Test der Saugroboter 2020: Vergleich von Roborock, iClebo, iRobot, Okami und Xbot

Test von Saugrobotern 2020Test von Saugrobotern 2020

Hallo an alle Leser unserer Seite! In diesem Beitrag haben wir endlich die besten Saugroboter des Jahres 2020 verschiedener Hersteller getestet. Der Vergleich umfasste unter anderem Flaggschiffmodelle wie … Roborock S6 MaxV, iClebo O5, Okami U100 Laser, iRobot Roomba i7+ und neues Produkt Xbot L7 ProEin herzliches Dankeschön an die Unternehmen, die einem fairen Vergleich zugestimmt und ihre modernsten Roboter für den Test zur Verfügung gestellt haben. Wir werden nun ermitteln, welcher Roboter in verschiedenen Kriterien am besten abschneidet, und dabei Reinigungsleistung, Design und weitere wichtige Parameter vergleichen. Los geht's!

Videoversion des Tests

Ich empfehle Ihnen, sich das von uns erstellte Testvideo für Saugroboter sofort anzusehen. Dieselben Informationen haben wir Ihnen auch unten in schriftlicher Form bereitgestellt:

Vergleichskriterien

Erscheinungsbild und Design

Zunächst betrachten wir die wichtigsten Konstruktionsmerkmale der Roboter und vergleichen sie mit Konkurrenzprodukten. In separaten Artikeln erfahren Sie mehr über die einzelnen Modelle. In diesem Video vergleichen wir sie direkt miteinander.

Der Roborock S6 MaxV ist mit einem Lidar-Sensor und einer Kamera zur Navigation ausgestattet. Die Kamera erkennt Objekte auf dem Boden und kann zudem per Smartphone ferngesteuert werden, um Ihr Zuhause zu überwachen.

Roborock S6 MaxVRoborock S6 MaxV

Roborock S6 MaxV

Der Roboter eignet sich sowohl für die Trocken- als auch für die Nassreinigung. Er verfügt über einen 460-ml-Staubbehälter und einen separaten 300-ml-Wassertank. Er ist mit einer fünfstrahligen Silikon-Seitenbürste ausgestattet. Zu den weiteren Ausstattungsmerkmalen gehören ein Wandsensor am mechanischen Seitenstoßfänger, eine abnehmbare Mittelbürste zur einfacheren Entfernung von Haaren und Tierhaaren, sechs an der Unterseite angebrachte Absturzsensoren und eine Lidar-Taste, die ein Festfahren unter Möbeln verhindert. Die Höhe des Roboters über dem Boden beträgt 97 mm. Der Durchschnittspreis lag zum Zeitpunkt der Videoaufnahme bei 550 €.

Der nächste Teilnehmer in unserem Vergleich ist der Xbot L7 Pro. Er ist neu auf dem Markt und laut Hersteller eine taiwanesische Entwicklung. Ein paar Wochen nach Veröffentlichung des Vergleichstests veröffentlichen wir einen ausführlichen Testbericht, in dem wir Ihnen alles Wissenswerte über diesen Roboter mitteilen.

Xbot L7 ProXbot L7 Pro

Xbot L7 Pro

Der Saugroboter ist mit einer selbstreinigenden Ladestation und Lidar-Navigation ausgestattet und eignet sich sowohl für die Trocken- als auch für die Nassreinigung. Die zentrale Bürste ist eine abnehmbare Bürste mit Borsten-Blütenblatt-Membran, zusätzlich gibt es zwei Seitenbürsten: eine Standardbürste, eine Drei-Balken-Bürste und eine Flusenbürste. Der Staubbehälter fasst 600 ml, die Nassreinigungsdüse 110 ml. Beide sind gleichzeitig am Roboter angebracht, sodass der Xbot L7 Pro gleichzeitig saugen und wischen kann. Ein Wandsensor ist am Stoßfänger montiert, und vier Absturzsensoren befinden sich an der Unterseite. Dies sind die wichtigsten Merkmale. Das Gehäuse ist 97 mm hoch. Laut Herstellerangaben wird das Modell zum Marktstart für 360 € mit Standard-Ladestation und für 500 € mit selbstreinigender Ladestation erhältlich sein.

Schauen wir uns nun den iClebo O5 an. Dieser Roboter nutzt eine Kameranavigation und eine Gummibürste in der Mitte, eine Borsten-Blütenblatt-Bürste ist jedoch optional erhältlich.

iClebo O5iClebo O5

iClebo O5

Die Bürste selbst ist länglich und misst 20 cm in der Länge. Das sind 3,5 cm mehr als bei den beiden Vorgängermodellen. Die Bürste ist fest verbaut. Sie verfügt über zwei Seitenbürsten, eine Dreibalkenbürste und eine Borstenbürste. Drei Absturzsensoren sind an der Unterseite angebracht. Der Staubbehälter fasst 600 ml. Es gibt keinen Wassertank, aber ein Reinigungstuch ist im Lieferumfang enthalten; dieses muss vor der Installation manuell angefeuchtet werden. Der Roboter eignet sich primär für die Trockenreinigung, das Reinigungstuch kann aber auch zum Wischen von Staub auf Böden verwendet werden. Die Höhe des Robotergehäuses beträgt 87 mm. Der Durchschnittspreis liegt bei 430 €.

