Trouver P50 Ultra: Testbericht und Vergleich mit dem Trouver P50 Pro Ultra! Was ist besser an der Lite-Version?


Der Saugroboter Trouver P50 Ultra ist eine vereinfachte Version des bereits getesteten Trouver P50 Pro Ultra. Durch eine leichte Reduzierung des Funktionsumfangs konnten wir den Preis von 600–700 € auf 480–560 € senken. Der Roboter verfügt jedoch weiterhin über sein Hindernisvermeidungssystem, die ausziehbare Seitenbürste, das ausziehbare Reinigungstuch, die erhöhte Saugkraft von 19.000 Pa und eine All-in-One-Station mit beheiztem Wasser und Luft sowie einen selbstreinigenden Staubbehälter. Im Folgenden zeige ich Ihnen die Funktionsweise des Trouver P50 Ultra, zeige die Unterschiede zum Vorgängermodell auf, teste ihn und präsentiere die Vor- und Nachteile basierend auf meinen Testergebnissen. Los geht’s!
Ausrüstung
Der Saugroboter wurde in einem Markenkarton geliefert, der so aussieht:
Zusätzlich zum Roboter und der Station enthält das Paket zwei Halter mit Tüchern, ein Netzteil und eine ins Russische übersetzte Bedienungsanleitung.
Aussehen
Betrachten wir nun das Design des Saugroboters. Er ist weiß und rund. Seine Höhe über dem Boden beträgt 98 mm.
Rechts ist ein Wandsensor installiert. In der Mitte befindet sich ein System von Sensoren zur Objekterkennung. Anders als das Vorgängermodell erkennt dieser Roboter keine spezifischen Objekte auf dem Boden; er erkennt sie lediglich und umfährt sie. Auch eine Fernüberwachung des Hauses ist nicht möglich.
Der Lidar-Sensor ist oben am Gehäuse angebracht und mit einer federbelasteten Abdeckung versehen, die ein Einklemmen unter Möbeln verhindert. Im Gegensatz zum Vorgängermodell verfügt der Roboter über keine Mikrofone zur Steuerung über den proprietären Sprachassistenten „Hey, Trouver“. Neben dem Lidar-Sensor befinden sich drei mechanische Bedienknöpfe.
Der 300-ml-Staubbehälter befindet sich unter dem Deckel. Daneben ist ein Aufkleber mit einem QR-Code angebracht, über den der Roboter mit einem WLAN-Netzwerk verbunden werden kann.
Filtrationssystem basierend auf einem HEPA-Filter.
Der Wassertank mit einem Fassungsvermögen von ca. 80 ml ist im Gehäuse verborgen. Das Wasser wird automatisch durch die Station gepumpt.
Das Gerät verfügt über vier Absturzsensoren und einen Teppichsensor. Die dreistrahlige Seitenbürste ist mit einer Schraube befestigt. In Ecken und unter Möbeln fährt die Seitenbürste aus, um Schmutz effektiver aufzunehmen.
Die zentrale Bürsteneinheit ist schwebend gelagert. Im Gegensatz zum P50 Pro Ultra hebt sich die Turbobürste im Bodenreinigungsmodus jedoch nicht an. Die Turbobürste selbst besteht aus Silikon und kann beidseitig abgenommen werden, um verhedderte Haare und Tierhaare zu entfernen. Eine Messerbürste, wie sie beim größeren Modell verwendet wird, kann separat erworben und in diesen Roboter eingebaut werden.
Für die Nassreinigung wischt der Roboter den Boden mit zwei runden, rotierenden Pads. Diese haben ein bekanntes Design und werden mit Klettverschluss befestigt. Ein Pad reicht bis zum Rand des Gehäuses und sorgt so für eine gründliche Reinigung entlang von Wänden und Möbeln. Ein Algorithmus dreht das hintere Ende des Pads sogar unter Möbeln. Der Roboter fährt außerdem mit seinem Heck in Ecken, um tote Winkel zu minimieren.
Die Pads heben sich beim Einfahren in Teppiche sowie während der Trockenreinigung und beim Zurückkehren zur Station automatisch um 10,5 mm an. Im Gegensatz zum Vorgängermodell gibt es keine Pad-Auslösefunktion an der Station.
Nachdem wir den Roboter besprochen haben, kommen wir nun zur Station. Der Trouver P50 Ultra reinigt seinen Staubbehälter selbst, wäscht seine Reinigungstücher mit heißem Wasser und trocknet sie nach jedem Reinigungszyklus mit warmer Luft. Ein Anschluss an die Kanalisation oder die Wasserversorgung ist an dieser Station leider nicht möglich.
