iRobot Roomba i7+ nach einem Jahr Nutzung: Ein ehrlicher Testbericht


Grüße an alle Leser der Website robovac.washerhouse.comWie versprochen, habe ich einen Testbericht zu meinem eigenen Saugroboter vorbereitet. iRobot Roomba i7+ Nach einem Jahr im Einsatz: Dieser Roboter ist fast täglich in meinem Haus im Einsatz und hält meine Böden nahezu perfekt sauber. Dieser Testbericht besteht aus drei Teilen. Zuerst zeige ich Ihnen, wie sich das Aussehen des Roboters im Laufe des letzten Jahres verändert hat. Dann beschreibe ich alle Vor- und Nachteile seiner Nutzung. Abschließend gehe ich auf die Kosten ein und berechne die Wartungskosten sowie die allgemeinen Kosten für die Reinigung mit einem Saugroboter. Los geht's!
Aussehen und Zustand der Pinsel
Betrachten wir den Roboter einmal von oben. Der Stoßfänger mit dem mechanischen Berührungsmechanismus und die obere Abdeckung weisen die größten Beschädigungen auf. Der Stoßfänger ist in einem akzeptablen Zustand; er hat einige tiefe Kratzer, die auf dem mattschwarzen Kunststoff jedoch kaum sichtbar sind. Die glänzende obere Abdeckung hingegen wurde deutlich zerkratzt, als der Roboter unter Möbeln hindurchfuhr. Die Kratzer sind tief und beeinträchtigen das Erscheinungsbild des Roboters erheblich. Dies lässt sofort vermuten, dass das Antiblockiersystem nicht optimal ausgelegt ist.
Jetzt zeige ich euch, wie der iRobot Roomba i7+ von unten aussieht. Ich möchte anmerken, dass ich weder die Bürsten noch die Walzen seit einem Jahr ausgetauscht habe. So sehen sie aktuell aus.
Jetzt zeige ich euch, wie die neue Seitenbürste aussieht, die ich noch als Ersatzteil aus dem Bausatz habe. Und ich werde dem Roboter auch noch ein ordentlicheres Aussehen verpassen.
Man sieht, dass die Silikonrollen schon abgenutzt sind und idealerweise ausgetauscht werden sollten, was ich demnächst tun werde. Der Hersteller empfiehlt, die Rollen nach 6–12 Monaten zu wechseln, was genau meinen Vorstellungen entspricht.
Schnitte an den Lockenwicklern entstehen durch Haare, die sich beim Reinigen um die Wickler wickeln und dabei abschneiden. Es ist erwähnenswert, dass der Hersteller kein Reinigungsmesser für die Lockenwickler beilegt, was die manuelle Reinigung etwas umständlich macht. Das sind im Wesentlichen die Nachteile.
Insgesamt bin ich nach einem Jahr mit dem Zustand des Roboters und seines Zubehörs zufrieden. Nichts ist kaputt gegangen; es gibt zwar einige Gebrauchsspuren, aber die sind offensichtlich, da der Roboter mindestens zweimal pro Woche, manchmal sogar öfter, im Einsatz ist. Es gab während des gesamten Nutzungsjahres keinerlei Probleme. Alles funktioniert einwandfrei.
Die selbstreinigende Basis, oder besser gesagt die Plattform selbst, wies ebenfalls Kratzer auf, jedoch keine gravierenden.
Alle echten Kundenbewertungen zum iRobot Roomba i7+ finden Sie auf einer separaten Seite. Wir empfehlen Ihnen, diese zu lesen: Die
Der Reinigungsprozess
Nun möchte ich meine Erfahrungen aus einem Jahr Nutzung dieses Roboters teilen. Zunächst einmal ist die Reinigungsleistung sehr hoch, insbesondere auf Teppichen. Ich habe zwei davon, einen im Schlafzimmer und einen im Wohnzimmer. Die Teppiche sind zudem sehr flauschig. Der Roboter saugt sie perfekt und entfernt dabei Haare und Tierhaare. Hierfür gibt es ein klares A+.