Das nächste Flaggschiff ist der Okami U100 Laser. Er verfügt über Lidar zur Navigation, eignet sich sowohl für die Trocken- als auch für die Nassreinigung und hat optional eine UV-Lampe zur Oberflächendesinfektion.

Okami U100 LaserOkami U100 Laser

Okami U100 Laser

Es gibt zwei seitliche Bürsten mit drei Zinken und Borsten. Diese verhindern zusätzlich, dass sich Haare verfangen. Die zentrale Bürste ist abnehmbar und hat eine blütenblattartige Borstenform. Der Staubbehälter fasst 600 ml und kann durch einen Wassertank ersetzt werden, der 300 ml Wasser und 60 ml trockenen Schmutz fasst. Dieses Modell verfügt also über separate Modi für die Trocken- und Nassreinigung. Im Nassreinigungsmodus kann der Roboter kleinere Verschmutzungen in ein separates Fach befördern. Saugen ist in diesem Modus jedoch nicht möglich, da sich der Motor in einem separaten Staubbehälter befindet. Drei Absturzsensoren sind an der Unterseite angebracht. Der Okami ist 10 cm hoch. Der Durchschnittspreis liegt bei 400 €.

Der fünfte Teilnehmer im Vergleichstest ist der iRobot Roomba i7+. Er ist zwar nicht das fortschrittlichste Modell der Reihe, aber der Unterschied zum Flaggschiff s9+ ist minimal. Der Preisunterschied beträgt jedoch 400 €, was diesen Roboter meiner Meinung nach erschwinglicher und somit zu einem interessanteren Vergleichskandidaten macht.

iRobot Roomba i7+iRobot Roomba i7+

iRobot Roomba i7+

Der Roomba i7+ verfügt über eine Navigationskamera, eine selbstreinigende Ladestation, eine Seitenbürste und ein einzigartiges Reinigungsmodul mit zwei Silikon-Schaberwalzen. Wie der Roborock ist er mit sechs Absturzsensoren an der Unterseite ausgestattet. Der Staubbehälter fasst 400 ml, die Ladestation bietet jedoch Platz für das 30-fache Volumen. Eine Nassreinigung ist nicht möglich. Das Gerät ist 9 cm hoch. Der Durchschnittspreis liegt bei 700 bis 750 € mit der selbstreinigenden Ladestation und bei 530 € mit der Standard-Ladestation.

Unsere Einleitung ist beendet. Kommen wir nun zu unserer ersten Bewertung der verglichenen Roboter. Roboter mit einzigartigen, nützlichen Funktionen erhalten natürlich die maximale Punktzahl von zwei Punkten. In unserem Fall sind dies die Objekterkennung auf dem Boden und die selbstreinigende Basisstation. Dementsprechend erhalten Xbot, iRobot und Roborock jeweils zwei Punkte. Ein weiterer halber Punkt geht an den Okami für seine UV-Lampe. Persönlich ist dies für mich keine besonders wichtige Funktion, aber objektiv betrachtet: Er ist der einzige Roboter mit dieser Funktion, und vielleicht ist die Lampe für den einen oder anderen ja interessant.

Roborock: 2 iClebo: 0 Okami: 0,5 Xbot: 2 iRobot: 2

Das Vorhandensein einer zweiten Seitenbürste verdient besondere Beachtung, doch da die Reinigungsleistung aller Roboter im Wesentlichen gleich ist, erhöht eine zweite Seitenbürste die Effektivität des Roboters nicht. Allerdings kann sie die Schmutzaufnahme mitunter verbessern, weshalb ich maximal einen halben Punkt dafür vergeben würde. Insgesamt erhalten iClebo, Okami und Xbot jeweils einen halben Punkt.

Roborock: 2 iClebo: 0,5 Okami: 1 Xbot: 2,5 iRobot: 2

Die Körpergröße ist bei allen ungefähr gleich und liegt zwischen 9 und 10 cm, daher gibt es hier keinen klaren Favoriten.

Alle Roboter verdienen einen Extrapunkt für ihre Wischfunktion, außer dem iRobot und dem iClebo. Der iClebo verfügt jedoch immerhin über einen Poliermodus, weshalb ein halber Punkt gerechtfertigt ist.

Roborock: 3 iClebo: 1 Okami: 2 Xbot: 3,5 iRobot: 2

Die Nassreinigungsfunktion werden wir später separat vergleichen und ihre Effektivität bewerten. Zunächst konzentrieren wir uns ausschließlich auf das Design.

Zuletzt ist die Verarbeitungsqualität und die verwendeten Komponenten zu berücksichtigen. iClebo und iRobot sind zweifellos die besten Hersteller. Diese Roboter bestehen aus extrem robusten Materialien. Die Verarbeitungsqualität von Roborock ist etwas geringer, aber besser als die von Okami und Xbot. Insgesamt erhalten die beiden erstgenannten Roboter einen Punkt und Roborock einen halben Punkt.

Roborock: 3,5 iClebo: 2 Okami: 2 Xbot: 3,5 iRobot: 3

Ausrüstung

Nun vergleichen wir die Konfigurationen der Roboter. Auch hierfür können wir maximal einen Punkt vergeben.