Im Vergleich zum P50 Pro Ultra fehlen ihm Sensoren zur Überwachung des Verschmutzungsgrades der Tücher, die ein erneutes Ausspülen bei Bedarf ermöglichen würden. Auch ein automatischer Waschmittelspender fehlt, obwohl Platz dafür vorhanden ist. Der Spender selbst kann wahrscheinlich separat erworben und installiert werden. Der Abfallbeutel hat Standardgröße und fasst bis zu 3,2 Liter trockenen Abfall.
Die Station hat eine ebene, glatte Unterseite, was die Selbstreinigungseigenschaften verbessert und die Wartung vereinfacht. Das Wasser wird über Düsen zugeführt, die beide Reinigungspads gleichmäßig befeuchten. Die Zugangsrampe des Roboters sowie der Grobfilter in der Auffangschale sind abnehmbar.
Die Station ist mit Reinwasser- und Schmutzwassertanks ausgestattet, die jeweils 4 bzw. 3,5 Liter fassen. Im Schmutzwassertank ist ein Kalkschutzmittel installiert.
Alle Vor- und Nachteile des Roboters werden in der Finalrunde besprochen. Weiter geht's!
Technische Spezifikationen
Die wichtigsten Merkmale des Trouver P50 Ultra, wie vom Hersteller angegeben:
Saugroboter:
- Li-Ionen-Akku 5200 mAh.
- Saugkraft bis zu 19.000 Pa.
- Kapazität des Staubabscheiders: 300 ml.
- Fassungsvermögen des Frischwassertanks: 80 ml.
- Hindernisfreiheit bis zu 22 mm.
- Roboterabmessungen: 350*98 mm.
Station:
- Frischwassertank: 4 l.
- Schmutzwassertank: 3,5 l.
- Gepäckstück im Bahnhof: 3,2 l.
- Stationsabmessungen (B*T*H): 420*458*470 mm.
Die hohe Saugkraft des Roboters sticht hier besonders hervor, was in Tests bestätigt werden wird. Ein weiterer kleiner Vorteil ist die kompaktere Bauweise der Station im Vergleich zu ähnlichen Produkten.
Funktionale Fähigkeiten
Kommen wir nun zu den Funktionen des Trouver P50 Ultra. Der Saugroboter wird über die zugehörige Trouver-App gesteuert. Die Netzwerkverbindung ist dank der Herstelleranleitung unkompliziert. Die Benutzeroberfläche ist auf Russisch, aber übersichtlich und benutzerfreundlich gestaltet.
Die Hauptfunktionen werden auf dem Bildschirm angezeigt:
- Selbstreinigender Staubabscheider.
- Waschen Sie die Servietten mit heißem Wasser (75°C).
- Trocknen der Servietten mit warmer Luft (45°C).
- Automatische Waschmittelzugabe (optional).
- Anheben der Scheibenwischer und der Seitenbürste.
- Seitliche Bürstenverlängerung in den Ecken.
- Die Serviette an die Fußleiste legen (mit Scrollen).
- Gegenstände auf dem Boden identifizieren.
- Mehrere Reinigungskarten im Speicher speichern.
- Automatische Zonierung von Räumlichkeiten in Zimmer.
- Auswahl der zu reinigenden Bereiche und Räume.
- Virtuelle Wände und Sperrzonen (auch für den Nassreinigungsmodus).
- Einstellung der Saugkraft.
- Einstellen der Spülfrequenz der Feuchttücher.
- Benutzermodus.
- CleanGenius-Modus.
- Reinigung hinter den Kulissen.
- Reinigungsprotokoll.
- Reinigung nach einem Zeitplan einrichten.
- Automatische Leistungssteigerung auf Teppichböden.
- Teppichreinigung im Nassreinigungsmodus.
- Yandex.Alice-Unterstützung.
Insgesamt wurden zahlreiche Optionen für flexible Reinigungseinstellungen implementiert. Im Vergleich zum älteren P50 Pro Ultra fehlen jedoch, wie bereits erwähnt, die dynamische Reinigung von Bereichen mit Hindernissen, die zentrale Bürstenhebung, die Tuchentnahme an der Station, die Objekterkennung, die Flecken- und Grobschmutzerkennung sowie die Fernüberwachung zu Hause.
