Vergleich des Hobot Legee 7 und des Legee 688 hinsichtlich Eigenschaften, Funktionen und anderer Parameter

Vergleich des Hobot Legee 7 und des Legee 688Vergleich des Hobot Legee 7 und des Legee 688

Grüße an alle Leser der Seite! Vor Kurzem wurde ein Testbericht über den neuen Roboter-Bodenreiniger veröffentlicht. Hobot Legee 7, das im Mai 2021 auf den Markt kommen wird. Es ersetzt Modell 688Der Hobot Legee 7, der seit 2019 aktiv verkauft wird, wird in diesem Beitrag vorgestellt. Ich gehe auf die wichtigsten Unterschiede zwischen dem Hobot Legee 7 und dem Legee 688 ein und demonstriere ihre besonderen Merkmale unter realen Bedingungen. Los geht's!

Videovergleichsversion

Wir empfehlen Ihnen, sich alle Vergleichsschritte in unserem separaten Video anzusehen:

Unterschiede in Eigenschaften und Funktionen

Zunächst liste ich in einer Tabelle die wichtigsten Unterschiede zwischen diesen beiden Saugrobotern auf, wie sie vom Hersteller angegeben werden:

Hobot Legee 688 Hobot Legee 7
Hauptnavigation Lasersensoren im Stoßfänger Lidar auf dem Oberkörper
Abmessungen 340 x 330 x 95 mm 340 x 330 x 99 mm
Batterie Li-Ion 2750 mAh Li-Ion 4500 mAh
Saugkraft 2100 Pa 2700 Pa
Akkulaufzeit Bis zu 90 Minuten Bis zu 140 Minuten
Reinigungsbereich Bis zu 150 m². Bis zu 240 m².
Kapazität des Staubabscheiders 500 ml 500 ml
Kapazität des Wassertanks 320 ml 340 ml
Anzahl der Düsen 2 4
Bewegungsgeschwindigkeit der Servietten Bis zu 600 Mal/Minute Bis zu 900 Mal/Minute
Kontrolle Fernbedienung, Tasten am Gehäuse, App Fernbedienung (optional), Tasten am Gehäuse, App
Erstellung eines Lageplans Ja Ja
Eine Karte im Speicher speichern NEIN Ja, bis zu 5 verschiedene Karten.
Zusätzliche Funktionen Intelligente Wasserversorgung in Abhängigkeit von der Fußbodentemperatur. Raumzonierung, Auswahl des zu reinigenden Raums, russischsprachige Sprachansagen, virtuelle Wände und Sperrzonen in der App, Fortsetzung der Reinigung nach dem Aufladen an der Basisstation und intelligente Wasserzufuhr basierend auf der Bodentemperatur.

Sie können sehen, dass sich die Änderungen auf Navigation, Design, Spezifikationen und sogar die Funktionalität ausgewirkt haben. Wir werden all dies in unseren Vergleichstests weiter unten auf die Probe stellen.

Erscheinungsbild und Design

Ich möchte gleich zu Beginn auf die optischen Unterschiede zwischen diesen beiden Saugrobotern hinweisen. Dank seines Lidar-Sensors ist der Legee 7 tatsächlich etwas höher als sein Vorgänger, obwohl sein Gehäuse selbst dünner ist.

HöheHöhe

Höhe

Der Legee 688 verfügt über zwei Bedientasten: Start/Pause und automatische Rückkehr zur Ladestation. Der Legee 7 hat hingegen nur vier Tasten: Start/Pause, Ein-/Ausschalter, Rückkehr zur Ladestation und Bodenpoliermodus.

DraufsichtDraufsicht

Draufsicht

Die Staubabscheider und Wassertanks dieser beiden Roboter befinden sich oben unter dem Deckel. Da die Wassertanks und Staubbehälter unterschiedliche Formen haben, sind sie – ebenso wie die HEPA-Filter – nicht austauschbar.