Der Roborock wird mit einer Ladestation inklusive Netzteil, einem Wischmoppaufsatz mit einem Reinigungstuch, einer Bedienungsanleitung und einem Ersatz-HEPA-Filter geliefert. Der Lieferumfang ist eher spärlich.

Packungsinhalt von RoborockPackungsinhalt von Roborock

Der iClebo wird mit einer Ladestation, einem zweiten Mikrofasertuch als Ersatz, einer Fernbedienung und einem HEPA-Ersatzfilter geliefert.

iClebo-PaketinhaltiClebo-Paketinhalt

Okami wird mit einer Ladestation, zwei zusätzlichen Seitenbürsten, zwei zusätzlichen HEPA-Filtern, einem zusätzlichen Reinigungstuch und einer Fernbedienung geliefert. Das ist deutlich besser. Es enthält alle notwendigen Verbrauchsmaterialien für die ersten Tage der Nutzung des Roboters.

Okami-AusrüstungOkami-Ausrüstung

Der Xbot wird mit einer Basisstation, zwei zusätzlichen Seitenbürsten, einer Fernbedienung und einem zusätzlichen HEPA-Filter geliefert. An dem mitgelieferten Zubehör gibt es nichts auszusetzen.

Xbot-AusrüstungXbot-Ausrüstung

Zusätzlich zur Ladestation umfasst das Zubehör von iRobot eine Ersatzseitenbürste, einen Ersatz-HEPA-Filter, eine Ersatz-Selbstreinigungstasche und einen Fahrwegbegrenzer. Alles, was für den ersten Austausch benötigt wird, ist ebenfalls enthalten.

iRobot-AusrüstungiRobot-Ausrüstung

Was ist also das Fazit? Ein besonderer Pluspunkt ist die mitgelieferte Fernbedienung als Alternative zur Smartphone-Steuerung, die nicht für jeden geeignet ist. iClebo, Okami und Xbot werden mit einer Fernbedienung geliefert.

Roborock: 3,5 iClebo: 3 Okami: 3 Xbot: 4,5 iRobot: 3

Ein weiterer halber Punkt geht an Okami und Xbot für ihr umfangreiches Zubehörset, das mit Sicherheit für die ersten sechs Monate ausreicht. Der iRobot enthält außerdem eine zusätzliche Seitenbürste und eine Ersatz-Basistasche und verdient daher ebenfalls einen halben Punkt.

Roborock: 3,5 iClebo: 3 Okami: 3,5 Xbot: 5 iRobot: 3,5

Da wir gerade beim Thema Verbrauchsmaterialien sind, vergleichen wir nun die Kosten der wichtigsten und ihre Verfügbarkeit:

Roborock S6 MaxV iClebo O5 Okami U100 Xbot L7 Pro Roomba i7+
Seitenbürste 890 600 990 150 300
Zentralbürste 1490 1800 1500 460 1600
HEPA-Filter 990 500 990 270 400
Serviette 690 600 990 260 —-
Bausatz 1300-2500 5500 1800-3000 —- —-

Wie Sie sehen, sind alle Preise annähernd gleich, außer bei Xbot. Xbot hat vorläufige Preise für Zubehör angegeben, da der Roboter selbst erst im Dezember 2020 auf den Markt kommt. Manche Roboter haben teurere Mittelbürsten, andere teurere Seitenbürsten. Daher verzichten wir auf die Preisangaben. Zubehör für die Roboter können Sie in offiziellen Shops bestellen (für Roborock empfehle ich Lamobile); zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels gab es keine Lieferengpässe.

Funktionen

Vergleichen wir nun die Funktionen der Topmodelle. Da alle Saugroboter per App gesteuert werden, haben wir sämtliche Funktionen geprüft. Die zehn wichtigsten Funktionen sind in einer Tabelle zusammengefasst.

Roborock S6 MaxV iClebo O5 Okami U100 Xbot L7 Pro Roomba i7+
Erstellung eines Lageplans + + + + +
Mehrere Reinigungskarten im Speicher speichern + + + +
Aufteilung der Räumlichkeiten in Räume + + +
Die Reinigung wird nach dem Aufladen an der Basisstation fortgesetzt. + + + + +
Saugkrafteinstellung + + + +
Anpassung des Wasserversorgungsniveaus + +
Anpassung der Strom- und Wasserversorgung für einzelne Räume (individuell) +
Automatische Leistungssteigerung auf Teppichen + + +
Manuelle Steuerung + + + +
Sperrgebiete und Reinigungszonen auf der Karte + + + + +
Gesamt: 10 von 10 Punkten 6 von 10 7 von 10 8 von 10 5 von 10

Wie Sie sehen, ist der Roborock S6 MaxV der funktionalste Saugroboter. Seine Konkurrenten bieten keine einzige App-Funktion, die dieser Roboter nicht auch hat, was ihm volle 2 Punkte einbringt. Der XBot L7 Pro ist in puncto Funktionen nahezu gleichwertig; der einzige Unterschied liegt im einstellbaren Nassreinigungsmodus, auf den wir später noch eingehen werden. Er ist in allen anderen Funktionen genauso leistungsfähig und erhält daher ebenfalls volle 2 Punkte. Okami und iClebo bieten etwas weniger Funktionen, die wichtigsten sind aber dennoch in der App verfügbar. Sie erhalten jeweils 1 Punkt. iRobot hat in dieser Hinsicht die geringste Funktionsvielfalt, die aber für die automatische Reinigung des Zuhauses ausreicht. In diesem Vergleich erhält er jedoch keine zusätzlichen Punkte.