Testen
Ein ausführlicher Video-Testbericht mit allen Tests wurde bereits erstellt und auf dem Kanal veröffentlicht:
Navigation
Und nun zu den Tests. Zuerst testen wir die Navigation des Roboters in einem Raum mit Hindernissen. Nachdem er die Station verlassen hatte, fuhr er den Raumrand ab. Er überfuhr ein Trocknerbein und umrundete das andere. Anschließend reinigte er den gesamten zugänglichen Bereich in einer Schlangenlinie. Er umfuhr die Tischbeine und die Kiste und kehrte dann zur Station zurück. Interessanterweise verursachte der Spiegel keine Fehler in der Karte.
Apropos Navigation im Haus: Der Saugroboter reinigt Raum für Raum, zunächst entlang der Wände und dann in einer Schlangenlinie. Nach jedem Raum kehrt er, wie ich festgestellt habe, zur Ladestation zurück, wäscht die Reinigungstücher und setzt die Reinigung an der unterbrochenen Stelle fort. Es bleiben keine Stellen unberührt; dieses Modell navigiert hervorragend!
Unter niedrigen Möbeln hindurchgehen
Die minimale Fahrhöhe des Roboters wurde ebenfalls getestet. Der Trouver P50 Ultra kann bis auf 10 cm an die minimale Bodenfreiheit heranfahren und reinigen – ein klarer Vorteil!
Autonomie
Ich habe auch die Akkulaufzeit getestet, als der Roboter mit maximaler Leistung und aktivierter Nassreinigung lief. Er hielt 122 Minuten durch und reinigte dabei 98 Quadratmeter Nutzfläche. Das entspricht etwas mehr als zwei kompletten Reinigungen einer Zweizimmerwohnung. Allerdings gibt es einen Reinigungsfortsetzungsmodus, der nach dem Aufladen an der Ladestation aktiviert wird, sodass dieses Modell die doppelte Fläche reinigen kann. Meiner Meinung nach ist die Akkulaufzeit des Roboters durchschnittlich und sogar besser als beim Vorgängermodell.
Definition von Objekten
Was das Hindernisvermeidungssystem angeht, so konnte der Roboter bei guten Lichtverhältnissen nur zwei von sechs Haushaltsgegenständen präzise umfahren, und zwar zwei große: einen Schuh und ein Stofftier. Er kaute ein Kabel an. Er überfuhr eine Socke, eine Attrappe eines Überraschungstiers und eine Waage und kehrte dann zur Station zurück. Von vier Kabeln kaute er drei an und verschob eines. Alle drei Socken konnte er umfahren und streifte sie dabei leicht. Von den sechs Attrappen von Überraschungstieren überfuhr er alle sechs und kaute einige davon an.
Es hatte keinen Sinn, das Objekterkennungssystem im Dunkeln weiter zu testen, da es selbst bei guten Lichtverhältnissen schwach ist. Fairerweise muss man jedoch sagen, dass der Roboter genauer arbeitet als vergleichbare Modelle ohne dieses System.
Reinigung hinter den Vorhängen
Ein weiterer entscheidender Vorteil des Trouver P50 Ultra gegenüber Konkurrenzprodukten ist seine Fähigkeit, hinter Vorhängen und Gardinen zu reinigen. Dazu legt man einfach einen bestimmten Bereich auf der Karte fest. Der Roboter reinigt den Raum zunächst im normalen Modus und fährt dann sanft durch Vorhänge und Gardinen hindurch, um dahinter zu reinigen. Genial!
Saugkraft
Einer der wichtigsten Tests ist die Überprüfung der tatsächlichen Saugleistung des Roboters auf einem Prüfstand mit Spalten unterschiedlicher Tiefe. Im Modus „Leise“ reinigte der Roboter eine 2 mm tiefe Spalte vollständig und eine 4 mm tiefe Spalte teilweise. Im Standardmodus reinigte er eine 4 mm tiefe Spalte besser und eine 6 mm tiefe Spalte teilweise. Im Turbomodus reinigte er eine 6 mm tiefe Spalte besser und eine 10 mm tiefe Spalte teilweise. Im Maximalmodus reinigte der Roboter die 8 mm tiefe Spalte teilweise und eine 10 mm tiefe Spalte ebenfalls teilweise. Im Modus „Maximum+“ blieben die Ergebnisse unverändert.
Es handelt sich also tatsächlich um einen leistungsstarken Saugroboter, und seine Saugkraft steht der des Vorgängermodells in nichts nach – das ist großartig!