Aufstellung von Staubabscheidern und WassertanksAufstellung von Staubabscheidern und Wassertanks

Aufstellung von Staubabscheidern und Wassertanks

Übrigens ist der Legee 7 HEPA-Filter waschbar, während die Filter des 688 nicht mit Wasser in Berührung kommen dürfen.

Konstruktion eines StaubabscheidersKonstruktion eines Staubabscheiders

Konstruktion eines Staubabscheiders

Die Roboter unterscheiden sich auch an der Rückseite. Der Legee 688 hat nur zwei Düsen zwischen den Wischern, der Legee 7 hingegen vier. Diese Modifikation ermöglicht eine gleichmäßigere Verteilung der Flüssigkeit auf dem Boden und erlaubt bei Bedarf wahrscheinlich eine stärkere Benetzung. Auch die Form der Wischer ist leicht unterschiedlich.

Ansicht von untenAnsicht von unten

Ansicht von unten

Der letzte optische Unterschied, der mir aufgefallen ist, betrifft die vier Absturzsensoren am Boden des Legee 7, während der Legee 688 nur zwei besitzt. Die Seitenbürsten und Saugöffnungen sind identisch konstruiert.

Vergleichstests

Arbeitszeiten und Reinigungsbereich

Kommen wir nun zu den Vergleichstests. Unter gleichen Bedingungen, im Benutzermodus mit maximalen Einstellungen, haben wir zuerst den Hobot Legee 688 und anschließend den Hobot Legee 7 getestet. Hier sind die Ergebnisse:

Legee 688 Legee 7
1. Start 100-86%, 10:01, 9,97 qm. 100-93%, 8:18, 11,36 m².
2. Start 86-72%, 10:10, 10,55 qm. 93-83 %, 9:27, 10,92 m²
3. Start 72-55%, 11:25, 10,65 qm. 83-74%, 7:18, 10,92 qm.
4. Start 55-43%, 11:02, 10,12 m². 74-64%, 9:21, 11 qm.
5. Start 43-32%, 11:35, 10,02 qm. 64-53%, 8:49, 11 qm.
6. Start 32-19%, 10:48, 10,36 m². 53-43%, 8:22, 10,88 m².
7. Start 43-33%, 9:31, 10,96 m².
8. Start 33-22%, 7:56, 11,04 m².
9. Start 22-16%, 5, 7,83 qm.
Weiterreinigung nach dem Aufladen 10:55, 10,96 m².
Gesamt: 65 min 3 sec, 61.67 qm. 74 min 2 sec, 95,91 qm.

Wie Sie sehen, reichte der Akku des Legee 688 für sechs Reinigungsdurchgänge und deckte dabei genau 66 Quadratmeter ab. Der Legee 7 absolvierte acht vollständige Durchgänge. Beim neunten Durchgang erreichte der Akku nur noch 17 % Ladung, woraufhin der Roboter zu seiner Ladestation zurückkehrte. Nach dem vollständigen Aufladen schloss er seinen letzten Reinigungszyklus ab und kehrte ebenfalls zur Ladestation zurück. Insgesamt reinigte der Roboter in 8,5 Durchgängen fast 96 Quadratmeter, also fast anderthalbmal so viel.

Der Unterschied in der Akkulaufzeit war nicht so groß: 65 Minuten beim Legee 688 gegenüber 74 Minuten beim Legee 7. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass der Legee 7 einen leistungsstärkeren Motor besitzt, das Lidar-System zusätzlichen Strom verbraucht, die Pads sich schneller bewegen und er zwei zusätzliche Düsen verwendet. Daher bietet der Legee 7 bei maximaler Leistung keinen signifikanten Vorteil in puncto Akkulaufzeit, der Unterschied dürfte aber im ECO-Modus deutlicher spürbar sein. In jedem Fall übertrifft der Legee 7 den Legee 688 hinsichtlich Laufzeit und Reinigungsfläche deutlich, was unsere Tests bestätigen.

Saugkraft

Hinsichtlich der Saugleistung wurde im Test jedoch kein Unterschied zwischen dem Legee 7 und dem Legee 688 festgestellt. Beide Roboter konnten Schmutz aus bis zu 2 mm tiefen Spalten absaugen. Unter realen Einsatzbedingungen waren sie somit gleichwertig.

