere Vorteile, aber ich habe hier nur die meiner Meinung nach wichtigsten hervorgehoben.
Hinsichtlich der Mängel wurden folgende Punkte identifiziert:
- Dieses Modell ist für den chinesischen Markt bestimmt. Daher gibt es keine Sprachbenachrichtigungen in russischer Sprache, der proprietäre Sprachassistent funktioniert nicht und, was am wichtigsten ist, es gibt keine vollständige Herstellergarantie oder Serviceleistungen.
- Hoher Preis. Der Roboter ist nicht gerade günstig, vergleichbar mit Premium-Saugrobotern, wenn nicht sogar noch teurer. Nicht jeder kann sich einen leisten. Allerdings sind stationäre Luftreiniger auch nicht gerade billig. Modelle namhafter Marken kosten im Durchschnitt zwischen 350 und 700 Euro. Hier erhält man jedoch einen multifunktionalen und dennoch autonomen Luftreiniger, der sich selbstständig im Haus bewegen und mehrere in verschiedenen Räumen aufgestellte Geräte ersetzen kann.
- Lidar scannt Spiegel als neue Räume, die nicht von der Karte entfernt oder auf bestimmte Bereiche beschränkt werden können. Daher kann der Roboter die Luft um Spiegel herum reinigen, als befände er sich in diesen Räumen. Dies verbraucht unnötig Akkuleistung und reicht möglicherweise nicht aus, um die Luft in anderen Räumen zu reinigen.
- Der Roboter hat Angst vor schwarzem Teppichboden. Das ist eher ein Kritikpunkt als ein Fehler.
- Die Bodenfreiheit beträgt maximal 15 mm. Dies ist eher eine Anmerkung. Aufgrund der Größe und Höhe der Konstruktion wird sie generell nicht für Autoreisen empfohlen, um ein versehentliches Umkippen und Beschädigungen zu vermeiden.
Insgesamt bin ich mit dem Kauf und der Möglichkeit, einen Luftreinigerroboter zu testen, sehr zufrieden, insbesondere nach meinen Erfahrungen mit Saugrobotern. Der ECOVACS AIRBOT Z1 hat mir sehr gut gefallen und ist definitiv eine Überlegung wert. Er ist besonders nützlich für Allergiker oder alle, die einfach die Luftqualität in ihrer Wohnung oder ihrem Haus verbessern möchten. Meine Entscheidung für den Kauf eines Luftreinigerroboters wurde beispielsweise durch drei Faktoren beeinflusst: die staubige Luft in meiner Wohnung aufgrund der vielen Baustellen in der Nähe; mein kombinierter Wohn- und Küchenbereich, der zu unerwünschten Kochgerüchen führte; und mein Hund, der ebenfalls einen Eigengeruch hat. Dank des ECOVACS AIRBOT Z1 ist meine Wohnung nun viel komfortabler, frischer und angenehmer.
Das war's von mir. Bei Fragen einfach in den Kommentaren stellen. Viel Spaß beim Shoppen! Tschüss!






