Chemische Reinigung
Die Reinigungsleistung für verschiedene Arten von Schmutz auf Laminatböden ist gut, allerdings hat die Silikonbürste Schwierigkeiten, größere Partikel wie Katzenfutter und Katzenstreu-Pellets aufzunehmen. Dies liegt wahrscheinlich am geringen Abstand zwischen Bürste und Robotergehäuse. Auf der Ladestation sind noch etwas Katzenfutter und ein Katzenstreu-Pellet zu sehen. Positiv hervorzuheben ist jedoch die ausziehbare Seitenbürste, die die inneren Ecken sauber hält.
Die Ingenieure müssen aber noch an der Bearbeitung der äußeren Ecken arbeiten, da es dort einen toten Winkel gibt, und der ist nicht klein.
Und hier sehen Sie den Zustand des Reinigungsmoduls nach der Schmutzaufnahme. Die Seitenbürste ist sauber, die mittlere Bürste hat jedoch einige Haare aufgenommen.
Haarschutz gegen Verfilzen
Ich habe auch den Zustand der Bürste überprüft, nachdem ich Haare unterschiedlicher Länge vom Boden aufgesammelt hatte. Dazu habe ich Haare verschiedener Längen auf den Boden gelegt. Der Roboter hat sie eingesammelt, und wir haben gesehen, dass sich einige Haare in der Bürste verfangen hatten. Und hier zeige ich Ihnen den größten Vorteil der Silikon-Turbobürste: Haare und Tierhaare lassen sich damit viel leichter entfernen. Sie ist nach der Demontage einfach abnehmbar. Sehr praktisch.
Teppichreinigung
Zusätzlich lagen noch Schmutzpartikel auf dem Kurzflorteppich. Ich kann bestätigen, dass der Trouver P50 Ultra den Teppich gründlich gereinigt hat. Bei mittelflorigen Teppichen nehmen die Bürsten zwar auch Schmutz auf, dafür sind aber mehrere Durchgänge nötig.
Selbstreinigend
Unmittelbar nach den „Schmutztests“ überprüfte ich die Selbstreinigungsleistung des Saugroboters. Ich brachte ihn zurück zur Ladestation und startete den Selbstreinigungszyklus. Das Ergebnis war gut.
Nassreinigung und Teppiche
Bei der Nassreinigung von Teppichen gibt es verschiedene Roboterfunktionen. Ich möchte Ihnen drei der interessantesten vorstellen. Erstens: Im Nassreinigungsmodus kann der Roboter Teppiche automatisch umfahren. Zweitens: Er fährt mit rotierenden Pads über den Teppich. Manche Nutzer bevorzugen diese Reinigungsmethode, da der Flor leicht feucht bleibt und so ein Wascheffekt erzielt wird. Drittens: Beim Überfahren von Teppichen hebt der Roboter die Pads automatisch an, sodass er gleichzeitig saugen und wischen kann. Das Ergebnis: trockene und saubere Teppiche.
Schmutz abwischen
Die Reinigungsleistung ist ebenfalls hervorragend. Das Tuch drückt fest auf den Boden und nimmt Schmutz optimal auf. Dank eines der Tücher, das sich bis zur Fußleiste erstreckt, entsteht dabei keine schmale Stelle entlang der Fußleiste. Ein klarer Vorteil! Auch das Rückwärtsfahren des Roboters in Ecken beim Wischen ist ein Pluspunkt, da so tote Winkel minimiert werden.
Flecken entfernen
Bei der Entfernung hartnäckiger Flecken hat der Roboter sogar eingetrocknete Kaffee- und Soßenflecken erfolgreich beseitigt. Zugegeben, nicht beim ersten Versuch. Genauer gesagt, die meisten Flecken waren erst nach fünf Versuchen verschwunden. Und das ganz ohne Reinigungsmittel, da keines im Lieferumfang enthalten war. Zum Vergleich: Der ältere P50 Pro Ultra benötigte mit Reinigungsmittel sechs Versuche, um die meisten Flecken zu entfernen. Ich denke, es ist Glückssache, aber wie dem auch sei, der Roboter entfernt Flecken gut. Die Ergebnisse sind besser als bei vielen vergleichbaren Robotern.