Saugkraft des Legee 688Saugkraft des Legee 688

Saugkraft des Legee 688

Saugkraft des Legee 7Saugkraft des Legee 7

Saugkraft des Legee 7

Navigation

Nun testen wir die Navigation des Roboters, zuerst in einem Raum mit Hindernissen, dann im gesamten Haus. Legee 688 durchquert zunächst den gesamten zugänglichen Bereich im Zickzackmuster, fährt dann am Rand entlang und kehrt zu seiner Ladestation zurück. Er umfuhr weder die Stuhlbeine noch den Karton separat. Auch am Wäschetrockner blieb er nicht hängen. Der gesamte Reinigungszyklus dauerte 15 Minuten und 36 Sekunden. Die Karte ist nicht hundertprozentig genau, aber insgesamt entspricht die Raumgeometrie der Realität.

Legee 688 NavigationLegee 688 Navigation

Legee 688 Navigation

Der Legee 7 hingegen fährt zunächst den Raumrand ab und reinigt dann die verfügbare Fläche im Zickzackmuster. Er reinigte zwar nicht um den Karton herum, umrundete aber ein Stuhlbein, was darauf hindeutet, dass sein Algorithmus dafür programmiert ist. Er blieb nicht am Trockner hängen, und die Reinigung dauerte 9 Minuten und 48 Sekunden. Der Lidar-Sensor trägt definitiv dazu bei, dass dieser Roboter schneller reinigt, ohne die Reinigungsqualität zu beeinträchtigen.

Legee 7 NavigationLegee 7 Navigation

Legee 7 Navigation

Was die Hausfläche betrifft, konnten beide Roboter die gesamte verfügbare Fläche abdecken und ließen keine Stellen unrein. Die Raumgeometrie ist identisch. Der Legee 688 benötigte knapp 42 Minuten für die Reinigung des gesamten Hauses mit einer Nutzfläche von ca. 34 Quadratmetern, während der Legee 7 die Reinigung in 36 Minuten schaffte. Allerdings hatte der 688 Schwierigkeiten, seine Ladestation zu finden und zeigte eine Fehlermeldung an, wohingegen der Legee 7 seine Ladestation problemlos fand und sich nach Abschluss der Reinigung auflud. Wir sind erneut davon überzeugt, dass die Lidar-basierte Navigation deutlich besser und genauer ist.

NavigationsvergleichNavigationsvergleich

Navigationsvergleich

In diesem Vergleichstest ist der Hobot Legee 7 der klare Sieger.

Entfernen eingetrockneter Flecken

Auch bei der Entfernung eingetrockneter Flecken vom Boden zeigten die Roboter eine gleichermaßen hohe Reinigungsleistung. Sowohl der Legee 688 als auch der Legee 7 konnten eingetrocknete Soßen- und Kaffeeflecken vom Laminatboden entfernen. Es steht also im Grunde unentschieden.

Entfernung eingetrockneter Flecken Legee 688Entfernung eingetrockneter Flecken Legee 688

Entfernung eingetrockneter Flecken Legee 688

Entfernen von eingetrockneten Flecken Legee 7Entfernen von eingetrockneten Flecken Legee 7

Entfernen von eingetrockneten Flecken Legee 7

Ich kann nur sagen, dass der Legee 7 bei längeren Reinigungssitzungen tatsächlich eine größere Fläche in einem Durchgang befeuchtet, selbst nachdem die Pads etwas angetrocknet sind. Das ist beispielsweise nach 30–40 Minuten Benutzung der Fall. Die zwei zusätzlichen Düsen haben die Reinigungseffizienz meiner Meinung nach also leicht verbessert.

Funktionale Fähigkeiten

Und schließlich möchte ich noch die App-Funktionalität der Saugroboter vergleichen. Es ist erwähnenswert, dass der Legee 7 über eine eigene App gesteuert wird, was deutlich schneller ist.

