Wollmer W600 Ultrabot: Ein Fensterputzroboter mit automatischer Wasserversorgung


Dieser Testbericht befasst sich mit dem Fensterputzroboter Wollmer W600 Ultrabot. Diese Technologie spart nicht nur Zeit, sondern erhöht vor allem die Sicherheit, da man nicht mehr auf die Fensterbank klettern muss, um die Außenseite zu reinigen. Das Gerät ist besonders für Bewohner höherer Stockwerke empfehlenswert, insbesondere für diejenigen mit feststehenden Panoramafenstern ohne Flügel. Im Folgenden teste ich den Wollmer W600 Ultrabot und teile meine Meinung darüber mit, ob sich der Kauf dieses Fensterputzroboters, der zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Artikels etwa 500 US-Dollar kostet, lohnt. Los geht's!
Ausrüstung
Der Wollmer W600 Ultrabot wurde in dieser Markenverpackung geliefert:
Neben dem Roboter selbst und seinem Sicherheitsseil umfasst das Lieferset Folgendes:
- Netzteil.
- Verlängerungskabel.
- Anschlusskabel für den Adapter an das Netzwerk.
- Fernbedienung.
- Zwei Ersatz-Montagescheiben zur Installation von Wischtüchern.
- Set mit Ersatzservietten.
- Bedienungsanleitung und Garantiekarte.
- Eine Flasche zum Befüllen des Wassertanks im Roboter.
Die Verpackung ist gut. Besonders hervorzuheben ist, dass dem Roboter sage und schreibe 14 Reinigungstücher beiliegen. Laut Hersteller reicht das für 3.000 Reinigungszyklen. Ein echter Pluspunkt!
Aussehen
Werfen wir nun einen Blick auf den Wollmer W600 Ultrabot. Es handelt sich um einen schaufelförmigen Roboter in Schwarz und Blau. Ein Griff an der Oberseite sorgt für sicheren Halt und minimiert das Risiko, ihn versehentlich fallen zu lassen. Die Belüftungsöffnungen für den Hauptmotor, der den Roboter an vertikalen Flächen ansaugt, befinden sich an den Seiten.
Auf der Rückseite befinden sich ein Stromanschluss und eine Befestigungsmöglichkeit für ein Sicherheitskabel.
An der Vorderseite befindet sich ein einzelner mechanischer Bedienknopf, der das Gerät ein- und ausschaltet und den Fensterreinigungsvorgang startet. Daneben ist die Lautsprecheröffnung zu sehen.
Der Deckel ist abnehmbar und wird von Magneten gehalten. Darunter befindet sich eine Öffnung mit einem Verschlussdeckel zum Einfüllen von Wasser oder Reinigungslösung in den Wassertank des Roboters. Dieser fasst bis zu 50 ml Wasser.
Das Wasser wird über eine spezielle Düse in der Mitte der Seitenwand zugeführt.
Das Reinigungsmodul besteht aus zwei rotierenden Scheiben mit angebrachten Mikrofasertüchern. Zwischen den Scheiben befinden sich Kontrollleuchten, die den Status des Roboters anzeigen. Während der Innenreinigung dient eine Tastenbeleuchtung als Statusanzeige; auch bei der Außenreinigung ist der Status dank dieser Kontrollleuchten erkennbar. Die Scheiben lassen sich ganz einfach an der Roboterbasis befestigen: Die Clips und Nuten müssen lediglich gleichmäßig ausgerichtet werden.
Insgesamt überzeugt der Wollmer W600 Ultrabot mit einer hohen Verarbeitungsqualität. Die Oberfläche ist fleckenabweisend, er hat kein Spiel und sieht zudem elegant aus. Weiter geht's!
Technische Spezifikationen
Die wichtigsten Merkmale des Wollmer W600 Ultrabot, wie vom Hersteller angegeben:
- Leistungsaufnahme 80 W.
- Vakuum 4000 Pa.
- Lithium-Ionen-Akku, 600 mAh.
- Die Laufzeit der USV-Batterie beträgt 30 Minuten.
- Abmessungen 295*145*95 mm.
- Gewicht 0,95 kg.
Wichtig ist anzumerken, dass der Hersteller eine Gehäusehöhe von 95 mm angibt. In Wirklichkeit ist die Höhe sogar noch geringer und beträgt etwa 87 mm.
Das geringe Gewicht des Roboters ist ebenfalls bemerkenswert; er wiegt nur halb so viel wie quadratische Fensterputzroboter. Die übrigen Spezifikationen sind mit denen ähnlicher Roboter vergleichbar.
Funktionale Fähigkeiten
Kommen wir nun zu den Funktionen des Wollmer W600 Ultrabot. Der Roboter wird per Fernbedienung gesteuert. Eine Steuerung per Smartphone wird nicht unterstützt, was ich allerdings nicht für wichtig halte, da solche Geräte ohnehin kaum ferngesteuert werden. Da eine Person vor Ort sein muss, ist die Smartphone-Steuerung nur bedingt sinnvoll.
Das Bedienfeld enthält folgende Funktionen:
- Umschalten zwischen manueller und automatischer Wasserzufuhr.
- Zwangswasserzufuhr bei Auswahl des manuellen Modus.
- Joystick zur manuellen Steuerung des Roboters.
- Drei Bewegungsarten auf der Oberfläche (vom linken Rand, vom rechten Rand und vom oberen Punkt nach unten).
