Genio Laser L800: Ein Saugroboter mit 5G-WLAN


Hallo zusammen! Wir haben ein neues Produkt des beliebten Herstellers Genio zum Testen erhalten: das Flaggschiffmodell 2020 – den Genio Laser L800. Der Saugroboter kostet zum Zeitpunkt dieses Artikels 350 € und gehört damit zum Premiumsegment. Er ist mit Lidar zur Navigation ausgestattet, eignet sich sowohl für die Trocken- als auch für die Nassreinigung und lässt sich per Fernbedienung und App steuern. Darüber hinaus bietet er eine Vielzahl fortschrittlicher Funktionen. Der Genio Laser L800 zeichnet sich außerdem durch einige einzigartige Merkmale gegenüber Konkurrenzprodukten aus. Mehr dazu erfahrt ihr später nach einem ausführlichen Testbericht. Los geht's!
Ausrüstung
Zunächst einmal zeigen wir Ihnen, was in diesem Modell enthalten ist.
Neben dem Saugroboter mit installiertem Staubbehälter enthält die Verpackung:
- Ladestation mit separatem Fach zur Aufbewahrung von überschüssigem Kabel.
- Netzteil zum Anschluss der Basisstation an das Netzwerk.
- Kurzanleitung und Bedienungsanleitung (alle Dokumente in Russisch).
- Fernbedienung mit Stromversorgungselementen.
- Getrennter Kombibehälter für Wasser und Abfall.
- Düse mit angenähtem Mikrofasertuch.
- Ersatz-Mikrofasertuch.
- Austauschbare zentrale Silikonbürste.
- Magnetband.
- Ersatz-Seitenbürste.
Das Set ist fast vollständig. Alle notwendigen Verbrauchsmaterialien und Zubehörteile sind enthalten. Lediglich ein Ersatz-HEPA-Filter fehlt.
Aussehen
Betrachten wir nun das Design des Genio Laser L800 genauer. Ein Lidar-Sensor ist oben angebracht und für die Navigation des Roboters und die Kartierung des Raums zuständig. Auf der Oberseite befinden sich zwei mechanische Bedienknöpfe: Start/Pause und die Taste für die automatische Rückkehr zur Ladestation.
Der Staubbehälter ist von hinten abnehmbar; darauf gehen wir später ein. Am mechanischen Stoßfänger befinden sich seitlich ein Wandsensor und vorne ein Hindernis-Annäherungssensor.
Wichtig ist, dass der Lidar mit einem mechanischen Knopf ausgestattet ist, um ein Verklemmen unter Möbeln zu verhindern. Der Abfallbehälter wird durch Drücken des Knopfes ausgeworfen. Design und Aufbau ähneln stark der genannten Lösung. iRobot Roomba i7+Es ist ähnlich aufgebaut.
Auf der Oberseite des Behälters befindet sich sofort das Pflegeetikett des Herstellers. Unter dem Deckel ist ein HEPA-Filter verbaut. Überraschenderweise gibt es keinen zusätzlichen Netzfilter.
Der Staubbehälter lässt sich zum einfachen Entleeren öffnen. Eine Schutzkappe verhindert versehentliches Verschütten beim Abnehmen des Behälters vom Roboter.
Dieser Staubabscheider kann durch einen kombinierten Abfall- und Wasserbehälter ersetzt werden. Er fasst 260 ml Wasser und 240 ml Trockenabfall. Im Behälter befindet sich eine Pumpe zur elektronischen Verriegelung und Wasserdurchflussregelung.
Betrachten wir die Roboterstruktur von unten. Wir sehen eine einzelne Seitenbürste mit drei Borsten. Die zentrale Bürste ist eine fest angebrachte, blütenblattförmige Borstenbürste. Nur eine Kappe ist abnehmbar.
Sie können sie durch eine Silikonrolle ersetzen, die Fell und Haare weniger leicht verheddert.
Die Nassreinigungsdüse wird von unten in eine spezielle Nut an den Klemmen eingesetzt.
Insgesamt ist der Roboter gut verarbeitet. Sein Gewicht lässt auf hochwertige Bauteile schließen. Der erste Eindruck ist definitiv positiv.