Roborock: 5,5 iClebo: 4 Okami: 4,5 Xbot: 7 iRobot: 3,5

Navigation

Kommen wir nun zum Hauptteil des Vergleichs – den Tests. Zunächst vergleichen wir die Navigation aller Roboter in einem Raum mit verschiedenen Hindernissen, die im Alltag häufig vorkommen. Dazu gehören Stuhlbeine, dunkle Bereiche für kamerabestückte Roboter (z. B. der Bereich hinter dem Sofa), Spiegel für mit Lidar ausgestattete Roboter, die Füße eines Wäschetrockners (an denen Roboter oft hängen bleiben) und einfach Gegenstände, die im Weg des Roboters liegen. In unserem Fall ist es ein Hocker.

Der Roborock S6 MaxV entkam einer Falle, die von den Beinen eines Wäschetrockners gebildet wurde; die Kamera hatte sie sogar als Hindernis erkannt. Er reinigte die gesamte erreichbare Fläche, zunächst am Rand und dann in einem Schlangenmuster. Er reinigte gründlich um zwei Stuhlbeine herum, streifte sie dabei leicht und säuberte auch den dunklen Bereich hinter dem Sofa. Die Karte war präzise, ​​bis auf den Bereich um den Spiegel, aber diese Ungenauigkeit beeinträchtigte die Reinigungsleistung nicht; der Roboter reinigte die gesamte erreichbare Fläche, einschließlich des Bereichs um den Spiegel. Er benötigte 13 Minuten, um die 11 Quadratmeter zu reinigen. Angesichts der Hindernisse ist dies ein gutes Ergebnis.

Roborock S6 MaxV NavigationRoborock S6 MaxV Navigation

Der iClebo O5 stieß häufiger gegen Hindernisse und schnitt im Bereich um den Sessel schlechter ab. Die Kartierung war ungenauer, der Roboter reinigte aber den gesamten erreichbaren Bereich. Der dunkle Bereich hinter dem Sofa stellte für die Kamera kein Problem dar, und der Roboter navigierte auch im Dunkeln gut. Allerdings reinigt er den Randbereich nicht separat, sondern nur auf einem Serpentinenpfad. Daher war die Reinigungsgeschwindigkeit etwas höher: Der Roboter reinigte 11 Quadratmeter in 12 Minuten.

iClebo O5 NavigationiClebo O5 Navigation

Okami fährt zunächst am Rand entlang und reinigt dann im Zickzackmuster. Er berührt die Möbel nur minimal und reinigt auch um jedes Stuhlbein herum. Er erfasst und reinigt den gesamten zugänglichen Bereich. Die Navigation funktioniert gut, und der Reinigungszyklus dauerte nur 12 Minuten. Der Spiegel verursachte zwar einige Kartierungsfehler, diese beeinträchtigten die Reinigungsleistung jedoch nicht.

Okami NavigationOkami Navigation

Okami Navigation

Der Xbot L7 Pro fährt zunächst den Randbereich ab und beginnt dann mit der Reinigung im Zickzackmuster. Er konnte die Füße des Trockners nicht bewegen, blieb aber auch nicht daran hängen. Der Kontakt mit Objekten ist sanft, mit Ausnahme der Stuhlbeine. Da er den Stuhl bewegte, reinigte er den Bereich um die Beine nur teilweise. Ansonsten funktioniert die Navigation einwandfrei; er reinigte alles, und der Spiegel störte, wie schon in früheren Fällen, nicht die Lidar-Funktion. Die Reinigungsgeschwindigkeit ist hoch; der Roboter reinigte 11 Quadratmeter in 11 Minuten.

Xbot L7 Pro NavigationXbot L7 Pro Navigation

Der letzte Saugroboter in diesem Test war der iRobot Roomba i7+. Die Füße des Wäschetrockners stellten eine erhebliche Herausforderung dar, da er sich verfing und manuell befreit werden musste. Ansonsten stieß der Roboter etwas häufiger gegen Hindernisse als Modelle mit Lidar-System. Er umrundete mehrere Stuhlbeine, reinigte aber den Bereich um den Kühlschrank nicht vollständig. Während seiner Reinigung des Raumes kehrte er aus unerfindlichen Gründen zu den Stuhlbeinen und anschließend zu seiner Ladestation zurück. Da iRobot keine Echtzeitkarte des Raumes erstellt, kann er seine Bewegungen nicht nachverfolgen. Dennoch navigierte er den dunklen Bereich hinter dem Sofa in einer einzigen schlängelnden Bewegung, und seine Navigation im Dunkeln war davon nicht beeinträchtigt. Die Reinigung dauerte etwa 15 Minuten.

iRobot NavigationiRobot Navigation

Für die Reinigung großer Flächen zeigen wir Ihnen Berichte mit gespeicherten Routen an:

Kartierung durch SaugroboterKartierung durch Saugroboter

Kartierung durch Saugroboter

Wie Sie sehen, erstellen Roboter mit Lidar eine präzisere Karte. Roborock bietet in dieser Hinsicht die beste Navigation: Er teilte den Raum in Bereiche auf und reinigte die gesamte Fläche in einer einzigen, schlangenartigen Bewegung. Der Roboter reinigte 34 Quadratmeter in 27 Minuten – eine sehr hohe Geschwindigkeit. Okami teilte die gesamte Fläche in mehrere Zonen auf und reinigte den Raum in 34 Minuten. Xbot verfolgte ein ähnliches Prinzip, teilte die Fläche jedoch in weniger Zonen auf und reinigte das Haus in 33 Minuten. iClebo erstellte eine weniger genaue Karte, die aber dennoch der Realität entspricht. Überraschenderweise benötigte auch er nur 34 Minuten. iRobot hingegen reinigte bei einer ähnlichen Reinigungsaufgabe in einem Durchgang den gesamten Raum in 57 Minuten. Die Funktion „Dirt Detect“ spielte hier eine zusätzliche Rolle, da sie es dem Roboter ermöglichte, die am stärksten verschmutzten Bereiche zu erkennen und diese durch mehrere Durchgänge gründlicher zu reinigen.

Zusammenfassend verfügen also alle Roboter über gute Navigationssysteme, doch wie sich immer wieder gezeigt hat, ist Lidar bei der Kartierung von Räumen und der räumlichen Navigation überlegen. Roborock erhält von mir volle 2 Punkte für seine Navigation, dank seines ausgefeilteren Reinigungsalgorithmus. Okami und Xbot bekommen jeweils 1,5 Punkte, iClebo hingegen nur 1 Punkt. iRobot schneidet in diesem Vergleich schlechter ab.

Roborock: 7,5 iClebo: 5 Okami: 6 Xbot: 8,5 iRobot: 3,5

Qualität der Trockenreinigung auf Laminatböden

Nun testen wir an unserem Messestand, wie unser Flaggschiff unter den Saugrobotern Laminatböden reinigt. Für den Test verwendeten wir Haare, Wolle, Buchweizen, Reis, Brotkrumen und Kaffeepulver, um Staub zu simulieren.

Vor der Prüfung stehen bleibenVor der Prüfung stehen bleiben

Der Roborock S6 MaxV hat den gesamten Schmutz vom Boden aufgesaugt, nur die Ecken blieben ungereinigt. Zwei davon wurden größtenteils gereinigt, die anderen beiden jedoch nicht. Der gesamte Schmutz landete im Staubbehälter. Tierhaare und Fell hatten sich um die mittlere Bürste verfangen. Ich finde die Reinigungsleistung gut.

Roborocks Leistung bei der chemischen ReinigungRoborocks Leistung bei der chemischen Reinigung

Der iClebo O5 schnitt auch bei der Reinigung verschiedener Verschmutzungen gut ab und reinigte Ecken sogar etwas besser, obwohl etwas Staub zurückblieb. Haare verfingen sich in der zentralen Bürste, und der gesamte Schmutz wurde im Staubbehälter aufgefangen. Der Test wurde erfolgreich bestanden.

iClebo TrockenreinigungsqualitätiClebo Trockenreinigungsqualität

Der Okami U100 Laser beseitigte den Großteil des Schmutzes, reinigte die Ecken aber nicht optimal. Auch entlang der Fußleisten befand sich etwas Schmutz, jedoch nur in geringen Mengen. Haare hatten sich um die mittlere Bürste verfangen, und Tierhaare sowie kleinere Partikel sammelten sich im Staubbehälter.

Okami TrockenreinigungsqualitätOkami Trockenreinigungsqualität

Der Xbot L7 Pro hat bisher am meisten Schmutz aufgenommen und die Ecken gründlich gereinigt. Für einen runden Saugroboter ist seine Trockenreinigungsleistung sehr gut. Der Staubbehälter war größtenteils gefüllt, und Haare hatten sich in der Turbobürste verfangen.

Xbot TrockenreinigungsqualitätXbot Trockenreinigungsqualität

Der iRobot Roomba i7+ konnte, wie alle anderen auch, mit seiner makellosen Trockenreinigungsleistung nicht überzeugen. Er hinterließ Schmutz in den Ecken und nur wenig entlang der Fußleisten.

iRobot TrockenreinigungsleistungiRobot Trockenreinigungsleistung

Letztendlich hat keiner der Roboter den Stand perfekt gereinigt, aber iClebo und Xbot haben im Vergleich etwas besser abgeschnitten. Wir geben ihnen jeweils einen halben Punkt.

Roborock: 7,5 iClebo: 5,5 Okami: 6 Xbot: 9 iRobot: 3,5

Die Qualität der Absaugung von Schutt aus Rissen

Vergleichen wir nun, wie tief Saugroboter in Spalten vordringen können. In unserem Testaufbau haben wir Spalten mit einer Tiefe von 2 bis 10 mm eingeschnitten.

SaugkraftprüfstandSaugkraftprüfstand

Saugkraftprüfstand

Die Konfiguration blieb nach dem Test des Roborock S6 MaxV mit maximaler Leistung nahezu unverändert. Trotz der angegebenen hohen Saugleistung schleudert die Turbobürste Schmutz in den Saugkanal, wodurch dieser nicht aus Ritzen und Spalten entfernt werden kann und der Roboter somit keinen Staub aus diesen saugen kann.