Wasch- und Trocknungstest von Servietten
Ich möchte gleich zur Effektivität der Station selbst kommen. Beginnen wir mit der Reinigungsleistung der Tücher. Selbst nach umfangreichen Schmutztests sehen die Tücher nach der Reinigung mit der Station deutlich besser aus. Die Wassererwärmungsfunktion und die automatische Waschmittelbeimischung verbessern die Reinigungsleistung zweifellos. Und erfreulicherweise hat das Fehlen von Kämmen im Boden der Station die Selbstreinigungsfunktion nicht beeinträchtigt.
Im häuslichen Umfeld werden die Tücher nach dem Wischen des Bodens an der Station gründlich ausgespült. Es wurden keine sichtbaren Verunreinigungen festgestellt.
Ich beschloss, die Waschtemperatur selbst zu überprüfen – in meinem Fall betrug die Spitzentemperatur in der Waschzone für Feuchttücher 49,3 Grad.
Die Trocknungstemperatur ist hoch – der Sensor zeigte über 55 Grad an, und das ist ein gutes Ergebnis!
Stationsinstandhaltung
Ein paar Worte zur Stationswartung. Nach einer Woche Einsatz im Haushalt sieht die Unterseite der Station noch recht ordentlich aus. Im Grobfilter haben sich ein paar Ablagerungen gebildet, die regelmäßig manuell gereinigt werden müssen. Wir nehmen den Abfluss und den Filter heraus, spülen sie im Spülbecken ab, wischen die fest verbauten Teile der Station mit einem Tuch ab und setzen die gereinigten Teile wieder ein. Insgesamt ist das ganz einfach. Das überarbeitete Design der Station vereinfacht die Wartung deutlich, ohne die Selbstreinigungsfunktion zu beeinträchtigen!
Hindernisfreiheit
Der Trouver P50 Ultra verfügt über gute Geländeeigenschaften und kann Steigungen von bis zu 2 cm überwinden.
Fahren auf schwarzen Oberflächen
Und der Roboter kann problemlos auf schwarzen Teppichen navigieren. Das ist ein Pluspunkt!
Geräuschpegel
Ich habe den Geräuschpegel selbst gemessen. Er liegt je nach Betriebsart zwischen 60 und 72,5 dB. Dieser Wert ist etwas höher, aber die erhöhte Saugleistung muss berücksichtigt werden, da diese Parameter miteinander zusammenhängen. Ich habe auch den Geräuschpegel der Station überprüft; er liegt bei etwa 74 dB, was dem Standard entspricht.
Persönliche Meinung
Der Saugroboter Trouver P50 Ultra wurde eingehend geprüft und getestet. unser Bewertungssystem Es gelang ihm, zu gewinnen 211 PunkteDas Ergebnis ist für die Fähigkeiten des Roboters durchaus zufriedenstellend und nicht schlecht. Zum Vergleich: der ältere Roboter P50 Pro Ultra konnte 239 Punkte erzielen und sich damit Ende 2025 unter den Top Ten der Rangliste platzieren.
Gesamtbewertung der getesteten Saugroboter: https://robovac.washerhouse.com/de/rejtingi/robovac-obshhij-rejting-robotov-pylesosov-robo.htmlIch werde die Vor- und Nachteile aufzeigen und anschließend meine Meinung dazu äußern.
Folgendes gefiel mir:
- Hochwertige Nassreinigung großer Flächen. Die Tücher drücken fest auf den Boden und entfernen schnell hartnäckige Flecken. Sie erreichen Fußleisten, lassen sich unter Möbel drehen und mit der Rückseite auch Ecken reinigen. Selbst auf Teppichen heben sie sich problemlos an. Alles entspricht den Standards von 2025.
- Eine All-in-One-Station, in der der Saugroboter seine Tücher selbst mit heißem Wasser reinigt, sie mit warmer Luft trocknet und seinen Staubbehälter leert. Optional ist ein Reinigungsmitteltank erhältlich, sodass der Roboter beim Spülen der Tücher automatisch Reinigungsmittel mit klarem Wasser mischt. Nicht alle vergleichbaren Roboter bieten diese Funktion.
- Die Wartung der Station wurde dank eines neuen Designs für die Reinigungstücher vereinfacht. Die flache Unterseite ist nahezu schmutzabweisend und reinigt sich beim Waschen selbst.
- Hohe Saugkraft durch Praxistests bestätigt.
- Der Saugroboter ist in der Lage, hinter Vorhängen und Gardinen zu reinigen, was ihn von den meisten lidar-basierten Alternativen abhebt.
- Die Silikon-Turbobürste entfernt Haare und Tierhaare besonders leicht. Alternativ können Sie eine spezielle Turbobürste mit selbstreinigenden Klingen erwerben und installieren.