Technische Spezifikationen
Werfen wir einen Blick auf die wichtigsten Merkmale des Genio Laser L800:
| Art der Reinigung | Trocken und nass |
| Stromversorgung | Lithium-Ionen-Akku 5200 mAh |
| Saugkraft | Bis zu 2700 Pa |
| Öffnungszeiten | Bis zu 150 Minuten |
| Reinigungsbereich | >100 m2 |
| Höhe der Hindernisse | Bis zu 20 mm |
| Kapazität des Staubabscheiders | 500 ml |
| Kapazität des kombinierten Containers | 240 ml für Abfall und 260 ml für Wasser |
| Gesamtabmessungen | 340 x 95 mm |
| Geräuschpegel | Bis zu 68 dB (im MAX-Modus) |
Insgesamt sind die Spezifikationen für das Premiumsegment durchaus wettbewerbsfähig. Wir werden später überprüfen, inwieweit einige der angegebenen Spezifikationen der Realität entsprechen.
Funktionale Fähigkeiten
Es ist viel interessanter zu sehen, was der neue Genio Laser L800 alles kann. Die wichtigsten Funktionen sind in der App verfügbar, also fangen wir dort an. Zuerst müssen Sie die App auf Ihr Smartphone herunterladen, sich anmelden und den Roboter mit Ihrem WLAN-Netzwerk verbinden. Und hier noch ein wichtiges Detail zu diesem Saugroboter: Er kann sich nicht nur mit 2,4-GHz-Netzwerken, sondern auch mit 5-GHz-Netzwerken verbinden. Das könnte für manche ein wichtiges Feature sein.
Der Roboter verbindet sich problemlos mit dem Netzwerk, die App ist auf Russisch. Wir haben einen Testlauf durchgeführt, damit der Roboter den Raum kartieren und die Daten speichern kann. Danach stehen alle Funktionen zur Verfügung.
Die Karte ist also präzise, und der Roboter teilt sich die Räume automatisch ein – ein klarer Vorteil. Zu den Einstellungen gehören ein „Nicht stören“-Modus, Sprachansagen lassen sich aktivieren und deaktivieren, und die Lautstärke ist einstellbar. Übrigens: Der Genio Laser L800 spricht Russisch.
Der Kartenspeichermodus muss aktiviert sein; er kann bei Bedarf zurückgesetzt werden. Sie können außerdem den Status der Verbrauchsmaterialien überprüfen und die Firmware-Version aktualisieren.
Am unteren Rand des Hauptbildschirms befindet sich eine Reihe von Schaltflächen. Die erste lässt den Roboter zur Ladestation zurückkehren. Die zweite dient der Kartenbearbeitung. Dieser Bereich verdient besondere Beachtung. Sie können aus mehreren gespeicherten Karten auswählen, was besonders praktisch ist, wenn Ihr Haus mehrere Etagen hat. Sie können die Karte auch bearbeiten, indem Sie mehrere Räume zu einem zusammenfassen oder einen Raum in mehrere Zonen unterteilen. Außerdem können Sie die Raumnamen ändern. Dies sind die grundlegenden Optionen zur Kartenbearbeitung.
Die nächste Taste auf dem Hauptbedienfeld startet den automatischen Reinigungsmodus. Daneben befinden sich die Regler für Saugkraft und Tuchbefeuchtung.
Zu den weiteren Funktionen gehören die manuelle Steuerung und ein Wischmodus. In diesem Modus bewegt sich der Roboter in einem Y-förmigen Muster, ähnlich einer Poliermaschine. Weitere Funktionen sind die Randreinigung, die punktuelle Reinigung in ausgewählten Bereichen, die Reinigung bestimmter Bereiche, die Doppeldurchgangsreinigung, die geplante Reinigung und die Möglichkeit, den Reinigungsverlauf einzusehen. Bei der geplanten Reinigung können Sie die gewünschten Räume, einen von drei Betriebsmodi, die Doppeldurchgangsreinigung, die Startzeit und die Wochentage auswählen. Außerdem können Sie die Reinigungsleistung und den Feuchtigkeitsgrad des Reinigungstuchs anpassen.
Und natürlich lassen sich auf der Karte Sperrzonen festlegen, in die der Roboter nicht fahren soll. Die Funktionalität ist beeindruckend!
Bei Fragen zum Roboter können Sie den Hilfebereich besuchen und die Informationen des Herstellers lesen. Kontaktinformationen und die Möglichkeit, Verbrauchsmaterialien zu bestellen, finden Sie auf der offiziellen Website.
Darüber hinaus wird der Genio Laser L800 über eine Fernbedienung gesteuert.
Sie können die Reinigung planen, in Echtzeit durchführen oder den Roboter mithilfe der Pfeiltasten manuell zum gewünschten Ort steuern. Außerdem können Sie die automatische Reinigung aktivieren, die Saugkraft anpassen, die Kantenreinigung einschalten oder den Roboter zur Ladestation zurückführen. Einzig die Punktreinigungsfunktion fehlt auf der Fernbedienung, ansonsten sind alle Hauptfunktionen vorhanden.