Roborocks SaugkraftRoborocks Saugkraft

Der iClebo O5 ist eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Roborock. Er saugte Staub effektiv aus Ritzen bis zu 10 mm Tiefe. Unsere Tests bestätigten, dass der iClebo tatsächlich der leistungsstärkste der verglichenen Roboter ist.

iClebo SauganlageiClebo Sauganlage

Okami gelang es auch nicht, die Trümmer aus den Rissen abzusaugen, um sie zu leeren.

Okamis SaugkraftOkamis Saugkraft

Der Xbot L7 Pro konnte Schutt aus einem 2 mm tiefen Riss besser aufnehmen. Bei anderen Rissen hatte er Schwierigkeiten.

Xbot-SaugfunktionXbot-Saugfunktion

iRobot war in der Lage, Ablagerungen aus bis zu 2 mm tiefen Spalten teilweise aufzusammeln.

iRobot SaugkraftiRobot Saugkraft

Der iClebo O5 ist somit der leistungsstärkste Roboter. Wir haben ihm in diesem Test einen Punkt gegeben. Xbot und iRobot schnitten etwas besser ab als Okami und Roborock und erhielten daher jeweils einen halben Punkt.

Roborock: 7,5 iClebo: 6,5 Okami: 6 Xbot: 9,5 iRobot: 4

Qualität der Trockenreinigung auf Teppichen

Nun wollen wir sehen, wie die Saugroboter Sand vom Teppich aufsaugen und dabei die Leistungsfähigkeit der Turbobürste testen. Wir haben 200 Gramm Sand auf den Teppich gestreut und die leeren Staubbeutel der einzelnen Roboter vorab gewogen. So konnten wir sie nach den Tests erneut wiegen und ermitteln, wie viel Sand jeder Roboter in der gleichen Zeit aufnehmen konnte. Jeder Roboter hatte für den Test etwa 7 Minuten Zeit.

Sand auf dem TeppichSand auf dem Teppich

Gewicht leerer Staubabscheider:

  • Roborock 160g
  • iClebo 173 g
  • Okami 360 g
  • Xbot 288 g
  • iRobot 231 g

Gewicht der vollen Staubabscheider:

  • Roborock 221 g
  • iClebo 235 g
  • Okami 405 g
  • Xbot 333 g
  • iRobot 332 g

Ergebnis:

  • Roborock 61g
  • iClebo 62 g
  • Okami 45 g
  • Xbot 45g
  • iRobot 101g

iRobot erzielte das beste Ergebnis mit 101 Gramm gesammeltem Sand. Roborock und iClebo erreichten 61 bzw. 62 Gramm. Der Unterschied ist vernachlässigbar. Xbot und Okami schnitten am schlechtesten ab und sammelten jeweils nur 45 Gramm Sand.

Saugroboter auf TeppichSaugroboter auf Teppich

Saugroboter auf Teppich

Daher vergeben wir 1 Punkt an iRobot und jeweils einen halben Punkt an Roborock und iClebo.

Roborock: 8 iClebo: 7 Okami: 6 Xbot: 9,5 iRobot: 5

Wir haben außerdem getestet, wie gut die verglichenen Roboter Tierhaare von Teppichen entfernen. Alle haben hervorragend abgeschnitten, daher gibt es ein Unentschieden.

Wolle auf dem TeppichWolle auf dem Teppich

Qualität der Schmutzentfernung

Wir haben einen Laminatständer mit Schuhschmutz beschmutzt, um zu sehen, wie Roboter mit hartnäckigen Flecken umgehen können.

Der Roborock S6 MaxV Roboter hat den gesamten Schmutz gründlich entfernt und keine Streifen hinterlassen.

Roborock NassreinigungRoborock Nassreinigung

Der iClebo O5 hat Schmutz nicht gut entfernt und seine Aufgabe nicht erfüllt. Das Tuch eignet sich jedoch zum Abwischen von Staub vom Boden. Im Vergleich zu beispielsweise einem iRobot ist es besser als nichts.

Nassreinigung mit iCleboNassreinigung mit iClebo

Der Okami U100 Laser entfernte den größten Teil des Schmutzes, jedoch nicht perfekt, insbesondere am Rand.

Nassreinigung mit OkamiNassreinigung mit Okami

Der Xbot L7 Pro hat zwar keine perfekte Arbeit geleistet, aber immerhin einen Teil des Schmutzes entfernt.

Nassreinigung XbotNassreinigung Xbot

Roborock erhält daher die Höchstpunktzahl von 1 Punkt. Okami und Xbot erhalten jeweils 0,5 Punkte. iClebo hat die Aufgabe nicht erfüllt, und iRobot reinigt den Boden gar nicht, weshalb sie keine Punkte erhalten.

Roborock: 9 iClebo: 7 Okami: 6,5 Xbot: 10 iRobot: 5

Bereich mit Nassreinigung behandelt

Ein weiterer Test wurde durchgeführt, um zu ermitteln, welche Fläche ein Tuch im Nassreinigungsmodus abdecken würde. In unserem Fall betrug die zu reinigende Raumfläche 11 Quadratmeter.