Die Hauptmerkmale von Legee 688 sind:

  • Reinigungstagebuch ansehen.
  • Reinigung nach Zeit und Wochentagen in einem ausgewählten Modus einrichten.
  • 8 Reinigungsmodi, inklusive benutzerdefinierter Modi.
  • Die manuelle Steuerung ermöglicht es Ihnen, die Wasserzufuhr aus den Düsen manuell zu aktivieren, den automatischen Reinigungsmodus zu starten, den Randbereich zu reinigen und den Roboter zum Aufladen zur Basisstation zurückkehren zu lassen.

Der Roboter erstellt zudem eine Echtzeitkarte des Raumes, speichert diese aber nicht im Speicher. Wichtig ist auch, dass der Liga 688 über eine intelligente Wasserzufuhr verfügt, die auf der Bodentemperatur basiert. Je wärmer der Boden, desto intensiver der Wasserdurchfluss.

Das Legee 7 bietet dank seines Lidar-Systems deutlich mehr Möglichkeiten. Sie können:

  • Das Reinigungstagebuch ansehen.
  • Sie können Ihren Reinigungsplan flexibel gestalten, indem Sie die Uhrzeit, den Wochentag und, falls gewünscht, die zu reinigenden Räume sowie einen individuellen Reinigungsplan für jeden Raum auswählen.
  • Passen Sie die Lautstärke der Sprachbenachrichtigungen an und aktivieren Sie bei Bedarf den „Nicht stören“-Modus.
  • Wählen Sie einen von 8 Betriebsmodi, einschließlich der Einrichtung eines Benutzermodus.
  • Wählen Sie die gewünschte Reinigungskarte aus. Der Roboter kann bis zu 5 solcher Karten in seinem Speicher ablegen.
  • Bearbeiten Sie die Karte, indem Sie Sperrbereiche festlegen, virtuelle Wände einfügen, mehrere Räume zu einem zusammenfassen oder umgekehrt, einen Raum in Zonen unterteilen.
  • Sie können den Bodenreinigungsroboter auch manuell steuern. Alle Funktionen sind identisch.

Darüber hinaus kann der Legee 7 nun auch Sprachbefehle geben. Der Roboter reagiert jetzt nicht mehr mit der Werksstimme, sondern mit einer vom Besitzer aufgenommenen Stimme. Eine wirklich interessante Neuerung des Herstellers!

Darüber hinaus verfügt Liga 7 über eine intelligente Wasserversorgung, die sich an der Bodentemperatur orientiert.

Und schließlich noch ein wichtiger Punkt: Beide Bodenreinigungsroboter unterstützen die Sprachsteuerung über ein iPhone, aber nur der Ligi 7 kann über Google Assistant, Yandex.Alice und sogar den Sprachassistenten Marusya gesteuert werden.

Letztendlich ist der Hobot Legee 7 in puncto Funktionalität klar im Vorteil. Seine präzise Navigation ermöglicht den Einsatz äußerst nützlicher kartenbasierter Funktionen. Diese sind besonders in großen Gebieten und mit vielen Räumen von Vorteil.

Fassen wir es zusammen

Wir haben uns also die Hauptunterschiede zwischen dem Hobot Legee 7 und dem Hobot Legee 688 angesehen. Es ist erwähnenswert, dass das Einstiegsmodell 688 zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels 370 € kostet, während das fortschrittlichere Legee 7 laut Herstellerangaben etwa 450 € kosten wird.

Der Preisunterschied ist nicht allzu groß, daher wird das neue Produkt nach seinem Verkaufsstart, der voraussichtlich im Mai 2021 stattfinden wird, zweifellos auf größeres Interesse stoßen. Beide Saugroboter erfüllen ihre Hauptaufgaben zuverlässig; der Legee 7 eignet sich jedoch besser für größere Flächen und für Nutzer, die erweiterte App-Funktionen benötigen. Der Legee 688 hingegen ist ideal für die Reinigung mehrerer Räume und für alle, die Geld sparen möchten.

Das war's fürs Erste. Bei Fragen könnt ihr diese gerne in den Kommentaren stellen. Viel Spaß beim Shoppen!