Testen
Wir empfehlen Ihnen, sich unser Video für einen ausführlichen Testbericht und eine detaillierte Rezension des Genio Laser L800 anzusehen:
Die Testergebnisse werden im Folgenden in Textform dargestellt.
Navigation
Kommen wir nun zum Testen. Zuerst testen wir die Navigation dieses Roboters in einem einzelnen Raum mit Hindernissen.
Der Genio Laser L800 fährt zunächst den Randbereich ab. Dabei deckt er nicht den gesamten Raum ab, sondern nur einen großen Teil. Den verbleibenden kleinen Bereich reinigt er separat und teilt ihn in mehrere Zonen auf. Er bleibt nicht am Trockner hängen. Anschließend reinigt er im Zickzackmuster. Er reinigt Gegenstände und Möbel sehr schonend und säubert sogar die Stuhlbeine. Das ist ein großer Pluspunkt. Für die Reinigung von 10,6 Quadratmetern benötigte er 12 Minuten. Die Geschwindigkeit ist für einen Saugroboter üblich. Roboterstaubsauger mit LidarDie
Mal sehen, wie sich dieser Roboter im ganzen Haus zurechtfindet. Die Karte wurde bereits erstellt und in seinem Speicher abgelegt.
Der Genio Laser L800 reinigt Raum für Raum, zunächst entlang der Wände und dann in einer Schlangenlinie. Die Navigation funktioniert einwandfrei und lässt keine Stellen unrein. Für die Reinigung von 30,6 Quadratmetern benötigte er 33 Minuten. Auch an der Navigation gibt es nichts auszusetzen; der Roboter bewältigt große Flächen perfekt.
Saugkraft
Viel interessanter ist es zu testen, wie gut der Genio Laser L800 Schmutz aus Spalten unterschiedlicher Tiefe aufsaugt.
Wie die meisten Saugroboter kann er bis zu 2 mm tief saugen. Das entspricht der Standardtiefe zwischen Fliesen und ist daher für die Reinigung Ihres Zuhauses ausreichend. Es gibt aber auch leistungsstärkere Modelle.
Trockenreinigung von Laminatböden
Nun wollen wir sehen, wie gut der Genio Laser L800 verschiedene Verschmutzungen auf Laminatböden aufnimmt. In unserem Fall umfasste dies Tierhaare, verschiedene Getreidesorten und Kaffeepulver als simulierten Staub.
Der Saugroboter hat fast den gesamten Schmutz aufgesammelt, nur in den Ecken blieb etwas zurück. Das ist jedoch ein bekanntes Problem bei Saugrobotern. Haare und Tierhaare verfingen sich in den Bürsten, aber der Großteil des Schmutzes landete im Staubbehälter. Der Test war erfolgreich.
Teppichreinigung
Der Genio Laser L800 schnitt auf Teppichböden etwas schlechter ab. Er entfernte zwar den Großteil des Schmutzes, aber einige Haare, Flusen und Getreidereste blieben zurück. Die Reinigungsleistung auf Teppichböden war überdurchschnittlich, aber nicht hervorragend.
Nassreinigung
Mal sehen, ob der Genio Laser L800 eingetrockneten Schmutz von Laminatböden entfernen kann.
Ja, der größte Teil des Schmutzes wurde entfernt, aber in den Ecken waren noch einige Streifen und Stellen sichtbar, die nicht vollständig gereinigt waren. Wie schon beim Teppich war die Reinigungsqualität überdurchschnittlich, aber nicht perfekt. Erwähnenswert ist jedoch, dass das Tuch fest auf dem Boden auflag.
Dieser Roboter eignet sich für die tägliche Feuchtreinigung. Er entfernt leichten Schmutz und Staub. Das Wasser fließt gut auf das Tuch und befeuchtet es gleichmäßig.
Bei der Nassreinigung wurde das schlangenartige Reinigungsmuster auf maximale Wasserdurchflussrate eingestellt. Trotzdem überflutete der Roboter den Boden nicht zu stark, sodass Holzböden nicht beschädigt wurden.
Hindernisfreiheit
Der Genio Laser L800 überwindet Hindernisse von 10, 15 und 20 mm souverän, seine Geländegängigkeit ist also gut.
Dunkle Flecken
Mal sehen, ob dieser Saugroboter Angst vor dunklen Oberflächen hat und diese anhand ihrer Höhenunterschiede erkennt.
Nein, es gab keine Probleme mit der schwarzen Matte. Der Genio Laser L800 lässt sich problemlos darauf aufschieben, was ein Pluspunkt ist.