- Der Saugroboter entfernt Schmutz vollständig aus Ecken und kann ihn dank seiner einziehbaren Seitenbürste sogar teilweise unter Möbeln hervorholen.
- Automatisches Anheben von Tüchern und Seitenbürste.
- Dank eines Sensorsystems am Stoßfänger reinigt der Saugroboter genauer, worauf ich später noch eingehen werde.
- Eine Vielzahl von Funktionen in der Markenanwendung.
- Die App, Sprachansagen und Anweisungen sind vollständig ins Russische lokalisiert. Der Roboter ist optimal an den russischen Markt angepasst.
- Der Saugroboter hat keine Angst vor schwarzen Oberflächen.
- Hochwertige Montage.
- Verfügbarkeit von Garantie und Service.
Zu den Nachteilen möchte ich folgende hervorheben:
- Der Bahnhof ist nicht an die Abwasser- und Wasserversorgung angeschlossen.
- Probleme gibt es bei der Sammlung von größeren Abfällen wie Katzenstreu-Pellets und großen Lebensmittelpartikeln.
- Das Objekterkennungssystem ist verbesserungsbedürftig. Ergänzend möchte ich hinzufügen, dass keine Objekterkennungsfunktion vorhanden ist, was bedeutet, dass künstliche Intelligenz nicht in dieses Modell integriert ist.
- Eine Fernüberwachungsfunktion für das Haus ist nicht vorhanden.
- Und noch eine letzte Anmerkung: Da dem Roboter eine vollwertige KI-Kamera fehlt, hat er Schwierigkeiten, Spalten unter Möbeln zu erkennen, und sein Scrollmechanismus funktioniert nicht immer. Beispielsweise fährt er nicht unter Türen hindurch, obwohl er es sollte, und auch unter dem Sofa aktiviert er diesen Modus nicht immer.
Die Vor- und Nachteile wurden bereits erläutert. Nun möchte ich alle mir bekannten Unterschiede zwischen dem Trouver P50 Ultra und dem Trouver P50 Pro Ultra genauer betrachten. Ich habe sie zur besseren Übersicht in einer Tabelle zusammengefasst:
| P50 Ultra | P50 Pro Ultra | |
| Navigation | 3D-Sensoren, Erkennung und Vermeidung großer Objekte | KI-RGB-Kamera + 3D-Sensoren + Hintergrundbeleuchtung, Objekterkennung und -vermeidung |
| Erkennung von Flecken und groben Verunreinigungen | NEIN | Ja |
| Fernüberwachung des Hauses | NEIN | Ja |
| Sprachsteuerung über „Hey, Trouver“ | NEIN | Ja |
| Dynamische Reinigung von Bereichen mit Hindernissen | NEIN | Ja |
| Zentralbürste | Silikon | Mit Messern |
| Anheben der Turbobürste | NEIN | Ja |
| Servietten am Bahnhof abgeben | NEIN | Ja |
| Automatische Mischung des Waschmittels | Ja, wenn Sie ein zusätzliches Modul erwerben. | Ja |
| Kontrolle des Verschmutzungsgrades von Servietten | NEIN | Ja |
| Unter 10 cm Möbelstücken hindurchgehen | Ja | NEIN |
Auf Grundlage der Testergebnisse, des Preises des Roboters und eines Vergleichs seiner Parameter mit dem älteren Modell kann ich folgende Schlussfolgerung ziehen:
Meiner Meinung nach ist der Trouver P50 Ultra angesichts des deutlichen Preisunterschieds zum Vorgängermodell eine attraktive Option. Denn die beiden Modelle unterscheiden sich hinsichtlich Navigation, Design und Funktionen erheblich. Im Alltag werden viele jedoch keinen Unterschied in der Reinigungsleistung feststellen. Der Roboter ist genauso leistungsstark wie das größere Modell, entfernt Schmutz auf verschiedenen Oberflächen genauso gut und reinigt Böden genauso effektiv. Auch alle Kernfunktionen, einschließlich der Reinigung hinter Vorhängen, bleiben erhalten.
Angesichts all seiner Vorteile ist es im Preissegment um 500 € definitiv wettbewerbsfähig.
Damit möchte ich diese Rezension beenden. Bei Fragen könnt ihr diese gerne in den Kommentaren stellen. Viel Spaß beim Shoppen! Tschüss!








