Nassreinigung mit SaugroboternNassreinigung mit Saugrobotern

Der iClebo reinigt eine Fläche von bis zu 15 Quadratmetern. Der Xbot L7 Pro schafft im Wischmodus bis zu 40 Quadratmeter. Der Roborock S6 MaxV fuhr die gesamte Fläche achtmal ab, bevor sein Wassertank leer war. Das entspricht einer Reinigungsfläche von ca. 100 Quadratmetern. Der Okami U100 Laser fuhr die gesamte Fläche zweimal ab, und der Wasserstand im Tank blieb nahezu unverändert. Dieser Saugroboter kann daher Flächen von über 100 Quadratmetern wischen, bis der Akku leer ist.

Beim Vergleich der Nassreinigungsfunktionen von Roborock und Okami fällt auf, dass der Roborock auf der höchsten Stufe den Boden gründlicher befeuchtet, da mehr Wasser auf das Reinigungstuch gelangt. Darüber hinaus bietet er im Nassreinigungsmodus eine vollwertige Trockenreinigung, bei der der Roboter tatsächlich saugt. Die Einstellungen des Roborock ermöglichen es, die Wassermenge für jeden Raum individuell anzupassen. In einer Küche mit Fliesenboden sollte die maximale Wassermenge beispielsweise auf Stufe 3 eingestellt werden, während in Räumen mit Laminatboden Stufe 2 oder 1 gewählt werden kann. Dies ist also definitiv eine nützliche Option.

Daher vergebe ich Roborock volle 2 Punkte, Okami 1,5 Punkte und Xbot 1 Punkt. iClebo hatte ich bereits zu Beginn mit 0,5 Punkten bewertet, um seine Nassreinigungsleistung im Vergleich zu iRobot zumindest objektiv beurteilen zu können.

Roborock: 11 iClebo: 7 Okami: 8 Xbot: 11 iRobot: 5

Vorbeiziehende dunkle Flecken

Ein weiterer Test bestand darin, herauszufinden, wie Flaggschiffmodelle verschiedener Hersteller mit dunklen Flecken auf dem Boden umgehen. In unserem Fall handelte es sich um einen schwarzen Teppich.

Saugroboter und dunkle FleckenSaugroboter und dunkle Flecken

Der Test ergab, dass iClebo, iRobot und Xbot keine Probleme mit dunklen Flecken auf dem Boden haben. Roborock und Okami hingegen erkennen diese als Höhenunterschiede. Daher erzielen die drei besten Roboter in diesem Test die höchsten Punktzahlen.

Roborock: 11 iClebo: 8 Okami: 8 Xbot: 12 iRobot: 6

Schwellenwert der Passierbarkeit

Ermitteln wir, welche Hindernisse die einzelnen Roboter überwinden können. Roborock überwindet laut Herstellerangaben problemlos Hindernisse bis zu 2 cm Höhe. iClebo schaffte in unserem Test ebenfalls eine 20 mm hohe Schwelle, allerdings nicht immer. Auch der Hersteller gibt eine Schwelle von bis zu 15 mm an. Okami kann Hindernisse bis zu 15 mm überwinden, und Xbot schafft sogar bis zu 20 mm. iRobot kann keine Hindernisse über 15 mm Höhe überwinden.

Geländegängigkeit des SaugrobotersGeländegängigkeit des Saugroboters

Insofern erhält jeder einen Punkt, außer Okami und iRobot.

Roborock: 12 iClebo: 9 Okami: 8 Xbot: 13 iRobot: 6

Hindernissen auf dem Boden ausweichen.

Ein weiterer wichtiger Vergleichstest für Saugroboter ist ihre Leistungsfähigkeit bei Hindernissen auf dem Boden, wie beispielsweise Kabeln und Socken. Diese beiden Objekte blockieren oft die Bürsten des Roboters, sodass ein Eingreifen von außen erforderlich ist, um ihn wieder in Gang zu bringen.

Der Roborock S6 MaxV erkannte ein Ladegerät und eine Socke auf dem Boden, umfuhr diese und reinigte nur den Bereich, den er als sicher einstufte.

Roborock entdeckte eine Socke und ein Kabel auf dem Boden.Roborock entdeckte eine Socke und ein Kabel auf dem Boden.

Roborock entdeckte eine Socke und ein Kabel auf dem Boden.

Die übrigen Roboter konnten den Reinigungsvorgang nicht abschließen, da sich entweder eine Socke um die zentrale Bürste oder das Ladekabel um die zentrale oder die Seitenbürsten verheddert hatte. Daher war ein manuelles Eingreifen erforderlich.

Saugroboter und KabelSaugroboter und Kabel

In diesem Test geht der Roborock S6 MaxV mit seiner innovativen Kamera als klarer Sieger hervor. Dieser Roboter erhält den Vorzug.

Roborock: 13 iClebo: 9 Okami: 8 Xbot: 13 iRobot: 6

Aufgrund zahlreicher Anfragen unserer Abonnenten haben wir uns außerdem entschlossen, zu demonstrieren, wie der Roborock S6 MaxV mit verschütteter Soße oder unerwarteten Haustierunfällen umgeht. Überzeugen Sie sich selbst:

Roborock entdeckte Soße auf dem BodenRoborock entdeckte Soße auf dem Boden

Roborock erkennt TierkotRoborock erkennt Tierkot

Ja, die Kamera erkennt solche Hindernisse und weicht ihnen aus. Ich finde, das verdient ein paar Punkte, denn das Thema Haustiere und ihre Hinterlassenschaften ist wirklich wichtig. Da wir die Kamera aber schon einmal getestet haben, würde ich ihr für diesen Test höchstens einen halben Punkt mehr geben.