Geräuschpegel
Zum Schluss messen wir den Geräuschpegel. Bei minimaler Leistung lag er zwischen 60 und 63 dB. Im Standardmodus erreichte er 65 dB und bei maximaler Leistung 68 dB. Insgesamt ist der Genio Laser L800 also nicht besonders laut.
Fassen wir es zusammen
Der Genio Laser L800 wurde eingehend geprüft und getestet. Nun bewerten wir ihn anhand verschiedener Kriterien unter Berücksichtigung seines Preisniveaus und der Ergebnisse unserer Tests.
Navigation 10 von 10 Punkten. Wir haben keinerlei Beanstandungen an der Navigation dieses Roboters. Er navigiert einwandfrei, geht behutsam mit Objekten um, erstellt eine präzise Raumkarte, teilt den Raum automatisch in Bereiche auf und speichert mehrere Karten in seinem Speicher. Er verfügt über alle notwendigen Funktionen zur Kartenverwaltung. Zwar könnten wir einen Punkt für das Fehlen einer Bodenerkennung abziehen, doch angesichts des günstigen Preises ist die Navigation dieses Roboters im Vergleich zu seinen direkten Konkurrenten von sehr hoher Qualität.
Vielseitigkeit 10 von 10 Punkten. Der Roboter lässt sich sowohl per Fernbedienung als auch über eine mobile App steuern. Er ist sogar mit 5-GHz-Netzwerken kompatibel. Dank seiner hohen Durchfahrtshöhe reinigt er auch hochflorige Teppiche. Er verfügt über Funktionen für Trocken- und Nassreinigung und kann somit gleichzeitig saugen und wischen. Außerdem ist eine austauschbare Rohrbürste im Lieferumfang enthalten. Angesichts all dieser Vorteile gibt es keinen Grund für Punktabzüge.
Design und Ausführung: 9 von 10 Punkten. Der Roboter ist sehr hochwertig verarbeitet; er sieht keineswegs wie ein billiger chinesischer Roboter mit Lidar-Sensor aus. Sein Design ist erstklassig. Er ist nur deshalb nicht ganz perfekt, weil sich die zentrale Bürste zur Haarentfernung nicht vollständig zerlegen lässt und die Seitenbürste nur eine einzige hat, deren Borsten zudem nicht sehr flexibel sind, wodurch sie Schmutz von Teppichen weniger effektiv aufnimmt. Das sind aber keine gravierenden Mängel.
Reinigungsqualität 8 von 10. Ich ziehe Punkte ab, weil der Roboter Teppiche nicht besonders gut reinigt und angetrockneten Schmutz von Böden nicht vollständig entfernt. Für ein automatisches Haushaltsreinigungssystem ist seine Reinigungsleistung jedoch deutlich überdurchschnittlich. Auch seine Saugkraft ist höher als bei vielen vergleichbaren Produkten.
Funktionalität 9 von 10. Der Genio Laser L800 bietet alle aktuellen Funktionen und Möglichkeiten. Einziger Nachteil: Er verfügt weder über eine selbstreinigende Ladestation noch über eine Objekterkennungskamera. Außerdem erhöht der Roboter seine Saugkraft nicht auf Teppichen. Ansonsten bietet er alles, was man von einem Premium-Saugroboter mit guter Navigation erwartet. Die wichtigsten Funktionen sind zudem auch auf der Fernbedienung verfügbar, was für manche Nutzer praktisch sein dürfte.
Herstellersupport: 10 von 10 Punkten. Genio ist seit Jahren auf dem Markt und hat sich auf Saugroboter mit Garantie und Kundenservice spezialisiert. Der Saugroboter wird über eine eigene, benutzerfreundliche App gesteuert, die auch auf Russisch verfügbar ist. Darüber hinaus können Sie alle benötigten Verbrauchsmaterialien und Zubehörteile über die offizielle Website bestellen. Daher bin ich überzeugt, dass der Kundenservice des Herstellers erstklassig ist.
Insgesamt 56 von 60 Punkten
Der Roboter ist wirklich sehr interessant und hat sich seinen Platz in unserer Liste redlich verdient. Die besten Saugroboter des Jahres 2020Nach einem gründlichen Test hat es einen guten Eindruck hinterlassen. Es gibt zwar ein paar Kleinigkeiten, die aber insgesamt nicht gravierend sind. Wenn Sie also an diesem Modell interessiert sind, können wir es definitiv empfehlen. Viel Spaß beim Einkaufen!






































