Roborock Saros 10R vs. S9 MaxV Ultra (Saros 10): Was ist der Unterschied und welches Modell ist besser?


Hallo an alle Leser des Projekts! In diesem Video vergleiche ich sehr ähnliche Saugroboter – die Top-Neuheiten des Jahres 2025. Roborock Saros 10R Und Roborock S9 MaxV Ultra, das auf der CES 2025-Ausstellung präsentiert wurde als Saros 10Beide Modelle kamen für rund 1400 € auf den Markt, verfügen über fortschrittliche Funktionen und wurden bereits getestet. Daher vergleiche ich Design, Spezifikationen und Testergebnisse und gebe anschließend meine Einschätzung ab, welcher Saugroboter für welche Einsatzbedingungen am besten geeignet ist. Los geht's!
Aussehen
Zunächst möchte ich die Unterschiede im Design der Roboter erläutern. Der Roborock S9 MaxV Ultra ist in Schwarz und Weiß erhältlich, der Saros 10R hingegen nur in Schwarz. Für viele mag allein dieser Unterschied entscheidend sein.
Apropos Navigation: Beide Roboter verfügen über ein Objekterkennungssystem mit Hintergrundbeleuchtung am Stoßfänger. Nur der S9 MaxV Ultra besitzt diese Technologie, genannt StarSight Autonomous System 2.0, die mit Sensoren und Kameras an der Seite in der Nähe des selbstreinigenden Staubbehälters zusammenarbeitet. Der Saros 10R hingegen ist mit Reactive AI 3.0 Object Recognition ausgestattet, das mit dem bekannten, im Gehäuse versenkbaren Lidar-Sensor arbeitet. Dank des neuen Navigationssystems erreichen beide Roboter eine Höhe von nur 7,98 cm und können somit unter bis zu 8 cm dicken Möbeln reinigen.
Die Staubabscheider befinden sich üblicherweise unter der oberen Abdeckung. Ihre Form variiert, ebenso wie die der HEPA-Filter. Dies wirkt sich auf die Testergebnisse aus, wie ich im Folgenden zeigen werde. Der S9 MaxV Ultra verfügt über einen deutlich größeren Filter.
An beiden Standorten befinden sich die Wassertanks im Gebäudeinneren. Die Wasserversorgung an den Stationen erfolgt automatisch.
Die Seiten- und Mittelbürsten der Roboter sind an der Unterseite identisch. Sie verfügen über Doppelstrahl-Seitenbürsten mit automatischer Hebe- und Einfahrfunktion in Ecken sowie die firmeneigenen DuoDivide-Turbobürsten, die Tierhaare und -felle entfernen. Die Reinigungsmodule für die Nassreinigung unterscheiden sich jedoch. Der Roborock Saros 10R besitzt die bekannten runden, rotierenden Wischmopps, von denen einer bis zum Rand des Gehäuses reicht. Der Roborock S9 MaxV Ultra hingegen verfügt über ein vibrierendes Reinigungspad und einen zusätzlichen rotierenden Wischmopp am Rand. Beide Modelle heben das Reinigungspad automatisch an und können für eine vollständige Trockenreinigung von der Reinigungsstation abgenommen werden.
Ich möchte hier nur noch hinzufügen, dass die Saros 10R über einen zusätzlichen optischen Sensor an der Unterseite des Gehäuses verfügt, der dazu dient, Kabel auf dem Boden genauer zu vermeiden.
Erwähnenswert ist auch, dass beide Roboter mit einer Hebefunktion ausgestattet sind, um hohe Schwellen zu überwinden.
Die Saugstationen sind sich ebenfalls sehr ähnlich, weisen aber einige kleinere Unterschiede auf. Die Station des Roborock Saros 10R ist glänzend und zeigt daher Staub und Fingerabdrücke. Die Beschichtung der Station des S9 MaxV Ultra ist meiner Meinung nach praktischer.
Die Kraftstofftanks des Roborock Saros 10R befinden sich direkt oben und sind nicht abgedeckt. Die Kraftstofftanks des S9 MaxV Ultra sind ebenfalls oben unter einer Abdeckung verborgen.
Das Modell S9 verfügt über einen praktischen Deckel für das Fach für Beutel und Waschmittel. Er lässt sich per Druck öffnen und wird von Scharnieren gehalten. Beim Modell Saros 10R muss der Deckel hingegen komplett manuell abgenommen und wieder aufgesetzt werden.