Die Navigation funktioniert im Allgemeinen gut und der Roboter lässt keine Bereiche aus. Allerdings gibt es eine kleine Einschränkung bei der Reinigung ausgewählter Räume. Im Modus „Vollflächige Reinigung“ kann der Roboter zwar zwei Durchgänge absolvieren, in beengten Räumen fährt er jedoch nur einmal durch und konzentriert sich dabei auf die Geschwindigkeit. Daher reinigt er bei stark verschmutzten Räumen nur etwa 60–70 % der Fläche und muss anschließend neu gestartet werden. Es wäre wünschenswert, wenn man – wie einige Konkurrenzprodukte – einen einzelnen Raum oder zumindest einen ausgewählten Bereich in zwei Durchgängen reinigen könnte.
Der zweite Nachteil ist, dass der Roboter an Hindernissen wie den Füßen eines Wäschetrockners – genau so einen benutze ich – stecken bleiben kann. Hier ein Beispiel aus einem Vergleichstest dieses Saugroboters mit anderen:
Sie sehen, dass der Roboter feststeckt und ohne manuelles Eingreifen nichts passiert; er geht in den Fehlermodus. Wir müssen in diesem Bereich eine Sperrzone einrichten.
Außerdem blockiert der Roboter fast sofort, wenn Socken, ein Ladekabel oder beispielsweise das Ende einer Lichterkette auf dem Boden liegen. In diesem Fall würde der Baum mit Sicherheit umfallen. Daher lehrt der iRobot Roomba i7+ Disziplin und Ordnung fast vom ersten Tag an.
Dies kann nicht als Nachteil bezeichnet werden, aber wenn man beispielsweise einen Roboter mit einer aktiven Kamera zur Objekterkennung einsetzt, Roborock S6 MaxVDer Unterschied in der Benutzerfreundlichkeit ist deutlich spürbar.
Wichtig ist auch, dass der Akku dieses Modells recht schwach ist. Seine Kapazität beträgt 1800 mAh, daher kann der Roboter maximal 75 Minuten autonom arbeiten. Für meine Wohnung reicht das aus, aber bei einer Fläche von 100 Quadratmetern oder mehr ist es unwahrscheinlich, dass der Roomba i7+ alle Räume in einem Durchgang mit zwei Reinigungsdurchgängen schafft.
Dies sind alle negativen Aspekte, die sich im Laufe eines Jahres Betriebs angesammelt haben. Positiv ist hingegen, dass Dunkelheit die Navigation des Roboters überhaupt nicht beeinträchtigt. Sobald er den Raum kartiert hat, können Sie bedenkenlos das Licht in allen Räumen ausschalten, und er reinigt den gesamten zugänglichen Bereich, sogar nachts.
Ich fand es super, wie die selbstreinigende Basisstation den Staubbehälter leert. Sie saugt den Roboter förmlich komplett leer, sodass weder Tierhaare noch andere Tierklumpen oder größere Gegenstände zurückbleiben, die der Saugroboter hätte aufnehmen können.
Ein weiterer Pluspunkt ist die Leistung der App. Sie ist zwar nicht die funktionsreichste, die ich seit Langem benutzt habe, aber im letzten Jahr gab es keine schwerwiegenden Fehler, keine Zurücksetzungen der Einstellungen und keine Kartenfehler. Alles funktioniert zuverlässig. Sperrbereiche funktionieren einwandfrei, und auch der Reinigungsplan funktioniert. Keine Beanstandungen.
Ein paar Berechnungen
Zum Schluss möchte ich Ihnen noch ein paar nützliche Fakten über diesen Saugroboter nennen; einige davon habe ich sogar berechnet.
Zuerst zeige ich Ihnen die Statistiken der App. In etwas mehr als einem Jahr Nutzung hat der Saugroboter 2.071 Quadratmeter Fläche gereinigt.
In meinem Fall betrug die effektive Reinigungsfläche etwa 34 Quadratmeter, was 60 vollständigen Reinigungen entspricht. Das ist etwas mehr als einmal pro Woche. Tatsächlich habe ich den Roboter häufiger eingeschaltet, daher ist ein statistischer Fehler möglich. Der Beweis: Der Roboter wurde 196 Mal gestartet, war also fast täglich im Einsatz. Es wurden aber auch verschiedene Tests durchgeführt. VergleicheDies wirkte sich auf die Anzahl der Aktivierungen aus. Ich gehe davon aus, dass es etwa 120 tatsächliche Aktivierungen pro Jahr gab. Die Selbstreinigungsfunktion wurde 445 Mal aktiviert. Zur Information: Nach der Reinigung aktiviert sich die Basis zweimal hintereinander, um sicherzustellen, dass der Staubbehälter vollständig entleert wird.