Ein wirklich hervorragendes Modell. Die Navigation ist einfach erstklassig. Die Nassreinigungsleistung ist exzellent. Es gibt keinerlei Störungen, geschweige denn bei der Trockenreinigung. Es stößt weder gegen Möbel noch gegen Wände und funktioniert sogar im Dunkeln! Selbst bei schwacher Internetverbindung läuft es einwandfrei. Die Karten in der App sind übersichtlich und bieten viele Funktionen. Es verpasst nie eine Reinigungsstelle! Es hat sich nie aufgehängt oder die Orientierung verloren, obwohl das Layout komplex war. Das ist der exzellenten Navigation zu verdanken. Alle sind mit dem Kauf sehr zufrieden. Die App ist auf drei verschiedenen Smartphones installiert und funktioniert tadellos.
Wenn Sie Ihren Roboter per App problemlos und permanent steuern möchten, ist dieses Produkt nicht das Richtige. Ich weiß nicht, warum der Roboter in der App nicht erreichbar ist – ob er sich von selbst in den Ruhemodus versetzt oder Serverprobleme hat –, aber es ist ärgerlich. Das Unternehmen bietet mehrere Robotermodelle und drei Apps dafür an, und den Rezensionen zufolge funktioniert keine davon einwandfrei. Den Hersteller scheinen die App-Probleme nicht zu kümmern.
Insgesamt bin ich mit dem Kauf äußerst unzufrieden. Ich würde ihn niemandem empfehlen.
Ist dieser Roboter mit Alice befreundet?
Kommentar: Wir haben den Roboter am 11. September gekauft. Heute ist der 12. November, und leider haben wir jede Menge Probleme. Zugegeben, wir hatten einfach Pech, aber der Roboter funktionierte anderthalb Wochen lang einwandfrei. Er reinigte sauber und leise, erstellte hervorragende Karten und reinigte sowohl trocken als auch nass – alles war perfekt. Doch schon bald traten erste Störungen auf. Zuerst bemerkten wir ein seltsames Pfeifgeräusch während der Reinigung. Der Hersteller empfahl, das Vorderrad zu reinigen. Das Rad war jedoch sauber.
Und dann ging alles los: Ich schickte den Roboter ins Kinderzimmer, er fuhr an einer Wand entlang und kehrte zur Ladestation zurück. Ich schickte ihn in den Flur, und er fuhr zurück in die Küche. Im Wohnzimmer markierte er eine Ecke, die er nicht reinigen wollte. Als ich die Karte speicherte, befand sich in dieser Ecke weder etwas, noch waren dort Haustiere. Ich lud die Karte neu, aber es änderte sich nichts. Er hatte zunehmend Schwierigkeiten, die Ladestation zu finden. Sie befindet sich im Wohnzimmer an der Wand, und der Roboter umkreist sie entweder, ohne sie zu erreichen, oder er fährt direkt zur selben Wand, nur eben in der Küche. Der Roboter ist sauber und staubfrei. Er reinigt einige leere Felder nicht, die er vorher immer gereinigt hat. Und dann wurde es noch schlimmer. Ich rief den offiziellen Händler an, man versprach mir einen Rückruf und bat mich, ein Video und Screenshots per E-Mail zu schicken.
Ich habe alles getan, sie haben mir einige offizielle E-Mails geschickt, und danach hat sich niemand mehr gemeldet. Sie rieten mir, den Roboter zur Diagnose einzusenden. Sie gaben mir die Adresse eines Servicecenters in St. Petersburg. Heute brachten wir den Roboter dorthin, aber es stellte sich heraus, dass es an dieser Adresse seit fünf Monaten kein Servicecenter mehr gibt. Ich versuchte, dort anzurufen, und der Manager, der nur am Verkauf interessiert war, antwortete: „Habe ich Ihnen diese Adresse wirklich geschickt?“
„Nicht ich, suchen Sie den Absender dieser Briefe.“ Obwohl die Adresse auf der offiziellen Website längst nicht mehr existiert. Kurzum: Ich bin noch nie auf Blogger-Werbung hereingefallen, daher weiß ich nicht, was mich diesmal geritten hat. Ein Roboter für 32.000 Rubel ist sein Geld absolut nicht wert. Er lohnt sich weder im Betrieb noch in der Wartung. Es ist reine Geldverschwendung; für denselben Preis würde ich mir besser ein bekanntes chinesisches Gerät kaufen. Ich rate vom Kauf ab; falls etwas passiert, werden Sie die Ursache nicht einmal finden; weder Verkäufer noch Hersteller kümmern sich darum.