Die Waschlappenbereiche an den Stationen unterscheiden sich, da sich die Waschlappen selbst unterscheiden. Beide verfügen über selbstreinigende Bodenabstreifer und einen Grobflüssigkeitsfilter.
Wir sehen, dass die Unterschiede zwischen den Robotern minimal sind, aber sie existieren.
Technische Spezifikationen
Vergleichen wir die technischen Daten des Roborock Saros 10R und des Roborock S9 MaxV Ultra. Zur besseren Übersicht habe ich alle Daten in einer Tabelle zusammengefasst:
| Saros 10R | S9 MaxV Ultra | |
| Batterie | 6400 mAh | 6400 mAh |
| Saugkraft | 20.000 Pa | 22.000 Pa |
| Staubabscheider | 270 | 270 |
| Wassertank | 70 | 70 |
| Panzer im Bahnhof | 4 + 3 | 4 + 3,5 |
| Gepäck am Bahnhof | 2,5 | 2.7 |
| Passierbarkeit | Bis zu 40 mm | Bis zu 40 mm |
| Abmessungen des Roboters | 353*80 mm | 353*80 mm |
| Abmessungen des Bahnhofs | 381*475*488 mm | 440 x 409 x 470 mm |
Hier zeigt sich ein geringfügiger Unterschied in der Saugleistung, der in Tests überprüft wird. Dies ist der Hauptunterschied in den Spezifikationen. Die Angaben zum Fassungsvermögen der Staubbehälter, -beutel und -tanks sind Richtwerte, da verschiedene Quellen unterschiedliche Informationen liefern. Verlassen Sie sich daher nicht zu sehr darauf; in dieser Hinsicht sind die Roboter im Großen und Ganzen identisch.
Funktionale Fähigkeiten
Auch in puncto Funktionalität sind die Roboter nahezu identisch. Sie verfügen über dieselben Reinigungseinstellungen, intelligenten Modi, die Steuerung über den Sprachassistenten Hello Rocky, Fernüberwachung, dieselben Wasser- und Luftheiztemperaturen sowie weitere Einstellungen. Mir fiel lediglich ein wesentlicher Unterschied auf: Der Roborock S9 MaxV Ultra besitzt einen Modus, der den Druck auf das Reinigungstuch erhöht, sobald er Schmutz erkennt. Das Gehäuse neigt sich dabei nach hinten und übt so effektiv Druck auf den Boden aus. Ansonsten konnte ich keine Unterschiede in der Funktionalität feststellen.
Testen
Und nun zu den Testergebnissen. Für einen detaillierten Überblick über die Leistung der einzelnen Saugroboter in den Tests empfehle ich die jeweiligen Testberichte. Hier fasse ich die Unterschiede der wichtigsten Tests kurz in einer Tabelle zusammen.
| Saros 10R | S9 MaxV Ultra | |
| Betriebszeit und nutzbare Reinigungsfläche bei maximalen Einstellungen | 122 min / 88 qm. | 107 min / 90 qm. |
| Tag der Objekterkennung:
6 verschiedene Artikel 3 Socken 4-fach verdrahtet 6 simulierte Exkremente |
6/6 3/3 4/4 6/6 |
6/6 3/3 4/4 6/6 |
| Objekterkennung bei Nacht:
6 verschiedene Artikel 3 Socken 4-fach verdrahtet 6 simulierte Exkremente |
5/6 3/3 3/4 3/6 |
5/6 3/3 4/4 1/6 |
| Die Saugtiefe von Ablagerungen aus Rissen in verschiedenen Betriebsarten:
Still: Gleichgewicht: Turbo: Maximal: Max+: |
2 mm 4 mm (teilweise) 4 mm (besser) 4 mm 8 mm (teilweise) |
2 mm (teilweise) 2 mm (teilweise) 2 mm (besser) 4 mm (teilweise) 4 mm (besser) |
| Entfernung hartnäckiger Flecken | 6 Pässe | 9 Pässe |
| Geräuschpegel des Roboters | 58–66,8 dB | 56–67,5 dB |
| Geräuschpegel des Bahnhofs | 72 dB | 72,5 dB |
Wir sehen, dass die Roboter eine vergleichbare Autonomie aufweisen und ähnliche Schwierigkeiten bei der Objekterkennung im Dunkeln haben. Ich persönlich konnte keinen Unterschied in der Navigation feststellen, obwohl die Ansätze völlig unterschiedlich sind. Die Technologien und Prinzipien der räumlichen Orientierung unterscheiden sich. Der S9 MaxV Ultra reinigt aufgrund seiner höheren Lidar-Effizienz zwar etwas schneller, aber in der Praxis wird man den Unterschied kaum bemerken.