Anschließend beschloss ich, den Energieverbrauch meines Roboters zu messen. In fast 10 Betriebstagen – genau genommen 230 Stunden – bei täglichem Gebrauch verbrauchte der Roboter lediglich 0,59 kW.
Man kann davon ausgehen, dass das Gerät bei täglichem Betrieb nicht mehr als 2 kW pro Monat verbraucht und bei Betrieb alle drei Tage 20–30 % weniger. Beachten Sie, dass die Selbstreinigungsfunktion sehr leistungsstark ist und Strom verbraucht, sobald sie aktiviert ist. Gehen wir aber vom Maximalwert aus: 2 kW pro Monat entsprechen 24 kW pro Jahr. Berücksichtigen Sie diesen Wert.
Für 120 Reinigungen verbraucht der Roboter also 24 kW. Die Abrechnung erfolgt nach dem Einheitstarif, der zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Textes für Moskau und Umgebung gilt. Dieser Tarif beträgt 0,05 €. Ich verwende dies als Beispiel. In meiner Region kostet 1 kWh 0,01 €, also fünfmal weniger. Grob geschätzt hat der Saugroboter demnach 1,36 € pro Jahr verbraucht, basierend auf dem Moskauer Tarif. Und das für 120 Reinigungen! Die Wartungskosten des Roboters sollten Sie ebenfalls berücksichtigen. Wie Sie sehen, ist die Nutzung in meinem Fall noch akzeptabel, aber selbst wenn Sie die Empfehlungen des Herstellers befolgen, ergibt sich folgendes Ergebnis:
- Die Seitenbürste wechseln wir mindestens einmal im Jahr; sie kostet 3 €.
- Wir wechseln den HEPA-Filter alle zwei Monate; er kostet 4 €, insgesamt also 24 €. Ich würde jedoch empfehlen, ihn alle sechs Monate auszublasen und zu wechseln; das ist nur halb so teuer.
- Wir wechseln die Abstreifwalzen einmal im Jahr; ein Satz kostet 16 €.
- Ich sehe keinen Sinn darin, das Vorderrad auszutauschen, auch wenn der Hersteller dies einmal jährlich empfiehlt und es 10 € kostet. Das lasse ich außer Acht.
- Die Bodenbeutel fassen bis zu 30 Mal so viel wie der Mülleimer. Ich habe innerhalb eines Jahres drei Beutel ausgetauscht. Sie kosten auf der Website je 7 €, also insgesamt 21 €.
Die Wartungskosten des Roboters beliefen sich auf insgesamt 64 € zuzüglich Stromkosten von 1,36 €. Die jährlichen Gesamtkosten betrugen 65,36 €. Pro Reinigungszyklus sind das fast 0,55 €. Das mag einerseits etwas teuer erscheinen.
Sie können aber viel sparen, indem Sie Verbrauchsmaterialien bei AliExpress bestellen. Aktuell gibt es ein Angebot für 8,54 € für ein Set mit zwei Scheuerwalzen, drei Seitenbürsten, drei HEPA-Filtern und einer Staubbehälter-Reinigungsbürste. Sechs Staubbeutel können Sie separat für 8,62 € erwerben. Statt 64 € zahlen Sie also nur 17,16 €, wodurch sich Ihre Gesamtkosten auf lediglich 18,52 € belaufen. Das entspricht nur 0,15 € pro Reinigung. Das ist doch schon viel attraktiver!
Falls es dich interessiert, bestelle ich ein Set Verbrauchsmaterialien bei AliExpress und vergleiche sie mit den Originalen. Schreib mir deine Meinung dazu in die Kommentare. Die Bewertungen sind überwiegend positiv.
Damit möchte ich meinen Testbericht zum iRobot Roomba i7+ abschließen. Mich würde sehr interessieren, was Ihnen gefehlt hat und wie Sie das Schreiben solch detaillierter Testberichte nach der Nutzung der Roboter empfinden.
Abschließend empfehle ich Ihnen, sich die Videoversion des Testberichts anzusehen; sie wird Ihnen helfen, sich ein noch besseres Bild vom Zustand des Roboters nach einem Jahr Nutzung zu machen:






















Wie gut entfernt es Sand?
Überdurchschnittlich. Es gibt zwar leistungsstärkere Roboter, aber dieser hier ist trotzdem leistungsstärker.