- Das Programm wird beendet.
- Und starten/pausieren.
Diese Eigenschaften genügen, um die grundlegenden Aufgaben des Wollmer W600 Ultrabot zu erfüllen.
Testen
Kommen wir nun zum Testen. Es folgen mehrere kurze, aber informative Tests, die die Effektivität des Roboters und einige wichtige Bedienungsdetails verdeutlichen. Ein ausführlicher Video-Testbericht des Wollmer W600 Ultrabot inklusive aller Tests wurde bereits erstellt und auf dem Kanal veröffentlicht.
Qualität der Fensterreinigung
Zuerst testen wir die Reinigungsleistung des Fensters von außen. Hier sehen Sie den Ausgangszustand des Fensters vor dem Einschalten. Es ist sehr staubig. Wie vom Hersteller empfohlen, lassen wir den Wollmer W600 Ultrabot zunächst mit trockenen, wasserlosen Tüchern laufen, um den Staub zu entfernen. Hier sehen Sie den Zustand des Fensters vor und nach der Reinigung:
Und hier sind die Testtücher. Die Wirksamkeit dieses Geräts ist bereits erwiesen.
Danach wechseln wir die Tücher, füllen den Wassertank auf und starten den Roboter erneut. Während dieses Zyklus kann er Flecken und Streifen vom Fenster entfernen. Und genau das hat er getan. Vor den Tüchern können Sie sehen, wie die automatische Wasserzufuhr zur Oberfläche funktioniert:
Es wird nicht vom Wind verweht, und die Flugbahn geht nicht über die Reinigungstücher hinaus, sodass nach dem Vorbeifahren des Roboters keine Wasserflecken zurückbleiben.
Insgesamt ist die Fensterreinigungsqualität gut. Lediglich die Ecken bleiben aufgrund von Konstruktionsmängeln ungereinigtet. Das runde Tuch reicht nicht bis in die Ecken.
Erwähnenswert ist auch die hervorragende Navigation des Roboters. Er übersieht keine Stelle und rutscht auch auf Glas nicht aus. Das ist ein großer Vorteil!
Anwendung auf anderen Oberflächen
Der Wollmer W600 Ultrabot kann nicht nur Fenster, sondern auch andere glatte, harte Oberflächen reinigen. Beispielsweise eignet er sich zur Reinigung von Badezimmerfliesen, Spiegeln oder sogar Küchenrückwänden.
Wichtig ist auch, dass der Wollmer W600 Ultrabot auf horizontalen Flächen navigieren kann. Vielleicht finden Sie deshalb eine Verwendung dafür.
Und noch eine Anmerkung: In meinen Tests fuhr der Wollmer W600 Ultrabot vorsichtig vom Abgrund weg, aber der Hersteller empfiehlt in jedem Fall nicht, ihn im Automatikmodus an rahmenlosen Fenstern zu verwenden, sondern nur die manuelle Steuerung mit der Fernbedienung.
Vergessen Sie jedoch nicht eine wichtige Voraussetzung: Sichern Sie unbedingt das Sicherheitskabel, bevor Sie den Roboter benutzen.
Betrieb im Notmodus
Ich möchte Ihnen demonstrieren, wie sich der Wollmer W600 Ultrabot bei einem Stromausfall verhält. Sollte der Strom in Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus plötzlich ausfallen, piept der Roboter und die Anzeigen an beiden Seiten blinken rot.
In diesem Modus kann das Gerät bis zu 30 Minuten lang arbeiten. Dies ist ausreichend Zeit, um das Problem umgehend zu erkennen und den Roboter vom Fenster zu entfernen.
Geräuschpegel
Der letzte Test bestand in der Überprüfung des Geräuschpegels des Wollmer W600 Ultrabot. Hierfür wurde ein spezielles Schallpegelmessgerät verwendet. Der Geräuschpegel lag im Bereich von 77–77,5 dB, was durchaus üblich ist.
Fassen wir es zusammen
Der Wollmer W600 Ultrabot wurde ausführlich getestet. Nach dem Testen teile ich meine Eindrücke vom Fensterputzroboter mit euch. Folgendes hat mir gefallen:
- Qualitativ hochwertige Fensterreinigung.
- Automatisches Wasserversorgungssystem bis zur Oberfläche.
- Komplettes Set.
- Hochwertige Montage.
- Arbeiten Sie auf horizontalen Flächen.
- Leichtgewicht.
- Verfügbarkeit von Garantie und Service.
Zu den Nachteilen zählt vor allem, dass der Wollmer W600 Ultrabot im Gegensatz zu vergleichbaren Modellen die Fensterecken nicht reinigt. Bislang hat kein Hersteller dieses Problem der vollständigen Eckenreinigung gelöst. Im Vergleich zu anderen getesteten Fensterputzrobotern fallen außerdem die fehlende Smartphone-Steuerung (die jedoch nicht besonders wichtig ist), die eingeschränkte Reinigungsfunktion für rahmenlose Fenster und der überdurchschnittliche Preis auf.
Insgesamt hat das Gerät einen sehr positiven Eindruck hinterlassen, daher kann ich es uneingeschränkt empfehlen. Damit möchte ich meine Rezension abschließen. Bei Fragen könnt ihr diese gerne in den Kommentaren stellen. Viel Spaß beim Einkaufen! Tschüss!



























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