Roborock: 13,5 iClebo: 9 Okami: 8 Xbot: 13 iRobot: 6

Geräuschpegel

Abschließend verglichen wir die Geräuschpegel der Roboter in verschiedenen Betriebsmodi. Dazu verwendeten wir ein spezielles Gerät, ein sogenanntes Schallpegelmessgerät.

Geräuschpegel von SaugroboternGeräuschpegel von Saugrobotern

Alle Werte können Sie in der Tabelle einsehen:

Modus Roborock S6 MaxV iClebo O5 Okami U100 Xbot L7 Pro Roomba i7+
Bodenpoliermaschine Bis zu 59,2 dB Bis zu 57 dB Bis zu 58,5 dB
Mindestleistung Bis zu 62 dB Bis zu 67,1 dB Bis zu 62,5 dB Bis zu 62,1 dB
Durchschnittliche Leistung Bis zu 63,3 dB Bis zu 71,5 dB Bis zu 62,6 dB Bis zu 63,3 dB Bis zu 67 dB
Maximale Leistung Bis zu 67 dB Bis zu 72,3 dB Bis zu 65,2 dB Bis zu 71,1 dB

Der Okami U100 Laser ist der leiseste von allen. Da der iRobot keine einstellbare Saugkraft besitzt, haben wir den maximalen Saugkraftwert in die Tabelle eingetragen. Der Okami erhält dafür einen Punkt. Roborock und iRobot sind etwas lauter, aber leiser als die anderen Roboter. Auch sie erhalten jeweils einen halben Punkt.

Fassen wir es zusammen

Das Endergebnis lautet wie folgt:

Roborock: 14 iClebo: 9 Okami: 9 Xbot: 13 iRobot: 6.5

Diese Bewertung spiegelt natürlich meine persönliche Meinung wider, basierend auf Tests unter identischen Bedingungen. Mein Bewertungssystem mag manchen voreingenommen erscheinen, und einige Tests hätten mehr oder weniger Punkte verdient. Ich würde mich freuen, wenn Sie Ihre Meinung in den Kommentaren teilen würden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Roborock S6 MaxV knapp vor dem neuen Xbot L7 Pro die Nase vorn hat. Funktionalität und Reinigungsleistung sind nahezu identisch. Die einzigen nennenswerten Unterschiede liegen in der Nasswischfunktion und der Hauptfunktion. Sie entscheiden selbst, ob Sie eine fortschrittlichere Navigation mit künstlicher Intelligenz oder eine selbstreinigende Basisstation mit Fernbedienung anstelle einer App bevorzugen, die nicht für jeden geeignet ist.

Gleiches gilt für iClebo und Okami. Sie unterscheiden sich zwar, erzielten aber in der Endwertung das gleiche Ergebnis. Das iClebo O5 ist in puncto Funktionalität und Navigation etwas unterlegen, zeigte aber dennoch die beste Leistung auf harten Oberflächen. Die Verarbeitungsqualität und der Markenruf sollten nicht unterschätzt werden.

In diesem Vergleich könnte Okami für eine bestimmte Zielgruppe interessant sein, da er gegenüber Roborock einige Vorteile bietet, wie z. B. Fernbedienung, zwei Seitenbürsten und besseres Zubehör. Auch gegenüber Xbot und iClebo hat er Vorteile, beispielsweise bei der Nassreinigung. Gegenüber iRobot bietet er ebenfalls klare Vorteile. Allerdings sind seine Konkurrenten in mancher Hinsicht ebenfalls besser. Letztendlich kommt es also auf Ihre persönlichen Vorlieben an, aber der Roboter verdient in jedem Fall Beachtung und behauptet sich erfolgreich auf dem Markt. Rangliste der besten Saugroboter des Jahres 2020Die

iRobot ist dank seines einzigartigen, patentierten Reinigungsmoduls unbestritten führend in der Teppichreinigung. Navigation und Funktionalität sind jedoch deutlich unterlegen. Sein einziger Vorteil ist die selbstreinigende Basisstation, die Ende 2020 weltweit nur wenige Roboter boten. Insgesamt schnitt dieser Roboter schlechter ab, vor allem aufgrund des fehlenden Nasswischens, das anhand verschiedener Kriterien mehrfach getestet wurde.

Die besten Saugroboter des Jahres 2020 im TestDie besten Saugroboter des Jahres 2020 im Test

Ich hoffe, dieser Vergleichstest der besten Saugroboter 2020 war hilfreich und Sie konnten anhand von Preis, Reinigungsleistung und Funktionen das passende Modell auswählen. Bei Fragen können Sie diese gerne unten in den Kommentaren stellen. Viel Spaß beim Einkaufen!

Ein Kommentar

  • Andrey

    Vielen Dank für den ausführlichen Testbericht! Sehr hilfreich. Ich suche gerade einen Saugroboter. Die Nass- und Trockenreinigungsleistung sollte meiner Meinung nach stärker gewichtet werden. Schließlich kauft man einen Staubsauger ja genau deswegen. Das ist viel wichtiger als beispielsweise das mitgelieferte Zubehör. Auch der Preis spielt eine Rolle.

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