Der Unterschied liegt in der Langlebigkeit der eingesetzten Navigationstechnologien. Meiner Meinung nach könnte sich der Lidar-Lift im Laufe der Zeit als weniger zuverlässig erweisen, aber ich lasse mich gern vom Gegenteil überzeugen. Dafür gibt es zwei Gründe. Erstens wird der Lidar ständig gehoben und gesenkt, wodurch der Antriebsmechanismus eine begrenzte Lebensdauer hat. Zweitens wurde zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels beobachtet, dass der Lidar beim Manövrieren des Roboters durch enge Räume angestoßen wurde und sich in schmalen Spalten verhakt hat. Der Saros 10R wies diesbezüglich keine Probleme auf.
In puncto Leistung schnitt der Roborock Saros 10R besser ab und war in der Lage, Schmutz auch aus tieferen Spalten zu entfernen.
Der Saros 10R schnitt auch bei der Fleckenentfernung vom Boden besser ab.
Die Roboter bieten eine vergleichbare Trockenreinigungsleistung auf Hartböden und entfernen Schmutz zuverlässig in Ecken. Auch auf Teppichen erzielen sie gute Ergebnisse, allerdings kann sich bei beiden Modellen die Seitenbürste auf dem Teppich anheben, sodass bei wandnah verlegten Teppichen ein unsauberer Bereich entlang der Fußleiste zurückbleibt.
Am wichtigsten beim Vergleich – und das dürfte viele Zuschauer dieses Videos interessieren – sind die unterschiedlichen Vorgehensweisen bei der Nassreinigung. Deshalb habe ich einen separaten Vergleich erstellt. rotierende runde Wischtücher, eine Vibrationsplattform und eine WalzeDie ersten beiden Modulversionen wurden mit dem Roborock S9 MaxV und dem Roborock Saros 10R verglichen. Das Video wurde bereits auf dem Kanal veröffentlicht.
Kurz gesagt: Die Vibrationsplattform S9 MaxV Ultra absorbiert Schmutz besser, hinterlässt weniger Streifen und somit weniger Flecken auf dem Boden. Sie dämpft den Boden zudem schonender und übt weniger mechanischen Druck auf die Oberfläche aus. Dies gilt insbesondere für Böden mit Parkett, Laminat oder Fertigparkett, die Sie nicht beschädigen möchten.
Runde Wischmopps hinterlassen jedoch einen deutlicheren nassen Fleck auf dem Boden, entfernen Schmutz besser und haben einen kleineren toten Winkel in Innen- und Außenecken. Es ist eine Frage der persönlichen Vorliebe.
Videovergleichsversion auf unserem Kanal:
Persönliche Meinung
Was ist also das Fazit? Mir persönlich gefiel der Roborock Saros 10R besser, da er eine zuverlässigere Navigation ohne Effizienzeinbußen, trotz seiner geringeren Größe etwas mehr Leistung und eine bessere Nassreinigung bot. Allerdings ist dieses Modell derzeit mit 1.000–1.200 € etwas günstiger als der neue S9 MaxV Ultra, der rund 1.350 € kostet. Im Test erzielte er außerdem ein besseres Ergebnis – 237 Punkte gegenüber 231 Punkten.
Das heißt aber nicht, dass der Roborock S9 MaxV Ultra schlechter ist als der Saros. Er ist einfach anders. Er verfügt über ein anderes Navigationssystem, was zu einer etwas schnelleren Reinigung führt. Das Tuch ist schonender zur Oberfläche und schützt so empfindliche Oberflächen vor Aufquellen und anderen Problemen. Es nimmt Schmutz außerdem besser auf, ohne Streifen zu hinterlassen. Das ist besonders wichtig auf glänzenden Böden, wo Flecken und Verunreinigungen besonders sichtbar sind. Und dann ist da noch die Farbe. Beim S9 MaxV Ultra haben Sie die Wahl zwischen einem weißen und einem schwarzen Roboter – ein entscheidender Faktor.
In einem normalen Haushalt werden Sie wahrscheinlich keinen großen Unterschied in Reinigungsleistung und Akkulaufzeit feststellen. Beide Roboter leisten gute Arbeit und verdienen einen Spitzenplatz auf der Bestenliste 2025.
Damit möchte ich diese Rezension beenden. Bei Fragen könnt ihr diese gerne in den Kommentaren stellen. Viel Spaß beim Shoppen! Tschüss!
















